7. Tagung der 10. Synode der EKD (7. Tagung der 10. Synode der EKD, Bremen, 02. - 05. November 2008)

Weitere Berichte

Einbringung des des mündlichen Berichtes des Evangelischen Entwicklungsdienstes e.V. und des Ausschusses für Ökumenische Dienste (AÖD) über die Aktivitäten der Ökumenischen Diakonie

Direktorin Cornelia Füllkrug-Weitzel

02. November 2008

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Einbringung des mündlichen Berichts des EED und des Ausschusses für Ökumenische Dienste (AÖD)

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I. Blick zurück

A) 50 Jahre Brot für die Welt
 (Cornelia Füllkrug-Weitzel)

a)
Vor fast 50 Jahren fand die erste Sammel-Aktion der evangelischen Kirchen Deutschlands für Menschen im Süden unter dem Namen ‚Brot für die Welt’ statt. Auf die Nachrichten vom Elend, das die vormaligen Kolonialherren zurückgelassen hatten, antwortete der Aufruf „Menschen hungern nach Brot“. Selbst noch Hilfsempfänger der Ökumene für ihre diakonische Arbeit beschlossen die evangelischen Kirchen in Ost und West, sich in dankbarer Antwort auf die empfangene Hilfe nicht nur als Empfänger, sondern auch als Geber in der Ökumenischen Diakonie zu betätigen. Aus der einmaligen Aktion wurde wegen des gewaltigen Erfolges eine kontinuierliche Aktivität aller evangelischen Kirchen, die von ihnen gemeinsam getragen, gefördert, gesteuert und unterstützt wurde. Deshalb ist die Weihnachtskollekte seitdem eben keine beliebige Kollekte für irgendeine Entwicklungsaktivität, sondern eine EKD-Pflichtkollekte, die der Finanzierung dieser kirchlichen Gemeinschaftsaufgabe gilt.

Die Aktion wurde im Hilfswerk der Evangelischen Kirchen, d.h. der nachmaligen Diakonie, angesiedelt. Warum gerade dort?

Hier war im Nachkriegsdeutschland Kompetenz für Flüchtlings- und Hungerhilfe in gemeinsamer Trägerschaft von Landes- und Freikirchen aufgebaut worden. Man erhoffte – ganz im Sinne des damaligen Entwicklungsverständnisses - einen Wissens- und Erfahrungstransfer aus der deutschen diakonischen Arbeit in die Kirchen des Südens. Heute blicken Diakoniker und Sozialpolitiker angesichts des drohenden Endes des Sozialstaates zunehmend interessiert auf die Erfahrungen mit Selbsthilfestrukturen im Sozialbereich im Süden. Es ging und geht weiterhin um die Frage, wie christliche Nächstenliebe partnerschaftlich und unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Eigeninteressen in die  Welt getragen werden kann.

Das Mandat sollte mithin diakonisch, nicht missionarisch oder zwischenkirchlich sein: selbstlose, zweck-, und bedingungslose Hilfe für alle Bedürftigen. Die Aktion Brot für die Welt orientierte die Hilfsbeziehungen deutscher Gemeinden für den Süden, die ursprünglich als rein zwischenkirchliche Hilfe eng entlang den ehemaligen Missionsbeziehungen verlief, nun auch gesellschafts-diakonisch und ökumenisch. Neben den Partnerkirchen sollten auch Kirchen anderer Konfessionen und nicht-kirchliche Partnerorganisationen unterstützt werden.

b)
Mit 1,8 Mrd. Euro an Kollekten und Spenden, die in 50 Jahren für ‚Brot für die Welt’ gesammelt. wurden, konnten über 20.000 Projekte von Partnerkirchen und Partnern im Süden - und neuerdings auch Osten - unterstützt werden. Wir haben damit weder Hunger und Armut aus der Welt geschaffen, noch die Weltrevolution oder das Reich Gottes herbeigeführt. Aber: Dass es angebrochen ist und Gott inmitten unserer ungerechten Welt eine neue Wirklichkeit schafft, die Arme, Kranke, Behinderte, Verfolgte, Ausgeschlossene und Verlassene aufatmen und aufleben lässt – das durften wir bezeugen helfen. Wir haben die Ursachen der Armut öffentlich thematisiert und skandalisiert (auch wenn das für ein Spendenwerk bisweilen heikel war), Verbündete im Kampf dagegen gesucht und miteinander vernetzt . Vor allem aber haben wir uns um Befreiung, Stärkung, Aufrichtung der Armen bemüht. ‚Empowerment’ nennen wir heute den Umgang Jesu mit den Armen, der unser Vorbild ist.

