EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider

„Dem Rad in die Speichen greifen“

Erklärung des Vorsitzenden des Rates der EKD zum Konflikt im Nord-Irak

Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider äußert kurz vor der Kabinettsentscheidung über deutsche Waffenlieferungen in den Nordirak Verständnis für einen solchen Schritt. Das Evangelium gebiete zwar Gewaltverzicht. Dem Evangelium zu folgen, bedeute aber nicht „zuzusehen, wie andere gequält, geköpft, versklavt werden“.

 

Das deutsche Kriegsschiff

Unendliches Leid

Beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs blieben viele Kirchenleute stumm

Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann vor 75 Jahren der Zweite Weltkrieg. Die Kirchen riefen zwar nicht mit "Hurra" zu den Waffen, hielten sich aber mit Kritik zurück. Nur einzelne Geistliche erhoben ihre Stimme - oft mit Konsequenzen.

Logo des Kongresses: Mission.Respekt

Der Kongress „MissionRespekt"

Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat die Kirchen aufgefordert, die Öffentlichkeit stärker für politische Entscheidungen zu sensibilisieren. "Wir befinden uns in einer Zeit, die durch eine heftige Wiederbelebung religiöser Bezüge geprägt ist", sagte Lammert am Mittwochabend in Berlin. Einfache Antworten auf komplexe Sachverhalte gebe es nicht.

Davidsstern unter dem zeltförmigen Glaskuppeldach der Synagoge in Wuppertal

Bischöfe warnen vor Antisemitismus und Rassismus

Der „Israelsonntag“ wird im Kirchenjahr am 10. Sonntag nach Trinitatis begangen

Evangelische Bischöfe haben anlässlich des Israelsonntags die Kirchengemeinden dazu aufgerufen, Judenfeindschaft und Rassismus entgegenzutreten.

Traurige junge Frau vor einem großen Fenster

Volkskrankheit und immer noch ein Tabu

Kirchengemeinden können depressiven Menschen helfen

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Depressionen. Oft endet die Krankheit tödlich durch Suizid. Auch US-Schauspieler Robin Williams soll daran gestorben sein. Ein Tübinger Projekt hat gezeigt: Kirchengemeinden können helfen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe versorgt vertriebene Familien in den kurdischen Städten Dohuk, Erbil und Suleimaniyah mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Basis-Hygieneartikeln. Foto: REACH

Diakonie Katastrophenhilfe im Einsatz im Nordirak

Hilfe für Christen, Jesiden und andere Flüchtlinge

Die Zahl der Flüchtlinge in Norden des Iraks steigt rasant. Immer mehr Menschen verlassen aus Furcht vor dem Vormarsch der Kämpfer des Islamischen Staat (IS) ihr Zuhause. Insbesondere ethnische und religiöse Minderheiten, wie Christen und Jesiden, müssen überstürzt fliehen. Die Versorgung dieser Menschen, die meist ihren gesamten Besitz zurücklassen mussten und nun völlig mittelos in Gebäuden, unter Brücken etc. ausharren, ist ein große Herausforderung für die Region.

News

Reformation und Politik

Christliches Leben ist ein Leben auf Zukunft hin. Für die Kirche bedeutet das, dass sie sich aktiv beteiligt an Bemühungen, diese Welt gerechter zu gestalten und zu einem Ort guten Lebens auch für zukünftige Generationen zu machen.

Kalenderblatt September 2014


Selbsbestimmung und Fürsorge

Die Beschäftigung mit der eigenen Sterblichkeit "in gesunden Tagen" ist nicht einfach. Wer soll denn an meiner Stelle entscheiden, wenn ich es nicht mehr selbst kann? Das Gesetz gibt einen sehr weiten Rahmen vor - die Christliche Patientenvorsorge will hier helfen und Orientierung geben.

Christliche Patientenvorsorge

Erinnern an den Ersten Weltkrieg

"In diesem Jahr erinnern wir an den Beginn des ersten und des zweiten Weltkrieges. Es ist notwendig, dass wir uns diesen dunklen Erinnerungen stellen", sagt der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider.

Wort des Rates der EKD
Wort des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)
Materialsammlung zum Ersten Weltkreig