Veranstaltungshinweis: Die Konferenz zur Zukunft Europas: Was erwarten eigentlich die Kirchen?, Online-Veranstaltung des EKD-Büros Brüssel und des Europabüros der KAS am 7.12.2021, 11-12:30 Uhr

Die Konferenz zur Zukunft Europas: Was erwarten eigentlich die Kirchen?

 

7. Dezember 2021

11:00 – 12:30 Uhr

EKD-Büro Brüssel und Europabüro der Konrad-Adenauer-Stiftung

Online-Veranstaltung

Am 9. Mai 2021 ist die Konferenz zur Zukunft Europas nach langem institutionellem Tauziehen und mit großer Verzögerung in Lissabon feierlich eröffnet worden. Europäische Bürgerinnen und Bürger haben für fast ein Jahr die Gelegenheit, über verschiedene europäische Zukunftsthemen zu diskutieren und ihre Erwartungen und Ideen an die EU vorzubringen. In Form von Schlussfolgerungen sollen diese im Frühjahr 2022 in die künftige Arbeit der EU-Institutionen einfließen.

Gemäß Art. 17 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) pflegt die Union einen offenen, transparenten und regelmäßigen Dialog mit den Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Anders als zivilgesellschaftliche Organisationen und Sozialpartner werden Kirchen als Dialogpartner in den einschlägigen Dokumenten zur Ausgestaltung der Konferenz zur Zukunft Europas jedoch nicht explizit als Adressaten benannt. Nichtsdestotrotz bringen sich kirchliche Verbände und Initiativen mit ihren Ideen in die Debatte ein. Gerade für die Kirchen ist die Konferenz eine Gelegenheit, ihr (ökumenisches) Engagement in europäischen Fragen sichtbar zu machen, konkrete Forderungen an die EU-Politik der Zukunft einzubringen und Erfahrungen des europäischen Miteinanders zu teilen. Mit unseren Gästen möchten wir vor diesem Hintergrund über die Rolle der Kirchen und ihre Erwartungen an die Konferenz zur Zukunft Europas diskutieren.

Welche Erwartungen haben die Kirchen an die Konferenz zur Zukunft Europas? Wie unterscheiden sich die Erwartungen und ihr Rollenverständnis je nach ihrer geographischen Verortung und Verfasstheit? Inwieweit können die Kirchen eine aktive Rolle im Hinblick auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der EU spielen? Wie können ihre Stimmen sinnvoll eingebracht werden? Wie steht es um das Verhältnis zwischen den EU-Institutionen und Kirchen/Religionsgemeinschaften? Das EKD-Büro Brüssel, in Kooperation mit dem Europabüro der Konrad-Adendauer-Stiftung, freut sich, diese und weitere Fragen bei unserer Online-Veranstaltung am 7. Dezember 2021 von 11:00 – 12:30 Uhr mit unseren Gästen Anna-Nicole Heinrich, Präses der Synode der EKD, Martin Kasperek, Referent in der Europaabteilung des Auswärtigen Amts, nationaler Experte im Kabinett von EU-Kommissions-Vizepräsidentin Šuica, Dr. Klára Tarr Cselovszky, Abteilungsleiterin Außenkontakte, Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn (ELKU) und Mitglied des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) sowie Alix de Wasseige, Referentin für soziale und wirtschaftliche Angelegenheiten und Jugendpolitik der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) zu diskutieren. Oberkirchenrätin Katrin Hatzinger wird die Diskussion moderieren. 

Um sich für die Veranstaltung zu registrieren, benutzen Sie bitte den folgenden Link:

https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_XPkXq2edR_a1mWHCEDw64w

 

Programm

 

11.00 Uhr     

Begrüßung

Dr. Hardy Ostry

Leiter des Europabüros der Konrad-Adenauer-Stiftung

Oberkirchenrätin Katrin Hatzinger

Leiterin der Dienststelle Brüssel, Evangelische Kirche in Deutschland

11.10 Uhr       

Statements

Anna-Nicole Heinrich

Präses der Synode der EKD

Martin Kasperek

Referent in der Europaabteilung des Auswärtigen Amts, nationaler

Experte im Kabinett von EU-Kommissions-Vizepräsidentin Šuica

Dr. Klára Tarr Cselovszky

Abteilungsleiterin Außenkontakte, Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn (ELKU), Mitglied des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)

Alix de Wasseige

Referentin für soziale und wirtschaftliche Angelegenheiten und Jugendpolitik der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE)

 

Diskussion

Moderation: Oberkirchenrätin Katrin Hatzinger