Beschlüsse

6. Tagung der 11. Synode der EKD, Düsseldorf, 7. bis 13. November 2013

Beschluss zu den Europawahlen

13. November 2013

Beschluss

der 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland

auf ihrer 6. Tagung

zu den

Europawahlen 2014

Vom 22. bis 25. Mai 2014 finden zum achten Mal die Direktwahlen zum Europäischen Parlament statt. Alle Wahlberechtigten in der Europäischen Union sind aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen, und so über die Zukunft Europas mitzuentscheiden. Wie im „Wort der EKD zur Stärkung des europäischen Zusammenhalts“ festgehalten, teilen wir Christinnen und Christen die Werte und Ziele der EU zur Bewahrung von Frieden, Freiheit, Menschenrechten, Freizügigkeit und grenzüberschreitender Zusammenarbeit und treten für die Vision von einem geeinten Europa ein.

Die europäische Gesetzgebung bestimmt in zunehmendem Maße nationale Gesetze und nimmt großen Einfluss auf vielfältige Lebensbereiche, auch auf kirchliche Strukturen.

Längst geht es nicht mehr nur um die Zukunft einer gemeinsamen Währung in den 17 Staaten der Euro-Zone, sondern um die Zukunft der Europäischen Idee in der EU der 28 Staaten. Europaskeptische und nationalistische Parteien sind europaweit im Aufwind und gefährden mit ihrer anti-europäischen Haltung die Funktionsfähigkeit der europäischen Volksvertretung.

Die Synode bittet die Gliedkirchen und die Gemeinschaft der Evangelischen Kirchen in Europa im Themenjahr „Reformation und Politik“:

  1. verstärkt auf die Europawahlen 2014 und ihre politische Relevanz aufmerksam zu machen, und zur Beteiligung an den Wahlen aufzurufen.
  2. sich aktiv an der Debatte um europäische Themenfelder und die Zukunft der EU zu beteiligen.

Düsseldorf, den 13. November 2013

Die Präses der Synode
der Evangelischen Kirche in Deutschland

Dr. Irmgard Schwaetzer

Die Veröffentlichung der Beschlüsse erfolgt unter dem Vorbehalt der endgültigen Ausfertigung durch die Präses der Synode!

 



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