Energie

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Mit Kohle in die Zukunft - Kohleförderung und ihre Folgen in Südafrika und Deutschland

Roll-Up-Ausstellung zum Ausleihen

Die Ausstellung zeigt die Bedeutung und die Folgen des Kohleabbaus und -verbrennung in Südafrika und Deutschland sowie Handlungsmöglichkeiten für eine umweltfreundliche Energieversorgung.

Steinkohle ist weltweit ein wichtiger Energieträger. Auch in deutschen Kohlekraftwerken wird Steinkohle verheizt. Diese wird zu ca. 80% importiert, unter anderem aus Südafrika. In Südafrika ist Mpumalanga, die Partnerprovinz von NRW, das Hauptabbaugebiet der Kohle. Mit dem Abbau sind massive Umweltschäden und soziale Probleme verbunden. Der Kohleabbau zerstört die Landschaft, lässt Wasser knapp und sauer werden. Auch die Folgen des Klimawandels, deren Hauptverursacher die Kohleverbrennung ist, sind schon heute spürbar, z.B. wenn Fluten Ernten vernichten. Auf der anderen Seite haben Deutschland und besonders Südafrika große Potenziale für den Ausbau erneuerbarer Energien. Sonne und Wind ermöglichen eine umweltfreundliche Energieversorgung und sind geeignet, um der hohen Energiearmut in Südafrika zu begegnen.

Die ausleihbare Ausstellung umfasst 11 Roll Up Displays (Format: 1 m x 2 m), die flexibel aufgestellt werden können. Sie eignet sich für Schulen, Kirchengemeinden, Einrichtungen der Erwachsenbildung, Rathäuser, z. B. im Rahmen von Klimaschutzwochen, Eine-Welt-Projekten, etc. Der Platzbedarf liegt bei ca. 30 m2.

Die elf Displays sind attraktiv gestaltet und erklären mit kurzen Texten und Grafiken die Zusammenhänge zwischen Kohleabbau, seinen Folgen sowie der Energie- und Klimapolitik in Südafrika und Deutschland.

Die Inhalte der Ausstellung:

  • Die Bedeutung der Kohle für Deutschland und Südafrika
  • Umweltfolgen des Kohleabbaus in Südafrikas Kohleprovinz Mpumalanga, z. B. Wasserverschmutzung und –knappheit
  • Die Folgen des Klimawandels in Südafrika
  • Kohle - eine billige Ressource mit hohen Folgekosten
  • Energiereichtum und Energiearmut in Südafrika
  • Chancen einer Energiewende in Südafrika
  • Südafrikas Kohle für deutsche Kraftwerke
  • Handlungsmöglichkeiten für eine andere Energiepolitik

Die vom Amt für MÖWe und Koordination Südliches Afrika erstellte Ausstellung ist gegen einen Kostenbeitrag in Höhe von 50 Euro (Versand- und Verpackungskosten) ausleihbar bei:

Koordination Südliches Afrika (KOSA e.V.)
August-Bebel-Str. 62, 33602 Bielefeld
Tel: 0521-98648-51
kosa@kosa.org,
www.kosa.org

Als pädagogisches Begleitmaterial stehen zur Verfügung ein Heft für Schülerinnen und Schüler sowie eine Informationsbroschüre mit ausführlichen Hintergrundinformationen zu der Thematik. Bestellung und Download kann über  www.kosa.org/formulare/publikat.html erfolgen

Für weitere Informationen und Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

 

Mobilität

Für die Deutschen Aktionstage der Nachhaltigkeit im Juni 2014 stehen vielfältige Aktionsmöglichkeiten für die Arbeit in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen und Gruppen zur Verfügung.

Klimaschutzkonzepte in Landeskirchen

Im Rahmen der Förderprogramme der nationalen Klimschutzinitative wird die Erstellung von integrierten Klimaschutzkonzepten gefördert. In diesen Konzepten werden die Bereiche Liegenschaften, Mobilität und Beschaffung ausführlich untersucht und Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen erarbeitet. Eine aktuelle Übersicht findet sich beim Projektbüros Klimaschutz der EKD

Kernpunkte für ein nachhaltiges Energiekonzept

Aufgrund eines Beschlusses der Landessynode hat die Evangelische Kirche im Rheinland 2012 ein Diskussionspapier zur Energiepolitik vorgelegt. Dafür wurden fachliche Beiträge zur C02-Reduktion, zur Energiewende und zum Ausstieg aus der Kernenergie aufgearbeitet. Das Diskussionspapier dient als Grundlage, um sich an der kirchlichen und öffentlichen Diskussion zu Klimaschutz und Energiewende angemessen beteiligen zu können. Die "Kernpunkte für ein nachhaltiges Energiekonzept" wurden u.a. auf zwei Tagungen in der Evangelischen Akademie Bonn und bei einer Regionalsynode einiger Kirchenkreise zu Energie vorgestellt und diskutiert.  


in 2009 war Energie das Jahresthema des Portals Bildung für Nachhaltige Entwicklung. 


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Publikationsdatum dieser Seite: Mittwoch, 11. Juli 2018 22:22