Hunderttausende Menschen haben durch unsere Projekte eine Chance erhalten, ihr Leben in Würde und voll Stolz auf ihre eigene Kraft zu führen, ihre Potentiale zu entfalten und Gemeinschaft gestalten und erhalten zu helfen in Zeiten eines immer brutaler werdenden Überlebenskampfes jeder gegen jeden. Hunderttausenden widerfuhr mit unsrer Unterstützung Recht und Gerechtigkeit. Unzählige Führungspersönlichkeiten für Kirchen, Gesellschaft und Politik und nicht wenige Träger des alternativen Nobelpreises (wie z.B. Vandana Shiva) und zahlloser internationaler Menschenrechts- und Friedenspreise sind aus unseren Projekten und Stipendien hervorgegangen: Kirche und Zivilgesellschaft in vielen Ländern wurden reich durch sie beschenkt! Auch unsere eigene Gesellschaft, viele Gemeindeglieder konnten aufgerüttelt und gewonnen werden für Arme, Ausgegrenzte, Frieden und Umweltbewahrung und darum für eine Veränderung der internationalen Rahmenbedingungen. Den Kräften, die Armut produzieren und die Erde plündern, konnte dadurch ein wenig gewehrt werden. Wir haben gemeinsam Grund für Freude und Dankbarkeit! Und da können wir getrost auch die 40 Jahre KED hineinnehmen.

Als Haupterfolgsfaktoren von Brot für die Welt würde ich sehen:

  1. 'Brot für die Welt’ gründet in der Mitte des christlichen Glaubens und der evangelischen Gemeinden: Das ungeheuer kreative und lebendige Engagement der Gemeinden beim Spendensammeln und bei der entwicklungspolitischen Bewusstseinsbildung in unserer Gesellschaft waren und sind das Rückgrat der Aktion. Dafür sei an dieser Stelle von Herzen allen Gemeinden gedankt! Wir sind im Unterschied zur Mehrheit der anderen Spendewerke durch die Gemeinden in der eigenen Gesellschaft sehr breit verankert. Und wir werden von Kirche und Diakonie unseres Landes beaufsichtigt. Was wir tun, geschieht in der Ausfüllung des kirchlichen Auftrages und gründet im christlichem Menschenbild und Werten.
  2. Das Partnernetzwerk: Durch die Kirchen der Welt, mit denen wir partnerschaftlich gemeinsam agieren, kennen wir das Gesicht der Armut in jedem Winkel der Erde, wo es eine Gemeinde gibt. Auch dort, wo sonst keiner hinkommt und hinsieht, können wir helfen. Durch die weltweite kontinuierliche Verbundenheit der Kirchen sind wir ihnen als Partnern dauerhaft rechenschaftspflichtig: wir können uns nicht aus dem Staub machen, wenn etwas misslingen würde. Vielmehr begleiten wir unsere Partner langfristig und nachhaltig bei ihrer Arbeit. In unseren Arbeitsbeziehungen ist sehr viel Respekt, Verbindlichkeit und Gegenseitigkeit.
  3. Die Armen sind selbst aktive Träger ihrer eigenen Entwicklung. Sie sind die Akteure in den von ‚Brot für die Welt’- finanzierten Projekten. Ihr Wille und ihre Hoffnung auf Zukunft, ihre Tatkraft, mit der sie das Leben nicht nur ganzer Dörfer, sondern auch Regionen verändern, sind die Essenz des Erfolges.
  4. Die Mitarbeitenden sind hoch engagiert in der einfühlsamen und kompetenten Begleitung der Partner und gehen sorgfältig, sparsam und effizient mit den Mitteln um. Ich freue mich, Ihnen bei der Gelegenheit mitteilen zu können, dass Brot für die Welt wie die Diakonie Katastrophenhilfe in diesem Jahr wieder das DZI-Spendensigel der besten Kategorie für niedrige Verwaltungsausgaben bekommen hat. Beide sind auch bezüglich ihrer Transparenz wieder unter die besten 10 Spendenorganisationen beim Transparenzpreis von Price Waterhouse Coopers gekommen.

Drei Prinzipien leiteten die erste Aktion 1959, die wir auch heute noch für aktuell halten und im 50. Jahr wieder erinnern wollen:

1. ‚Es ist genug für alle da’!

