Umweltfreundliche Beschaffung

... ist ökologischer und fairer Einkauf
Die umweltfreundliche Beschaffung gehört zu den Umweltaktivitäten, die im kirchlichen Umfeld eine lange Tradition haben. Auch die Beschaffung "fairer" Produkte ist vielen Kirchengemeinden ein Anliegen. Bei "ökofairen" Produkten wird auf die umweltverträgliche Produktion, Nutzung und Entsorgung von Produkten und auf die soziale Komponente geachtet: Sie stammen nicht aus Kinderarbeit, ihre Produzenten erhalten faire Entlohnung und auf den Schutz der Umwelt wird ebenfalls geachtet. Über die klassischen Produkte wie Recyclingpapier, umweltfreundliche Reinigungsmittel und Kaffee hinaus kann die ökofaire Beschaffung aber auch auf andere Bereiche ausgedehnt werden. Die Stromversorgung kann bewusst auf einen hohen Anteil an regenerativen Energien umgestellt, der Bezug von "Atomstrom" abgelehnt werden. Kirchliche Verlautbarungen werden durch eine konsequent ökofaire Beschaffung in aktives Handeln umgesetzt. Als zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland haben die katholische und evangelische Kirche zusammen einen großen Bedarf an Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Büro, Hauswirtschaft oder Energie. Diese "Marktmacht" kann gewinnbringend eingesetzt werden - zum Wohle von Mensch und Umwelt.

Stuttgart und Bonn, 08.11.2011 | Ökofaire Beschaffung: Nicht fordern, umsetzen!
Studie von Brot für die Welt und EED
Der Einkauf von Lebensmitteln aus ökologischem Anbau oder Fairem Handel ist für die evangelischen Kirchen noch immer ein Randthema. Nach einer Studie von "Brot für die Welt" und dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) werden kaum zehn Prozent der jährlichen Beschaffungssumme in Kirchen und Diakonie für diese Produkte ausgegeben. Trotz gegenteiliger Beschlüsse setzen kirchliche Einrichtungen ihre Marktmacht bislang kaum zugunsten ökologischer und fairer Nahrungsmittelproduktion ein.

Heidelberg, 23.05.2011 | Einkaufen - aber klimafreundlich
Klimatipp Nr. 3 des Projektbüro Klimaschutz der EKD
Das im Herbst 2008 mit Finanzierung des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eingerichtete Projektbüro Klimaschutz ist mittlerweile im dritten Jahr tätig. Zu den zentralen Aufgaben gehören die Beratung der Landeskirchen bei der Antragstellung von Klimaschutzprojekten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Seit Beginn der Tätigkeit des Projektbüros sind vom Bundesumweltministerium mittlerweile über 30 Projektanträge aus dreizehn Landeskirchen bewilligt worden. Mit dem Flyer "Klimatipps" informiert das Projektbüro zudem über verschiedene Themen zum Klimaschutz. Der nun erschienene dritte Flyer in dieser Serie widmet sich mit dem Thema "Einkaufen - aber klimafreundlich" und steht ab sofort zum Herunterladen bereit.

Schwerte, 15.11.2010 | Zukunft Einkaufen
Einladung zur Tagung vom 14-15.12.2010
Wir laden Sie herzlich zur Tagung "Zukunft einkaufen - wie geht's weiter?" am 14. - 15. Dezember 2010 nach Haus Villigst in Schwerte ein

Berlin und Heidelberg, 21.06.2010 | Jury Umweltzeichen "Blauer Engel"
Dr. Volker Teichert im Vorsitz der Jury Umweltzeichen wiedergewählt
Die Jury Umweltzeichen entscheidet, welche Produkte und Dienstleistungen mit dem Blauen Engel gekennzeichnet werden und beschließt für jede Produktgruppe die Vergabekriterien. Ebenso ist sie für die langfristige strategische und inhaltliche Ausrichtung des Blauen Engel verantwortlich und somit ein Hilfmittel für die umweltfreundliche Beschaffung. ...

München, 17.05.2010 | Zentrum Zukunft auf dem Ökumenischen Kirchentag
Im Zentrum Zukunft, einer riesigen Messehalle, wurde über alle 3 Tage ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Podiumsgästen und Referenten geboten. Mehrere Umweltbeauftragte waren an der Planung und Durchführung des Programms beteiligt. Die Themen spiegelten die drängenden ökologischen Fragen unserer Zeit wider: Klima und Energie, Mobilität, Sicherung der Welternährung, zukunftsfähiger Lebensstil.

Berlin, 09.09.2009 | DBU-Projekt "Zukunft einkaufen" mit Preis für fairen Handel geehrt
Verein TransFair lobte Auszeichnung erstmalig aus - Brickwedde: "Saat scheint aufzugehen"
Berlin. Erneute Auszeichnung für "Zukunft einkaufen"! Nachdem das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt der evangelischen und katholischen Kirche in Westfalen bereits im März von den Vereinten Nationen (United Nations, UN) als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" geadelt worden war, erhielt es heute Abend in Berlin am Vorabend der International Fairtrade Conference den "Fairtrade Award" des gemeinnützigen Vereins TransFair. Der will benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika fördern und durch den fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern. "Zukunft einkaufen" erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Organisationen und Projekte aus der Zivilgesellschaft", die sich in herausragender Weise für das System und die zertifizierten Produkte fairen Handels (engl.: Fairtrade) engagiert haben. Der Preis wurde in Deutschland erstmalig vergeben.


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Publikationsdatum dieser Seite: 11.05.2012 17:54