Biologische Vielfalt

... und Biodiversität
Mit dem Begriff „Biologische Vielfalt“, oder auch „Biodiversität“ wird die Vielfalt allen Lebens auf der Erde beschrieben. Hierzu gehört nicht nur die Vielfalt der verschiedenen Lebewesen – Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen, Pilze – sondern auch die verschiedenen Lebensräume, an die sich die Lebewesen im Zuge der Evolution angepasst haben. Zum Schutze dieser Biologischen Vielfalt wurde 1991 in Rio de Janeiro die UN-Konvention über die Biologische Vielfalt unterzeichnet. Diese Konvention ist weitaus weniger bekannt als die Klimakonvention, aber nicht minder bedeutsam: bildet doch der Erhalt der biologischen Vielfalt die Grundlage des Überlebens auf der Erde. Auch sind die beiden Konventionen in ihrem Schutzziel sehr eng verknüpft, denn die Klimaerwärmung stellt das Überleben vieler Arten auf der Erde vor neue Herausforderungen. Die biologische Vielfalt ist bedroht: mehr als 16.000 Arten sind akut vom Aussterben bedroht. Wie viele Arten es genau auf der Erde gibt, weiß niemand. Geschätzt werden allein 15 Millionen Pflanzen- und Tierarten. Viele Arten werden vermutlich verschwinden, ohne dass wir sie je kennen gelernt haben.



Heidelberg und Fulda, 25.11.2013 | Vielfalt als Gewinn
Fortschreibung der guten Beispiele
Seit heute stehen unter dem bewährten Titel „Vielfalt als Gewinn“ aktualisierte und erweiterte Projektberichte zum Thema „Biodiversität und Kirche“ online. ...



Düsseldorf, 12.11.2013 | Beschluss der EKD-Synode zum Schutz der Biodiversität
Die Synode begrüßt die gemeinsam von den Arbeitsgemeinschaften der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland und der deutschen Bistümer erarbeiteten Handlungsempfehlungen zum Schutz der Biodiversität, wie sie in der Schrift „Bio¬diversität und Kirchen – eine Empfehlung der kirchlichen Umweltbeauftragten“ vom März 2013 zusammengestellt wurden. In dieser Schrift heißt es: ...



Schwerte, 20.03.2013 | Kirchliche Umweltbeauftragte geben Empfehlung zur biologischen Vielfalt
Umweltbeauftragte der evangelischen und katholischen Kirche rufen dazu auf, dem Erhalt der biologischen Vielfalt verstärkt Aufmerksamkeit zu schenken. Die neue Handreichung „Kirchen und Biodiversität“ gibt Anregungen für das kirchliche Handeln: Flächenbewirtschaftung und -pflege, Gebäudeunterhaltung, Energieversorgung und auch Maßnahmen zum Klimaschutz können zum Erhalt der Arten beitragen. Anlässlich ihrer gemeinsamen Tagung vom 18.-20. März 2013 in Schwerte legen die Arbeitsgemeinschaften der Umweltbeauftragten der katholischen Diözesen und der evangelischen Landeskirchen zusammen mit dem Beauftragten des Rates der EKD für Umweltfragen und dem zentralen Ansprechpartner der Deutschen Bischofskonferenz für Umweltfragen eine gemeinsame Standortbestimmung der kirchlichen Umweltarbeit auf dem Gebiet der Biodiversität, des Natur- und des Artenschutzes vor.



Hamm, Schwerte, 01.09.2010 | Mut zum Umdenken
Beim Erntedankfest danken wir unserem Schöpfer für die gute Ernte und erfreuen uns an der Vielfalt von Gottes guter Schöpfung. Unsere Lebensmittel sollen schmackhaft und gesund sein, möglichst aus regionaler Erzeugung stammen und den Bäuerinnen und Bauern, die sie erzeugen, ein gutes Auskommen ermöglichen. Auch zum diesjährigen Erntedankfest beteiligt sich die agu an einem gemeinsamen Erntedankplakat. ...