Dass 1959  rund 575 Millionen Menschen chronisch hungerten und heute ca. 935 Mio. ist ein Skandal, mehr noch: eine Häresie, wie Visser’t Hooft, der erste Generalsekretär des ÖRK, 1968 zurecht formulierte. Es ist Ergebnis ungerechter Verteilung der Ressourcen und Chancen, die wir mitverantworten und mitverschulden mit unserem Konsum- und Lebensstil und unserem Wirtschaftsmodell! „Das darf keinen Menschen in unserem Lande gleichgültig lassen. Wer darüber hinwegzusehen versucht, versündigt sich.  .....Es ist gut und nötig, die Frage nach den Wurzeln dieser weltumspannenden Not zu stellen, um ihre ganze Tragweite ermessen zu können. Dabei werden wir immer wieder voll Erschrecken auf viele Schuld der weißen Völker in der Vergangenheit stoßen. Eben dies aber legt uns eine besondere Verantwortung für die hungernden und heimatlosen Menschen heute und morgen auf.“ (1.Aufruf)

„Hunger durch Überfluss?“, das Motto der 23. und 24. Aktion, hat 1981/82 diese Botschaft erneut zugespitzt in einer Weise, die damals eine große Kontroverse ausgelöst hat und viele Spender verprellt hat. Heute erweist es sich als aktueller denn je und verlangt unsere Reaktion. Mit dem Motto der 50.Aktion ‚Brot für die Welt’ „Es ist genug für alle da“ wollen wir diesen Skandal erneut thematisieren, indem wir alle Scheinrationalisierungen des Welthungers zurückweisen.

Das öffentliche Nachdenken über die Verantwortung der Industrienationen für die Lage in den sogenannten ‚Entwicklungsländer’ gehört von Anfang an zum Mandat von Brot für die Welt. Mit der Mitherausgabe Studie „Zunkunftsfähiges Deutschland, II“, auf die Herr von Bonin noch zu sprechen kommen wird, setzen wir dazu einen neuen Impuls.

2. Es gibt ein ethisches ‚Genug’ an Wohlstand

Die evangelischen Kirchen sahen mit großer Sorge, wie schnell die Dankbarkeit für die erfahrene Aufbauhilfe in Deutschland und die Erfahrung des Teilens angesichts des wachsenden Wohlstandes in Vergessenheit geraten waren und in eine materielle Anspruchshaltung und Konsumfixierung der Bevölkerung umschlug. Sie wollten mit der Aktion ‚Brot für die Welt’ ein Gegenzeichen gegen diesen sich anbahnenden Wertewandel zum Materialismus und zur Eigensucht setzen. Sie wollten damit dazu beitragen, dass der eigene wachsende Wohlstand nicht in einem „immer mehr“ mündete, sondern im Teilen. Im Aktionsaufruf 1959 hieß es: "Wollen wir zum Fest der Geburt unseres Herrn und Heilandes einander mit Luxus überhäufen und im Überfluss des Genießens leben, während Millionen in anderen Erdteilen kaum eine Handvoll Reis zu essen haben? Gott bewahre uns davor, dass wir uns der unermesslichen großen Not der Menschen hartherzig oder gleichgültig verschließen! .... Weist nicht in Sattheit und Sicherheit diesen Ruf ab, damit ihr nicht schuldig werdet!“

50 Jahre danach sehen wir einen „radikalen Wandel“ in den Konsumgesellschaften des Nordens von einer Ökonomie der Maßlosigkeit und der ungezügelten Habgier zu einer „Ökonomie des Genug“ als noch dringlicher, als überlebens-dringlich für die Armen und die künftigen Generationen an. Wir rufen Ev. Gemeinden und Kirchen darum zur 50. Aktion dazu auf, den Menschen zu helfen, jenseits der Pseudobedürfnisse, die uns die Werbung vorgaukelt, „der Fülle des Lebens“ auf die Spur kommen, ohne die Armut schön zu reden: Nach biblischem Zeugnis erwirbt ein Leben in Fülle, wer Schätze bei Gott sammelt – durch die Liebe zu Gott und zum Nächsten, das heißt durch Taten der Barmherzigkeit, der Gerechtigkeit und des Friedens – durch Teilen und rücksichtsvollen Umgang mit den Mitgeschöpfen einschließlich der Umwelt und nicht durch den Besitz von Gütern. Es geht um nicht weniger, als um eine neue Lebenshaltung!

