5. Tagung der 11. Synode der EKD

Timmendorfer Strand, 1. bis 7. November 2012

Einbringung des Berichts Reformprozess „Kirche im Aufbruch“

Katrin Göring-Eckardt, Vorsitzende der Steuerungsgruppe

06. November 2012

Katrin Göring-Eckardt

Hohe Synode,
druckfrisch zur diesjährigen Tagung der EKD-Synode hat das Reformbüro gleich zwei Publikationen vorgelegt: zum ersten einen Band mit Schlüsseltexten aus dem Reformprozess. In ihm finden sich zentrale Beiträge aus dem Prozess vom Impulspapier „Kirche der Freiheit“ über Ausführungen zu den Schwerpunktthemen, Projekten und Reformzentren bis hin zu Perspektiven für das Reformationsjubiläum 2017. Zum zweiten einen Band mit 250 Beispielen guter Praxis von der Internetplattform geistreich.de.
Beide Bücher finden Sie hinten auf dem Materialtisch zur Ansicht. Für jede und jeden von Ihnen ist ein Exemplar der beiden Bände hier im Hotel vorhanden; wir schicken es Ihnen aber auch nach Hause. Lassen Sie uns das einfach mittels des kleinen Flyers auf Ihrem Tisch wissen und geben Sie ihn beim Saaldienst ab.
Die Publikationen zeigen, wie viel wir in den sechs Jahren des Reformprozesses bewegt haben: nicht nur gedanklich-konzeptionell, sondern auch ganz praktisch-konkret. In diesem Jahr haben wir den jährlichen Bericht aus dem Reformprozess zu einem eigenen Tagesordnungspunkt gemacht. Sie finden hier die aktuellen Prozesse zu den Schwerpunktthemen Kirche in der Fläche und Leiten und Führen ebenso dokumentiert wie den Sachstand in den Zentren und die Planungen für das Zukunftsforum für die Mittlere Ebene in 2014. Wichtig ist mir dabei vor allem der Zusammenhang des Reformprozesses mit den Planungen für 2017. Ich glaube, dass das, was wir auf dieser Synode zu 2017 überlegen, eine Fortsetzung des Reformprozesses mit anderen, nämlich konzentriert inhaltlichen Mitteln ist. Wir setzen mit den Themenjahren und der Vorbereitung des Reformationsjubiläums etwas von dem um, was wir mit dem Impulspapier Kirche der Freiheit angestoßen haben: eine von den Inhalten geprägte Erneuerung unserer Kirche. Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Projektbüro für ihre engagierte und kompetente Arbeit - und den Landeskirchen, die uns durch ihre personelle Unterstützung diese wichtige Arbeit möglich machen.

Ich freue mich auf die Aussprache zu dem Bericht.