Landwirtschaft und Ernährung

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‘... es soll nicht aufhören Saat und Ernte‘ (Gen 8,22)

Praxisbuch zum Mehr-Wert nachhaltiger Landwirtschaft

Es soll nicht aufhören Saat und ErnteZum Thema Landwirtschaft erschien 2004 das Buch „‘… es soll nicht aufhören Saat und Ernte‘ (Gen 8,22). Praxisbuch zum Mehr-Wert nachhaltiger Landwirtschaft“, das auf 168 Seiten 50 Erfahrungsberichte und Diskussionsbeiträge bietet. Basis des Buches ist eine intensive Kooperation zehn kirchlicher Verbände bzw. Gruppen, die das breite Spektrum des kirchlichen Engagements in der Landwirtschaft deutschlandweit ökumenisch repräsentieren und das Buch gemeinsam herausgeben.
Die Publikation versammelt anschaulich aktuelle Kernaussagen kirchlicher Stellungnahmen, kontroverse Diskussionen sowie zahlreiche Praxisbeispiele zu nachhaltiger Landwirtschaft, sei es zum Wandel des bäuerlichen Berufsbildes und den Erfahrungen kirchlicher Seelsorge im ländlichen Raum, zu Gestaltungsräumen der Agrarsozialpolitik, zu Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung, zum Wandel der Ernährungskultur, Stadt-Land-Partnerschaften und den kirchlichen Impulsen für Regionalvermarktung, zum Landwirt als „Energiewirt“ sowie der ökologischen Landwirtschaft aus unterschiedlichen Perspektiven, zum Verhältnis Mensch-Tier und der Diskussion um artgerechte Tierhaltung oder zu den Fragen weltweiter Ernährungssicherung, kirchlichem Engagement für einen fairen Weltmarkt und Erfahrungen in der landwirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit. Wer als Akteur in der Landwirtschaft oder als Multiplikator in der Erwachsenenbildung nach tragenden Werten und künftigen Chancen der Landwirtschaft fragt, wird in der Arbeitshilfe fundierte Gesprächsanstöße und Bausteine hierfür finden.

München 2004   -   9,80 Euro   -     ISBN 3-7698-1453-3

Bezugsadresse:
Institut für Kirche und Gesellschaft
z. Hd. Frau Simon
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte
Tel. 0 23 04 / 755 307 - Fax: 0 23 04 / 755 318
k.simon@kircheundgesellschaft.de

Essen wir die Welt? - Ernährung der Zukunft

Eine Ausstellung mit Begleitmaterial zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg

"Keine Gentechnik auf Kirchenland"

Die Kampagne "Keine Gentechnik auf Kirchenland" der kirchlichen Umweltbeauftragten führte zu zahlreichen Beschlüssen zum Umgang mit der Gentechnik auf kirchlichem Pachtland. Die jeweils aktuelle Beschlusslage aus EKD und Landeskirchen wird im folgenden dargestellt. 

Gscheit essen - mit Genuss und Verantwortung

Nicht nur Kampagne der Umweltbildung.Bayern, sondern auch Zwei-Jahres-Thema 2012/2013 der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit in der Ev.-Luth. Kirche in Bayern.

niemand isst für sich allein

Eine Milliarde Menschen weltweit hungert, die Hälfte von ihnen sind Kleinbauern. Die Kampagne von Brot für die Welt zeigt auf, wie die Ernährungsunsicherheit im Süden entsteht und mit unseren eigenen Konsumgewohnheiten zusammenhängt. 

Vielfalt säen - Freies Saatgut erhalten

80 Prozent der Lebensmittel auf der Welt werden von Kleinbauernfamilien angebaut, die nur eine kleine Ackerfläche und geringe technische Ausstattung zur Verfügung haben. Die Arbeit dieser Bauernfamilien ist von unschätzbarem Wert für den Großteil der Welternährung und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die vielen Kleinbauern und Kleinbäuerinnen benötigen dafür freien Zugang zu Saatgut. Wer kein Saatgut hat oder wem das freie Saatgut genommen wird, der kann sich nicht selbst ernähren und gerät in Abhängigkeit von Saatgutkonzernen ‒ mit verheerenden Folgen. Doch die internationale Agrarindustrie versucht seit längerem und zunehmend erfolgreich, den Saatgutmarkt zu kommerzialisieren.
 

Lesetipp aus der Ökumene

Die Arbeitsgemeinschaft der Katohlischen Umweltbeauftragten weist auf zwei Publikationen aus der Ökumene hin. Sie bieten weitere Informationen und Anregungungen für die Diskussion: In der Sachverständigengruppe »Weltwirtschaft und Sozialethik« der Deutschen Bischofskonferenz erschien die Studie »Den Hunger bekämpfen. Unsere gemeinsame Verantwortung für das Menschenrecht auf Nahrung« -
Quelle: http://www.dbk-shop.de/de/DBK/Publikation-der-Wissenschaftlichen-Arbeitsgruppe/Den-Hunger-bekaempfen-1519.html

Der Zentralrat der deutschen Katholiken gibt eine Erklärung "Eckpunkte für eine nachhaltige Landwirtschaft" heraus
Quelle: http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/erklaerungen/detail/Eckpunkte-fuer-eine-nachhaltige-europaeische-Landwirtschaft-201W/ 

München, im Juli 2012


Das Jahresthema 2012 von Bildung für Nachhaltige Entwicklung war Ernährung


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Publikationsdatum dieser Seite: Sonntag, 3. Juni 2018 10:53