3. Jede/r Christ/in hat auch eine persönliche Verantwortung 

Einzelne und Gemeinden sollten mit der Advents- und Weihnachtsaktion in die Solidarität und Mitverantwortung für die Hungernden der Welt gerufen werden. Auch ökumenische Diakonie sollte zu einer Dimension gemeindlicher Existenz und damit zum Lernfeld der Solidarität in den Gemeinden werden. Wir haben in den vergangenen Monaten unsere Mitmachaktionen in vielfältiger Weise verstärkt, um dem Wunsch nachzukommen, sich stärker persönlich einbringen zu können. Die Verantwortung für die Durchführung von Entwicklungs- und humanitären Hilfsprojekten liegt nach wie vor ausschließlich bei den lokalen Kirchen und Partnern im Süden und bei den betroffenen Menschen. Sie wünschen sich dazu neben Unterstützung beim Capacity-Building, finanzieller Unterstützung und gegebenenfalls sehr gezielter Beratung durch unsere Werke, ein stärkeres Engagement der deutschen Zivilgesellschaft im eigenen Land: Engagement für die Schaffung gerechter internationaler Handelsbedingungen oder für eine Abkehr von unserer energieintensiven und Ressourcen überausbeutenden Lebens- und Wirtschaftsweise. Dazu braucht es bewusste Verbraucherinnen und Verbraucher, eine kritische Öffentlichkeit und Lobbyisten für ein Umdenken. Dafür bieten wir Mitmachmöglichkeiten - z.B. mit unserer Kampagne „Niemand isst für sich allein“. Wir bieten Beteiligung an Lobbyaktionen und ermutigen, mit dem Einkaufskorb Politik zu machen. Wir wollen aber auch die kirchlichen und diakonischen Einrichtungen und Gemeinden gewinnen, Vorbilder und Vorreiter einer Diskussion in der Gesellschaft über faire und gerechte weltweite Handelsbedingungen zu sein. In diesem Sinne läuft seit einigen Jahren die Kampagne zum Fairen Kaffee in kirchlich-diakonischen Einrichtungen. Ferner war es seit Anfang 2006 unser erklärtes Ziel, bis zu unserer 50 Aktionseröffnung am 1.Advent 2008 eintausend Gemeinden dazu zu bewegen, ihren Kaffe/Tee/Saft etc. über den Fairen Handel zu beziehen.

Ich freue mich, Ihnen berichten zu können, dass wir das erste Geburtstagsgeschenk schon bekommen haben: seit einer Woche trinken 1000 Gemeinden fair und genießen gerecht! Kein Grund, sich zurückzulehnen: Das war nur das Vorspiel! Nun wollen wir in noch kürzerer Frist, nämlich während des Jubiläumsjahres, weitere 1000 Gemeinden dazu motivieren, unseren Geburtstag mit einer fairen Tasse Kaffee zu begießen und sich der Aktion anzuschließen. Tragen Sie diesen Impuls bitte nach Hause in Ihre Gemeinden!


B) Gemeinsames evangelisches Entwicklungswerk
 (Konrad von Bonin)

Wir berichten Ihnen heute über eine Entwicklung, mit der noch vor einem Jahr, bei der Synode in Dresden, niemand gerechnet hat. Das Diakonische Werk der EKD und der Evangelische Entwicklungsdienst schließen sich zu einem gemeinsamen Werk zusammen. Dies haben die höchsten Entscheidungsgremien der Werke, die Mitgliederversammlung des EED und die Diakonische Konferenz, in den beiden letzten Wochen entschieden.

Wie ist es dazu gekommen?

Ich will den Weg zu dieser Entscheidung aus der Sicht der Entwicklungsdienste beschreiben. Schon die Entwicklungsdenkschrift der EKD im Jahr 1973 hat den Vorschlag gemacht, ein „einheitliches Gesamtwerk“ der kirchlichen Entwicklungsdienste zu schaffen „mit dem Ziel einer Integration aller Dienste“.

Danach geschah aber nicht viel in dieser Richtung. Die Entwicklungsdienste arbeiteten zwar in der AG KED, der Arbeitsgemeinschaft Kirchlicher Entwicklungsdienste, zusammen, blieben aber die nächsten 25 Jahre weiter organisatorisch getrennt. Sie entwickelten ihre eigenen Strukturen, Arbeitsformen und Kulturen.

Erst der dramatische Rückgang der Beiträge der Gliedkirchen der EKD zur Gemeinschaftsaufgabe KED in den 90-er Jahren führte zu neuer Bewegung in der Strukturfrage. Die EKD-Synode beschloss 1998 in Münster die Schaffung eines einheitlichen Entwicklungswerkes.

Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) wurde danach in Bonn als Zusammenschluss von Dienste in Übersee (DÜ), der Evangelischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe (EZE), dem Ökumenisch-Missionarischen Weltdienst (ÖMW), des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (KED) in Hannover und der Arbeitsgemeinschaft Kirchlicher Entwicklungsdienst in Stuttgart gegründet. Später kam noch das Ökumenische Studienwerk (ÖSW) dazu. In dieser relativ kurzen Zeit hat der EED, gegen die Erwartung vieler, inhaltliches Profil und Ansehen nach außen gewonnen und wurde erkennbar ein Werk der Kirche.

Die Aktion Brot für die Welt blieb als Teil des Diakonischen Werks der EKD in Stuttgart.

In den Folgejahren entwickelten die beiden getrennten Werke ihr je eigenes Profil. Es wurde aber ein Kooperationsvertrag abgeschlossen. Beide Werke arbeiteten verstärkt zusammen und weiteten die Kooperation gezielt auf die verschiedenen Bereiche ihrer Entwicklungsarbeit aus.

