Bericht des Rates der EKD (Manfred Kock)

5. Schluss

Der ADAC war nach jüngsten Umfrageergebnissen Spitzenreiter in der Kategorie der Institutionen, denen die Menschen Vertrauen entgegenbringen. Sie sind sich sicher, gelben Engeln zu begegnen, wenn sie mit einer Panne an der Autobahn liegen geblieben sind. Für die Unfälle und Risiken des Lebens und des Sterbens sind Rettungsdienste wohl nicht so leicht zu identifizieren. Die Umfrageergebnisse über das Zutrauen zu Institutionen haben für unsere Kirche nur eine mittlere Position erbracht.
Wie immer die Seriosität solcher Umfragen einzuschätzen ist - Vertrauen in unsere Kirche wächst, wenn wir die gute Botschaft Gottes redlich ausrichten:

· Dazu gehört das deutliche Bemühen um eine dem Menschen zugewandte Sprache.

· Dazu gehört ein Lebensengagement von Christen und Christinnen, das Worte und Taten in einer glaubwürdigen Beziehung erscheinen lässt.

· Dazu gehört, dass unsere Stellungnahmen zu Fragen der Ethik und der Politik ihre Herkunft aus dem Hören auf Gottes gute Nachricht erkennen lassen.

Das JAHR DER BIBEL und der Ökumenische Kirchentag sind gute Gelegenheiten, das gemeinsame Zeugnis der Kirchen ins Land zu tragen.

Das JAHR DER BIBEL wird von vielen Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen als große Chance genutzt. 15.000 Gemeinden mit über 100.000 Einzelveranstaltungen deuten auf ein hohes Engagement. Die öffentlichen Medien haben der Bibel eine erstaunlich hohe Aufmerksamkeit entgegengebracht.

Zum Ökumenischen Kirchentag werden 200.000 Teilnehmende erwartet. Welch große Chance eröffnet sich da! Gebe Gott, dass der Kirchentag zu einem lebendigen und frohen Ereignis wird, das Menschen ermutigt, in den Widersprüchen der Zeit dem Beispiel Jesu Christi zu folgen.

Gott hat sein Herz geöffnet, dass wir die Kräfte des Glaubens bündeln und auf das hin ausrichten, was gut ist und was dem Leben dient.



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