Nominierte für den Rat spiegeln Vielfalt der EKD

Ratswahlausschuss berichtet der Synode

02. November 2003

Möglichst viele unterschiedliche kirchliche und gesellschaftliche Arbeitsfelder sollten im neu zu wählende Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) präsent sein, so der Vorsitzende des Ratswahlausschusses Peter Bukowski in seinem Bericht vor der EKD-Synode am Sonntag, 2. November, in Trier.

Das Durchschnittsalter der 21 Kandidatinnen und Kandidaten betrage 53 Jahre. Mit neun Frauen übertreffe die Vorschlagsliste sogar den von einem früheren Synodenbeschluss geforderten Frauenanteil von 40 Prozent. Auch die verschiedenen in der EKD vertretenen Bekenntnisse sollen im Rat abgebildet werden, erläuterte Bukowski. Unter den Nominierten sind 7 Lutheraner, 13 Unierte und ein Reformierter. 7 leitenden Geistlichen stehen 14 sogenannte Laien gegenüber.

Allerdings sei niemand aus Proporzgründen benannt worden, betonte Bukowski. "Wir halten jede der vorgeschlagenen Persönlichkeiten für hervorragend geeignet, die Aufgaben eines Ratsmitglieds zu erfüllen."


Trier, 2. November 2003
Pressestelle der EKD
Silke Fauzi

Die Synode der EKD tagt vom 2. bis 7. November in der Europahalle in Trier. Im Mittelpunkt steht die Wahl des neuen Rates. Informationen zur Synodentagung finden Sie im Internet unter www.ekd.de/synode2003. Die EKD-Pressestelle erreichen Sie während der Tagung unter der Rufnummer 0651-146 09 56.

Wortlaut des Berichtes



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