Das Ziel, Brot für die Welt und den EED zu einem starken evangelischen Entwicklungswerk zusammenzuschließen blieb bestehen. Es gab mehrere Kommissionen, die daran arbeiteten. Aber im Ergebnis waren diese nicht wirklich erfolgreich. Der Rat der EKD beschloss dann auf Vorschlag der letzten Kommission, die von Vizepräsident von Vietinghoff geleitet worden war, für die Fusionsfrage ein Moratorium von sechs Jahren. Er beauftragte die Werke, nach drei Jahren, also im Januar 2009, einen Bericht über die Schritte auf dem Weg zu einem Zusammenschluss zu geben.

Im Herbst 2007 fanden neue Sondierungsgespräche zwischen dem EED und dem Diakonischen Werk statt. Dabei zeigte sich, dass beide Seiten so viel Vertrauen zueinander hatten, dass sie bereit waren, einen Schritt weiter zu gehen. Und daraus wurde nicht nur die Fusion von Brot für die Welt und dem EED, sondern eine ganz neue große Lösung: der Zusammenschluss des EED mit dem gesamten Diakonischen Werk zu dem „Evangelischen Zentrum für Entwicklung und Diakonie“. Es wird im Jahr 2012 oder 2013 seine Arbeit in Berlin aufnehmen.

Zu Struktur, Rechtsform und Standort dieses neuen gemeinsamen Zentrums haben die Leitungsgremien der Werke die notwendigen Grundsatzbeschlüsse gefasst. Jetzt steht die konkrete Gestaltung des Fusionsprozesses an. Das ist eine nicht einfache aber sehr spannende Aufgabe.

 

II. Blick nach vorn

A) Gemeinsame Neuaufstellung von Entwicklung und Diakonie
 (Cornelia Füllkrug-Weitzel)

Wie Herr von Bonin erinnert hat: Lange wurde über das Zusammengehen aller kirchlichen Entwicklungswerke nachgedacht. Das Diakonische Werk hat 1998 eine Herauslösung der Ökumenischen Diakonie und Entwicklungsarbeit aus dem über 50-jährigen Verbund mit der nationalen Diakonie verweigert. Ein wichtiger Grund dafür war, dass dies die Aufgabe eines gerade in Zeiten der Globalisierung entscheidend werdenden Vorsprunges vor anderen sozialen Akteuren und Entwicklungswerken bedeutet hätte:

Die Diakonie hat 1959 mit der „Aktion Brot für die Welt“ einen neuen Blickwinkel erhalten, insofern die Armut im eigenen Land durch die Wahrnehmung des Welthungers relativiert wurde.  In Zeiten der Globalisierung nun ist Armut global geworden, der Wohlstandsgraben verläuft nicht mehr zwischen Kontinenten. Armut nimmt auch in den Industrienationen zu, weil dort Arbeitsplätze, Realeinkommen und staatliche Sozialleistungen zurückgehen. Eine Unterstützung und Vernetzung der Selbsthilfeorganisationen marginalisierter Bevölkerungsgruppen auf ausschließlich lokaler Ebene greift zu kurz, solange Menschen, Bevölkerungsgruppen und ganze Regionen auf der Suche der global player nach den günstigsten Standorten gegeneinander ausgespielt werden können. Eine politische, an sozialen Mindeststandards ausgerichtete, Definition der Rahmenbedingungen einer Weltsozialordnung ist unabdingbar. An deren Formulierung und Durchsetzung zu arbeiten, ist Aufgabe der Diakonie insgesamt und weltweit. Gemeinsame Lobby- und Netzwerkarbeit für weltweit gültige Sozialstandards sind darum dringender denn je.

Adäquate Lösungen für die dringenden sozialen Fragen der globalisierten Welt können aber nur dann gefunden werden, wenn sich soziale und sozialpolitische Arbeit und entwicklungsbezogene Arbeit stärker aufeinander beziehen, denn wir müssen uns der Tatsache stellen: Armutsbekämpfung weltweit bedeutet auch Wohlstandsverzicht bei uns. Dieser darf aber nicht zu Lasten der Armen und sozial Benachteiligten in Deutschland gehen. Es ist nicht länger möglich, die Sorge für die Benachteiligten im eigenen Land und für soziale und ökologische Sicherungssysteme im eigenen Land, abzugrenzen und auszuspielen gegen die Sorge für die Benachteiligten weltweit und gegen globale soziale Systeme und globalen. Kirche und Diakonie sind aufgrund ihres weltweiten Horizontes und ihrer Aufgabe prädestiniert dafür, die dafür notwendige gesellschaftliche Debatte anzuführen.

