„So wirst du leben.“ (Lk 10,28)

Europa in Solidarität – Evangelische Impulse

Anhang: Kirchliche Organisationen in Europa

  • CCME (Kommission der Kirchen für Migranten in Europa): CCME, 1964 gegründet, ist eine ökumenische Organisation von Kirchen, ökumenischen Konzilen und kirchlichen Organisationen mit derzeit 28 Mitgliedern aus 18 europäischen Ländern sowie zwei assoziierten Organisationen. Die EKD ist Mitglied bei CCME. Die Organisation arbeitet auf europäischer Ebene in den Bereichen Migration und Integration, Flüchtlinge und Asyl sowie Rassismus und Xenophobie und ist assoziiertes Mitglied von KEK.
  • COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union): Die COMECE besteht aus delegierten Bischöfen der katholischen Bischofskonferenzen aller 28 EU-Mitgliedstaaten. Das Sekretariat sitzt in Brüssel. Die Mission der COMECE besteht darin, den politischen Prozess der EU auf den Gebieten, die für die katholische Kirche von Interesse sind, zu beobachten und zu analysieren. Dies umfasst u. a. die Themen: Asyl und Migration, Forschung, Gesundheit und Bioethik, Soziales und Wirtschaft, Religionsfreiheit, interreligiöser Dialog und Außenpolitik.
  • EKMOE (Evangelische Kommission für Mittel- und Osteuropa): Die EKMOE koordiniert die engen partnerschaftlichen Beziehungen, die sich zwischen der EKD und den Landeskirchen auf der einen und den evangelischen und orthodoxen Gemeinden und Kirchen in Mittel- und Osteuropa auf der anderen Seite herausgebildet haben. Zu ihren Aufgaben gehören u. a. die Entwicklung gemeinsamer Konzepte und Strategien zur Orientierung von Kontakten und Partnerbeziehungen und die Beratung der EKD und der anderen Mitglieder in allen Mittel- und Osteuropa betreffenden Fragen.
  • GEKE (Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa): Die GEKE ist der Verbund der evangelischen Kirchen in Europa, der aus 94 lutherischen, methodistischen, reformierten und unierten Kirchen aus über 30 Ländern Europas und Südamerikas besteht. Die Leuenberger Konkordie vom 1973 ist das Gründungsdokument der GEKE, die bis 2003 den Namen „Leuenberger Kirchengemeinschaft“ führte. Die GEKE dient der Auseinandersetzung mit den theologischen Grundlagen kirchlicher Gemeinschaft und den zentralen Problemen der kirchlichen Gegenwart. Der Sitz ist in Wien. Mit dem EKD-Büro in Brüssel besteht eine enge Kooperation.
  • KEK (Konferenz Europäischer Kirchen): Die KEK ist eine Gemeinschaft von mehr als 114 orthodoxen, anglikanischen, protestantischen und alt-katholischen Kirchen in Europa sowie weiteren 40 assoziierten Organisationen. Sie wurde 1959 gegründet und unterhält Büros in Brüssel und Straßburg. Die KEK setzt sich auf europäischer Ebene für Themen von gemeinsamem Interesse für die Kirchen ein, u. a. in den Bereichen Bioethik, Frieden, Wirtschaft und Soziales, Klimawandel, Menschenrechte, Religionsfreiheit und dem interreligiösen Dialog. Die EKD ist Mitglied der KEK.
  • Meissen Kommission: Die gemeinsame Meissen Kommission der EKD und der Church of England wurde auf der Basis der Meissener Erklärung von 1991 ins Leben gerufen. In dieser ökumenischen Erklärung ist als Ziel „volle, sichtbare Kirchengemeinschaft“ vereinbart. Die Meissener Erklärung ist zugleich die theologische Grundlage für die Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft beider Kirchen. Die Meissen Kommission initiiert und betreut intensive Beziehungen und persönliche Begegnungen zwischen Gemeinden, Kirchenkreisen und Landeskirchen bzw. Diözesen. Die Meissen Kommission betreut die gemeinsame theologische Arbeit beider Kirchen, die in den letzten Jahrzehnten bereits eine Vielzahl von Publikationen zu grundsätzlichen und aktuellen theologischen Themen hervorgebracht hat, gerade erschienen ist: „Reformation Then and Now“.