Aktuelles

München, 12.05.2016 | Masseneinspruch gegen ein Patent des Schweizer Konzerns Syngenta auf Tomaten
Am 12. Mai 2016 wurde ein Masseneinspruch gegen ein Patent des Schweizer Konzerns Syngenta auf Tomaten dem Europäischen Patentamt (EPA) in München übergeben. An der Aktion beteiligen sich etwa 65.000 BürgerInnen aus 59 Ländern sowie 32 Organisationen. Auch die AGU unterstützt diesen Einspruch. Noch nie haben sich so viele Einsprechende an einem Verfahren vor dem Europäischen Patentamt beteiligt. In dem genannten Patent werden das Saatgut, die Pflanzen und die Früchte als Erfindung beansprucht, die aus Kreuzungen mit Tomaten aus Peru und Chile stammen. Damit verstößt das Patent nicht nur gegen das Patentierungsverbot bei konventioneller Züchtung, es stellt auch einen Akt der Biopiraterie dar.



Insel Vilm, 26.04.2016 | Das Monster strahlt: Supergau, Feuerhöllle, Hoffnung?
Zum 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
Am 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl zum 30. Mal. Der Umweltbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg verbindet die Erinnerung an diesen Jahrestag mit einer Aufforderung: „Atomenergie ist keine Brücke in die Zukunft. Deshalb muss der Ausstieg der Kernenergie schnellstmöglich umgesetzt und die Frage der sicheren Lagerung radioaktiver Abfälle gelöst werden. Gleichzeitig müssen Energieeinsparung und eine klimaschonende Energieversorgung die ungerechten Folgen der weltweiten Klimaveränderungen verringern.“



Berlin, 25.04.2016 | Zivilgesellschaft fordert Nachschärfung der nationalen Klimaziele
Mehr als 51 Organisationen legen gemeinsamen „Klimaschutzplan 2050“ vor
"Wir müssen jetzt ernsthaft und beherzt gegensteuern, wenn wir bis zum Ende des Jahrhunderts eine Nullemmission erreichen wollen! Deshalb ist der Klimaschutzplan 2050 als Zwischenschritt so wichtig." unterstreicht Wolfgang Schürger, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der EKD die Postionierung.



Berlin, 25.04.2016 | Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft
Abkommen von Paris wirksam umsetzen
Das Jahr 2015 war erneut das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Extremwetterereignisse nehmen zu und weltweit sind Menschen in sehr unterschiedlicher Intensität bereits heute von den Folgen des Klimawandels betroffen.Im Dezember 2015 haben sich 195 Staaten in Paris auf einen globalen Klimavertrag geeinigt, um die voranschreitende Erderwärmung und die Folgen des globalen Klimawandels auf Mensch und Natur zu begrenzen. Zu den wichtigsten Ergebnissen von Paris zählt die völkerrechtlich verbindliche Zielsetzung, die globale Erwärmung auf „deutlich unter 2 Grad“ zu begrenzen und Anstrengungen für eine Begrenzung auf 1,5 Grad zu unternehmen, sowie die Verpflichtung aller Staaten, ihre Klimaschutzziele national umzusetzen und alle fünf Jahre neue, ehrgeizigere Ziele einzureichen.



Insel Vilm, 25.04.2016 | Kostenpflicht für Plastiktüten
Agu begrüßt die freiwillige Selbstverpflichtung
Die Umweltbeauftragten der evangelischen Landeskirchen begrüßen es, dass Plastiktüten ab 1. Juli 2016 kostenpflichtig werden. Dieser Schritt sei überfällig, sagte Nordkirchen-Umweltpastor Jan Christensen am Dienstag dem epd. Die Umweltbeauftragten riefen während ihrer Tagung auf der Ostsee-Insel Vilm (Mecklenburg-Vorpommern) dazu auf, konsequent Einkaufstaschen oder Papiertaschen zu verwenden. Erdöl sei ein viel zu kostbarer Rohstoff, um ihn für Tüten zu verschwenden.



Heidelberg, 05.04.2016 | Umwelt- und Klimaschutz aktiv in den Kirchen gestalten
Fachforum bei der Woche der Umwelt 2016
Zahlreiche Landeskirchen und Bistümer haben in den vergangenen Jahren durch die Erstellung von Klimaschutz-Teilkonzepten und -konzepten versucht, ihre Treibhausgasemissionen zu senken und dafür entsprechende Minderungsziele verabschiedet. Um den status quo zu ermitteln, wurden umfangreiche Bestandsaufnahmen in den Bereichen Immobilien, Mobilität und Beschaffung durchgeführt.



Berlin, 18.03.2016 | Jetzt die richtigen Weichen stellen!
Appell an Bundesregierung
Die AGU und zahlreiche weitere Organisationen appellieren an die Bundeskanzlerin und die zuständigen Bundesministerien, die richtigen klima- und energiepolitischen Weichen zu stellen und einen ambitionierten Klimaschutzplan 2050 noch vor der parlamentarischen Sommerpause zu verabschieden. Zur Erreichung des Ziels wird Unterstützung angeboten.



Dortmund, 07.03.2016 | Der Grüne Hahn von der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet
Evangelisches Umweltmanagementsystem ist vorbildliches Projekt für den Klimaschutz
Der Grüne Hahn, das Umweltmanagementsystem der evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen, ist von der KlimaExpo.NRW als vorbildliches Projekt für den Klimaschutz ausgewählt worden. Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, überreichte die Urkunde am Freitag (4.3.) in Dortmund.



Berlin / Hannover, 17.12.2015 | Unser tägliches Brot gib uns heute – Neue Weichenstellung für Agrarentwicklung und Welternährung
Kurzfassung der Studie der Kammer der EKD für nachhaltige Entwicklung
Hunger ist kein Schicksal, sondern das Produkt von Politik- und Marktversagen. Er kann besiegt werden, wenn es in vielen Bereichen zu einem Umdenken und Umsteuern kommt. Die Kammer der EKD für nachhaltige Entwicklung hat sich im Auftrag des Rates der EKD intensiv mit dem Welternährungsproblem beschäftigt und im Mai 2015 die Studie „Unser tägliches Brot gib uns heute – Neue Weichenstellung für Agrarentwicklung und Welternährung“ (EKD-Text 121) veröffentlicht. Die wichtigsten Aussagen und Empfehlungen dieser Studie aufgreifend, legen die EKD und Brot für die Welt nun diese Broschüre vor.



Heidelberg, 04.12.2015 | Kooperieren - aber wie?
Nachhaltigkeit in Kirchen, Religionsgemeinschaften und Kommunen
Kirchen, Religionsgemeinschaften und Kommunen engagieren sich für Nachhaltigkeit – sicher nicht alle in gleichem Maße, weder die Gemeinden noch die Kirchenleitungen, aber von ihnen sind in den letzten drei Jahrzehnten immer wieder exemplarische Projekte entwickelt und begonnen worden, die fast als Blaupause auf andere übertragen werden konnten.



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Umwelt- und Klimaschutz aktiv in den Kirchen gestalten

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Mobilität

Für die Deutschen Aktionstage der Nachhaltigkeit im Juni 2014 stehen vielfältige Aktionsmöglichkeiten für die Arbeit in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen und Gruppen zur Verfügung.

Kontakt

Die AGU erreichen Sie über die AnsprechpartnerInnen in den Landeskirchen oder den Vorstand.


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Publikationsdatum dieser Seite: 20.05.2016 07:05