EED und DWEKD, sowie EKD kamen deshalb zum dem Schluss: Wir nehmen die Herausforderungen der Globalisierung an, indem wir die Entwicklungsdienste nicht getrennt von der Diakonie für sich zusammenführen, sondern: Die nationalen und internationalen sozialen Dienste und politischen Lobbybemühungen werden unter einem Dach: mit Namen ‚Evangelisches Zentrum für Entwicklung und Diakonie’ zusammen gefasst. Das Zusammengehen der Werke der evangelischen Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland im Verbund mit der nationalen Diakonie bietet in Zeiten der Globalisierung Kooperations- und Entwicklungschancen, die kein anderes Entwicklungswerk in Deutschland und nur einer unserer Kooperationspartner in Europa hat und um die uns viele beneiden. Unter diesem gemeinsamen juristischen Dach wird es zwei Werke geben, die mit dem möglichen Maß an Synergien und dem nötigen Maß an Eigenständigkeit ihre unterschiedlichen Aufgaben erledigen und ihre Interessen nach außen wahrnehmen. Dies geschieht unter den zwei starken Markennamen – ‚Brot für die Welt’ und ‚Diakonie Bundesverband’. Gemeinsame Aufsichtsgremien und Vorstände garantieren, dass das, was – mit dem Voranschreiten der Globalisierung vermutlich zunehmend intensiver - zusammen diskutiert, entwickelt und getan werden kann und muss, auch gemeinsam getan wird und die Kohärenz zwischen beiden gewahrt wird. So sind wir als Diakonie und Entwicklungsarbeit zukunftsfähig aufgestellt. Ein schönes Jubiläumsgeschenk für ‚Brot für die Welt’!

B) Merkmale evangelischer Entwicklungsarbeit
 (Konrad von Bonin)

Lassen Sie mich zusammenfassend drei Argumente nennen, warum diese Fusion für die Zukunft der evangelischen Entwicklungsarbeit notwendig ist:

1. 

Die kirchliche Entwicklungsarbeit muss in Öffentlichkeit, Kirche und Politik sichtbarer werden. In den letzten zehn Jahren hat sich die Entwicklungsszene in Deutschland und in anderen Ländern fundamental verändert. Sie ist gewissermaßen ein Markt geworden. Weltweit agierende Entwicklungskonzerne, oft angelsächsischen Ursprungs, haben hier Fuß gefasst: wie z.B. Oxfam, World Vision, Plan International, Save the Children. Hinzu kommen von Prominenten gegründete Organisationen wie DATA oder riesige Privatstiftungen wie die Gates-, die Clinton- oder die Rockefeller-Stiftung.

Die evangelische Kirche braucht in dieser Situation eine Organisation, die sichtbar und hörbar die besonderen Anliegen und Stärken des kirchlichen Entwicklungsdienstes vertritt und damit die Bedeutung von Armutsbekämpfung, Basisnähe und Partnerbezug deutlich macht. Um im entstehenden Wettbewerb mit anderen Akteuren bestehen zu können, muss sie ihre Bekanntheit deutlich steigern. Die evangelische Entwicklungsarbeit muss daher langfristig nicht nur gute inhaltliche Arbeit, die erkennbar im Evangelium verwurzelt ist, leisten, sondern muss diese Arbeit zugunsten der Armen auch öffentlichkeitswirksam präsentieren. Dazu müssen die entwicklungspolitischen Positionen der evangelischen Kirche klar und eindeutig vernehmbar sein. Die evangelische Entwicklungsarbeit benötigt einen hohen öffentlichen Bekanntheitsgrad, weil sich politisch Bedeutung auch zunehmend daran bemisst.

Sie wird in Zukunft öffentlich unter einem Namen („Brot für die Welt“) mit einem Profil, an einem Standort auftreten und bekommt damit, so erwarten wir, ein neues Gewicht und eine ganz andere Ausstrahlung als bisher.

2.

Weltweit schließen sich die evangelischen Hilfsorganisationen zusammen.

Bei dem High Level Forum on Aid Effectiveness der großen internationalen Konferenz zur Wirksamkeit der Entwicklungshilfe, die Anfang September dieses Jahres in Accra in Ghana stattfand, wurde berichtet, dass es inzwischen 37.000 international tätige Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gebe. Das große Problem daran sei nicht nur verwirrende Unübersichtlichkeit, sondern vor allem, dass sie alle nach verschiedenen Standards arbeiten. Im Hinblick auf diese schon seit längerem bekannte Situation haben sich die evangelischen Hilfsorganisationen, die mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen verbunden sind, auf Initiative des EED, von Brot für die Welt und unseren europäischen Schwesterwerken zu einer weltweiten Allianz zusammengeschlossen. Diese Allianz heißt ACT Development und umfasst inzwischen mehr als 50 Organisationen im Norden und im Süden. Sie basiert auf gemeinsamen Entwicklungsansätzen, gemeinsamen Verfahren, gegenseitiger Transparenz, wechselseitiger Rechenschaftslegung und einem gemeinsamen auf dem Evangelium beruhenden Verständnis von weltweiter Gerechtigkeit und Menschenrechten. 

