Wolfgang Huber: Eröffnungsrede auf der Pressekonferenz

Trier, 5. November 2003 (7,56 Min.)

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"Ich schaue mit Zuversicht auf den Weg der Evangelischen Kirche in Deutschland", so Huber nach seiner Wahl zum Ratsvorsitzenden der EKD. Die Kirche müsse sich den Menschen und den gesellschaftlichen Herausforderungen zuwenden und nicht auf sich selbst schauen. Für Huber sei der Gottesdienst "Dreh- und Angelpunkt" der Kirche. Es gehe ihm um die Vergewisserung des Glaubens. Dieser lasse nach dem Bild des Menschen fragen, z.B. in der bioethischen Debatte. Die Kirche sei kein politischer Akteur, mische sich aber um der Not der Menschen willen ein. Gerechtigkeit sei mehr als eine Schönwetterparole.
"Ich stehe für eine Kirche, die die Reibungsflächen mit der Gesellschaft annimmt", so Huber. Ihre Ausstrahlung in der Öffentlichkeit habe vor allem damit zu tun, dass der christliche Glaube eine kulturprägende Kraft sei - nicht nur als ein kulturelles Erbe, sondern als eine in die Zukunft weisende Gegenwartkraft. Die christliche Botschaft öffentlich verständlich zu machen, bezeichnete Huber als große Aufgabe für die Kirche.



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