Theologie, Spiritualität und Umweltethik

Texte und Impulse

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Einführung

„Im Glauben an die Liebe Gottes, des Schöpfers, erkennen wir dankbar das Geschenk der Schöpfung, den Wert und die Schönheit der Natur“ – so haben es die europäischen Kirchen in der Charta Oecumenica von 2001 gesagt.

ChristInnen gehen von der Liebe des Schöpfers aus – Gott schafft Kraut und Rüben, Mann und Maus, Wald und Wild. Das alles gehört zusammen in der Liebe Gottes, ist Geschenk und Gnade. Wir Menschen gehören in diesen Kosmos der Liebe und können nur versuchen, mit unserer Art zu leben, diese Schöpfung zu genießen, die Liebe Gottes nachzuvollziehen und sie als Chance zu ergreifen.

Das fordert uns manches ab: Rücksicht, genaues Hinschauen, Behutsamkeit und Einfüh­lungs­ver­mö­gen. Genussfähigkeit gehört genauso dazu wie Selbstbeschränkung. Wir können uns wirklich freuen an dem, was wir bekommen. Wir können es gebrauchen, aber doch nicht hemmungslos verbrauchen.  Daher führt christliche Theologie konsequent zu dem, was wir heute „Nachhaltigkeit“ nennen. An der Suche nach nachhaltigen Lebensstilen, ihrer Begründung und fortwährenden Überprüfung beteiligen sich auch die evangelischen Landeskirchen in Deutschland.

Klimaspiritualität

Die Klimagerechtigkeit ist ein Schwerpunkt der Arbeit der Vereinten Evangelischen Mission. Gleichzeitig wird die Auseinandersetzung mit Schöpfungstheologie in diesem Zusammenhang immer wichtiger. Die VEM hat jetzt eine erste Broschüre für die Gemeindearbeit zusammengestellt mit Liedern, Gebeten und Texten zum Thema "Klimaspiritualität".

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Materialen


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Publikationsdatum dieser Seite: Mittwoch, 11. Juli 2018 22:22