Der EED und Brot für die Welt haben diese Allianz mit auf den Weg gebracht. Es ist inhaltlich nicht mehr begründbar, warum die Deutschen mit ihren zwei Werken weiterhin getrennt auftreten. Deshalb ist es nur logisch, dass wir uns auch in Deutschland zusammentun.

3.

Auch inhaltlich kann der Zusammenschluss dazu veranlassen, unser eigenes Profil als evangelisches Entwicklungswerk neu zu bedenken und konzeptionell zu erneuern. Denn wir unterscheiden uns von anderen in vielfacher Hinsicht. Ich nenne sieben Merkmale:

  1. Wir haben eine eigene Geschichte, die Teil unserer Vergangenheit ist: die Missionswerke, die schon vor 150 Jahren Krankenstationen und Schulen aufgebaut haben. Zwar sind die Entwicklungswerke in den 50er und 60er Jahren z.T. bewusst in Entfernung, auch in Distanzierung von der Mission entstanden; heute geht es aber darum, das Gemeinsame und das Verschiedene beider Arbeitsbereiche der Kirche wahrzunehmen.
  2. Wir haben in vielen Ländern lokale Partner, nämlich die Kirchen und die kirchlich getragenen Organisationen. Sie geben uns einen einzigartigen Zugang zur Basis.
  3. Unser Entwicklungsansatz ist die Befreiung von Hunger, Armut, Krankheit und ungerechten Machtstrukturen, nicht die „Modernisierung“, nach der alle Menschen in der Welt so leben sollten wie wir, nach unseren Konsum- und Wirtschaftsmustern.
  4. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Entwicklung dann stattfinden kann, wenn arme und benachteiligte Menschen befähigt werden, aus eigener Kraft und in eigener Verantwortung ihre Lebenssituation zu verbessern. Deshalb führen nicht wir Entwicklungsprogramme durch, sondern fördern und qualifizieren Partnerorganisationen, dass sie das vor Ort selbst tun können.
  5. Zu diesem Zweck haben wir in Zukunft eine Vielfalt von Instrumenten zur Verfügung die einzigartig ist: finanzielle Förderung, Vermittlung von Fachkräften, Vergabe von Stipendien, Fachberatung, Inlandsarbeit wie Bildungsarbeit sowie solidarische Lobby- und Advocacyarbeit und, in Notsituationen, die Diakonie Katastrophenhilfe. Alles in einem Werk vereint.
  6. Hinzu kommt eine Finanzierung aus drei voneinander getrennten Quellen: Spenden, Kirchensteuermittel und staatliche Mittel aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit.
  7. Und schließlich, das ist vielleicht das Wichtigste: kirchliche Entwicklungsarbeit verbindet Politik und Spiritualität. Sie ist keine rein technische Hilfe. Sie folgt dem doppelten Auftrag des Evangeliums, nach Barmherzigkeit und Gerechtigkeit.

Schon in der Entwicklungsdenkschrift der Evangelischen Kirche von 1973 stehen die Sätze „Es genügt nicht, Schäden und Mängel, die sich aus ungerechten Verhältnissen ergeben, nachträglich aus Gründen christlicher Barmherzigkeit zu lindern. Vielmehr gehören Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, Dienst am Einzelnen und an der Gesellschaft, die Beseitigung der Ursachen sozialer Ungerechtigkeit sowie die Fürsorge für deren Opfer gleichermaßen unter die Botschaft des kommenden Gottesreiches“.
 

III. „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“

 (Konrad von Bonin)

Bei dieser Synode, bei der es um den Klimawandel geht, möchte ich Ihnen abschließend noch ein besonderes Projekt vorstellen, das der EED und Brot für die Welt gemeinsam mit dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) auf den Weg gebracht haben.

Beauftragt von unseren drei Organisationen hat das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie eine Studie unter dem Titel „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ erarbeitet. Es ist eine umfassende Bestandsaufnahme der globalen Klima-, Energie- und Ernährungskrise und sie beschreibt detailliert, mit welchen Mitteln deren Entschärfung betrieben werden kann. Es ist gewissermaßen ein Leitfaden für den nötigen Wandel unserer Zivilisation. Die Studie wurde vor wenigen Tagen, am 14. Oktober 2008, der Öffentlichkeit vorgestellt und ist jetzt im Buchhandel erhältlich.

Das besondere an diesem Projekt ist, dass hier nicht, wie sonst meist üblich, die Umweltprobleme und die Entwicklungsprobleme getrennt gesehen werden. Sie werden zusammen untersucht und diskutiert. Dieser neue Ansatz hat uns als kirchliche Entwicklungsorganisationen veranlasst, mit der großen deutschen Umweltorganisation, dem BUND, zusammen zu arbeiten. Eine solche Allianz ist heute notwendig.

