Grußwort: Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Trier, 2. November 2003

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Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonfenrenz, verwies in seinem Grußwort vor der Synode der EKD auf die ältesten Spuren der Kirche in Deutschland, die die vielen römischen Monumente der Stadt Trier bezeugen. Auch das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen befinde sich in der Abteikirche St. Matthias und lasse die ökumenische Bedeutung der Stadt an der Mosel deutlich werden. Im Jahr der Bibel betonte Lehmann die dramatische Bibelvergessenheit der Gesellschaft als Aufgaben beider Kirchen. Nicht nur Gesetze stehen auf der Tagesordnung der Synodaltagung, sondern auch die Wahl des Rates und des Ratsvorsitzes der EKD. Lehmann erinnerte sich an die gute Zusammenarbeit mit den Ratsvorsitzenden Martin Kruse und Klaus Engelhardt. Er dankte dem nun scheidenden Ratsvorsitzenden Manfred Kock mit sehr persönlichen Worten. Lehmann warnte davor, im ökumenischen Gespräch in alte Polemiken zurückzufallen. Von einer Eiszeit könne keine Rede sein. Europa brauche das gemeinsame spirituelle Zeugnis der Kirchen.



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