Umweltmanagement

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Umweltmanagement ökumenisch

KirUm - Netzwerk Kirchliches Umweltmanagement

Im ökumenischen Netzwerk kirchliches Umweltmanagement werden aktuell die Auswirkungen der neuen Umweltmanagement Verordnung vom November 2009 (EMAS III) diskutiert. Für Kirchengemeinden ergeben sich durch die Aktualisierung der Verordnung Nachteile, die dazu führen könnten, dass auf das EMAS III Zeritifikat verzichtet werden könnte. Schon jetzt lassen sich besonders in Süddeutschland viele Kirchengemeinden nicht mehr nach EMAS zertifizieren, sondern nach dem vergleichbaren Standart Der Grüne Gockel, bzw. Der Grüne Hahn.
Die EMAS-Gutachter, für die die Kirchen ein wichtiger Markt werden könnten,  profitieren von der neuen Verordnung. Sie müssen in Zukunft Organisationen mit Umweltmanagement nicht mehr alle drei, sondern alle zwei Jahre besuchen und können dementsprechend ihre Honorareinnahmen vergrößern. Für die Gemeinden entstehen entsprechend höhere Kosten und größerer Verwaltungsaufwand.
Kirchliche Organisationen, als Einzelbranche in Deutschland diejenige mit den meisten EMAS-Zertifizierungen, waren bei der Überarbeitung von EMAS II nicht in die Beratungen einbezogen worden. Sollten die Kirchen nicht mehr nach EMAS zertifizieren, bedeutete das einen schweren Rückschlag für den Versuch der EU, das freiwillige Umweltmanagement nach EMAS immer weiter zu verbreiten.
KirUm wird im März 2011 in Stuttgart das weitere Vorgehen beschließen.

Zukunftsfähiges Wirtschaften

Kirchen haben viele Möglichkeiten, selbst umweltfreundlich und fair zu wirtschaften. Welche Angebote und guten Beispiele zukunftsfähigen Wirtschaftens gibt es bereits? Wie sehen die Schwerpunkte in den einzelnen Landeskirchen aus? Die Internetplattform zu-wi.de von Brot für die Welt will zur „Entwicklungspolitik mit dem Einkaufskorb“ ermutigen.

Kontakt

Die AGU erreichen Sie über die AnsprechpartnerInnen in den Landeskirchen oder den Vorstand.


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Publikationsdatum dieser Seite: Mittwoch, 11. Juli 2018 22:23