Die Fakten sind bekannt: die Vielfalt an Tieren und Pflanzen schwindet weiter in Deutschland, Europa und weltweit. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt weiter an, der Klimawandel ist in Gang und seine Folgen sind sichtbar.

Armut kennzeichnet die meisten Entwicklungsländer. Der Klimawandel trägt zum Beispiel durch die Wüstenbildung und den Anstieg der Meeresspiegel zu noch größerer Armut bei. Der wirtschaftliche Aufschwung in den Schwellenländern geht einher mit massiver Umweltzerstörung und wachsender sozialer Ungleichheit.

Darüber hinaus gibt es Anzeichen, dass beim Kampf gegen den Klimawandel Strategien ergriffen werden, die unsere Probleme in die Länder des Südens verlagern und dort die Naturzerstörung und die sozialen Probleme verschärfen. Beispiele hierfür sind der Anbau von Biomasse für Agrotreibstoffe oder die Nutzung gentechnisch veränderter Energiepflanzen, die neue, untragbare Risiken mit sich bringen.

Unser eigenes Verhalten ist widersprüchlich:

  • Wir sitzen unter dem Heizschirm und speisen ökologisch produzierte Nahrungsmittel.
  • Wir fliegen, möglichst mit einem Billigflieger, zu einer Konferenz über nachhaltige Entwicklung nach Bali.
  • Wir fordern die Reduzierung von CO2-Emissionen und planen den Bau von 25 neuen Kohlekraftwerken.
  • Und wenn alle Chinesen ein Auto wollen, kriegen wir Panik wegen der damit verbundenen Umweltbelastung, sind aber nicht bereit, selber unseren Lebensstil zu überdenken.
  • Und wir glauben, alles mit technischen Innovationen lösen zu können, und damit sogar unsere Exportindustrie zu stärken. Zugleich exportieren wir bei uns produzierte Hähnchenteile, die hier keiner essen will, billig nach Afrika und zerstören dort die Lebensgrundlage der Bäuerinnen in Kamerun.

Die Studie versucht, unsere Zivilisation neu zu denken, und zwar auf der Basis einer Reihe von Grundthesen. Ich nenne vier Beispiele:

  1. Der Umgang mit dem Klimawandel ist nicht so sehr eine technische Frage, sondern eine Gerechtigkeitsfrage, denn jeder Mensch hat ein Recht auf würdiges Leben, im Süden ebenso wie im Norden, ein „Gastrecht für Alle“ auf dieser Erde, wie es in der Sprache der Studie heißt.
  2. Wir müssen den Wohlstand neu denken, in Richtung auf einen „ökologischen Wohlstand“. Das heißt: besser, anders, weniger. Besser mit effektiverer Technik; anders mit solarer statt fossiler Energie; weniger: das ist die Perspektive der Selbstbegrenzung, ohne die wir nicht auskommen.
  3. Der politische Weg ist eine „lebensdienliche Marktwirtschaft“. Der Markt ist zwar eine pfiffige Idee: er koordiniert, spornt an, belohnt, ohne eine zentrale Regie. er er richtet sich nur nach der privaten Vernunft, nicht nach dem Gemeinwohl. Deshalb muss das Primat der Politik gegenüber der Wirtschaft zurück gewonnen werden, wie heute auch die Finanzkrise zeigt, die in dem Buch schon vorausgesehen wurde.
  4. Der Wandel ist schon im Gange. Die gesellschaftliche Perspektive ist die „bürgerschaftliche Unruhestiftung“. Das geschieht schon an vielen Stellen, durch große und kleine Initiativen, vom ökologischen Landbau bis zum Fairen Handel, von Null-Energie-Häusern zur Solarindustrie, von Stadtteilinitiativen zu globalen Forschungsnetzwerken. Die Auseinandersetzung läuft in Firmen, Kirchen, Verwaltungen, Parteien. Eine Bewegung von unten. Es ist eine Minderheit, aber sie ist stärker, als viele denken. Sie hat keine formale Macht, aber sie hat Einfluss.

Sie finden das alles sehr differenziert, auf 656 Seiten. Es ist kein fertiges Buch, es gibt nicht überall Antworten, stellt aber die richtigen Fragen. Es ist leicht zu lesen, ein Nachschlagewerk, ein Anstoß zur Debatte.

Eine solche Debatte wollen wir auf den Weg bringen. Dabei brauchen wir auch Ihre Unterstützung, liebe Synodale. Sie finden eine Kurzfassung des Buches an den Ständen von Brot für die Welt und dem EED und das ganze Buch in den Bremer Buchläden, für 14,95 Euro. Ich finde, das ist ein guter Preis für über 600 Seiten.



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