Veranstaltungshinweis: Vorstellung des Textes „Gemeinsam Kirche sein in Zeiten der Pandemie - Reflexionen aus evangelischer Perspektive“, 4. Mai 2021, 16-17 Uhr, via Zoom

Die Pandemie stellt die Demokratie auf eine harte Bewährungsprobe, Freiheitsrechte werden eingeschränkt, Bestechungsskandale um die Beschaffung medizinischen Materials untergraben das Vertrauen in die Politik und die schleppend anlaufende Impfstrategie wirft Fragen hinsichtlich der Eignung der EU als effiziente Krisenmanagerin auf.  

Der multi-disziplinäre Ethikbeirat der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) hat im Auftrag des Rates der GEKE eine Handreichung zu ethischen Fragen rund um die Covid-19 Pandemie verfasst. Orientiert an den vier kirchlichen Leitprinzipien Leiturgia (Liturgie), Martyria (Zeugnis), Diakonia (Dienst) und Koinonia (Gemeinschaft), befasst sich der Text u.a. mit der Rolle der Kirchen in der Krise, ethischen Dilemmata und europäischer Solidarität in Pandemiezeiten.

Gern würden wir daher Ihnen den Text näher vorstellen und mit Ihnen über die Auswirkungen der Pandemie auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das demokratische Miteinander in der EU ins Gespräch kommen.

 

 

Begrüßung

OKR’in Katrin Hatzinger, Leiterin des EKD-Büros Brüssel

Einführung

Dr. Mario Fischer, Generalsekretär der GEKE

 

Die GEKE bildet die organisatorische Basis der gemeinsamen Arbeit fast aller evangelischen Kirchen in Europa. Mit ihrer Gründung 1973 endete die mehr als 450-jährige Epoche der Kirchenspaltung zwischen lutherischen und reformierten Kirchen. Im Gründungsdokument, der Leuenberger Konkordie, gewähren die Unterzeichnerkirchen einander Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft. Heute gehören zur GEKE 95 lutherische, methodistische, reformierte und unierte Kirchen aus mehr als 30 Ländern in Europa und Südamerika.

 

Anmeldungen bitte an: ekd.bruessel@ekd.eu

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!