Beschlüsse

6. Tagung der 11. Synode der EKD, Düsseldorf, 7. bis 13. November 2013

Beschluss zur Religionsfreiheit und zur Lage von verfolgten und bedrängten Christinnen und Christen

13. November 2013

Beschluss

der 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland

auf ihrer 6. Tagung

zur

Religionsfreiheit und zur Lage von verfolgten und bedrängten Christinnen und Christen

Die Synode der EKD sieht mit Besorgnis, dass in vielen Ländern das Grundrecht auf Religionsfreiheit vorenthalten wird bzw. bedroht ist. Immer mehr Menschen werden wegen ihres Glaubens oder ihrer Überzeugungen bedrängt oder verfolgt. Davon betroffen sind viele Christinnen und Christen.

Die Synode dankt der 10. Vollversammlung des ÖRK für ihre Verlautbarung zur Situation von Christinnen und Christen im Mittleren Osten und die damit verbundenen Beschlüsse zu ihrer Unterstützung. 

Die Synode bittet den Rat der EKD,

  • soweit möglich eine Übersicht über die nationale und internationale Solidaritäts- und Unterstützungsstruktur zu erarbeiten und
  • in diesem Zusammenhang zu prüfen, ob, inwiefern und in welchem Umfang hier weitere Koordinierung und finanzielle Unterstützung nötig ist und bereitgestellt werden kann.
    Dabei soll auch geprüft werden, ob kurzfristig Mittel für Menschen zur Verfügung gestellt werden können, die aus Glaubensgründen verfolgt werden, in Armut gekommen sind oder migrieren mussten.

Über das Ergebnis ist der Synode bei ihrer Tagung im Jahr 2014 zu berichten.

Düsseldorf, den 13. November 2013

Die Präses der Synode
der Evangelischen Kirche in Deutschland

Dr. Irmgard Schwaetzer

Die Veröffentlichung der Beschlüsse erfolgt unter dem Vorbehalt der endgültigen Ausfertigung durch die Präses der Synode!



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