München, 17.05.2010 | Quiz zur Biologischen Vielfalt
anlässlich des Ökumenischen Kirchentages 2010 stellten die kirchlichen Umweltbeauftragten ein Quiz zur Biologischen Vielfalt zusammen. Es ist in zwei Versionen erhältlich: für Kinder und Jugendliche und für Erwachsene. Das Quiz ist auch in der Gemeindearbeit und in der Jugendarbeit nutzbar.



München, 17.05.2010 | Stand von AGUs und DBU beim Ökumenischen Kirchentag
Der ökumenische Gemeinschaftsstand der kirchlichen Umweltbeauftragten und –Berater zusammen mit der Bundesstiftung Umwelt im Zentrum Umwelt und Ressourcen war sehr erfolgreich. Viele Umweltbewegte und Umweltinteressierte informierten sich hier über die kirchliche Umweltarbeit und knüpften Kontakte zu „ihren“ Umweltbeauftragten.



München, 17.05.2010 | Zentrum Zukunft auf dem Ökumenischen Kirchentag
Im Zentrum Zukunft, einer riesigen Messehalle, wurde über alle 3 Tage ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Podiumsgästen und Referenten geboten. Mehrere Umweltbeauftragte waren an der Planung und Durchführung des Programms beteiligt. Die Themen spiegelten die drängenden ökologischen Fragen unserer Zeit wider: Klima und Energie, Mobilität, Sicherung der Welternährung, zukunftsfähiger Lebensstil.



München , 12.05.2010 | Ausstellung "Vielfalt als Gewinn"
Die kirchlichen Umweltbeauftragten und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt präsentierten auf dem Ökumenischen Kirchentag 2010 an ihrem Gemeinschaftsstand die Ausstellung "Vielfalt als Gewinn". Darin werden gelungene kirchliche Projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt auf kirchlichen Grundstücken vorgestellt und zur Nachahmung empfohlen. Rund um den Kirchturm, auf Friedhöfen und kirchlichen Pachtflächen gibt es verschiedene Ökosysteme, und eine beachtliche Artenvielfalt, die erhalten werden müssen.



Heidelberg, 05.03.2009 | Vielfalt verstehen
Bausteine für die kirchliche Bildungsarbeit zur Biodiversität
Die dritte und gleichzeitig letzte Publikation in der Reihe Kirchengemeinden und Biodiversität bietet eine Sammlung von pädagogischen Materialien für die kirchliche Bildungsarbeit zur Biologischen Vielfalt und zur Bewahrung der Schöpfung. Dabei sind die einzelnen Module auf die drei Zielgruppen Elementarbereich, Primarbereich und die Sekundarstufen bzw. die Erwachsenenbildung zugeschnitten. Die Arbeitsgruppe evangelischer und katholischer Umweltbeauftragter, die die Arbeitshilfe zusammengestellt hat, möchte mit dieser Sammlung von Unterrichtsmodulen eine Anregung und Hilfestellung für die Gestaltung eines interessanten Unterrichts bzw. der Erwachsenenbildungsarbeit zur biologischen Vielfalt geben. ...



Lebensräume von Tieren und Pflanzen in kirchlichen Liegenschaften
Kirchliche Liegenschaften dienen in erster Linie der Gemeinde, aber sie gehören nicht ihr allein, sondern auch den Arten, die einmal hier zu Hause waren, lange bevor Menschen Häuser bauten. Das Motto von Albert Schweizer "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will", erfordert Kompromisse. Aber es gibt viele Möglichkeiten, den verdrängten Lebewesen Ersatz-Lebensräume zurückzugeben. ...



Heidelberg, 19.12.2008 | Die Vielfalt der Schöpfung feiern.
Ökumenische Arbeitshilfe für den Gottesdienst
Nach der erfolgreichen Broschüre „Vielfalt als Gewinn. Kirchengemeinden und Biodiversität“, die im Mai von einer Arbeitsgruppe evangelischer und katholischer Umweltbeauftragter vorgelegt wurde, erscheint nun mit „Die Vielfalt der Schöpfung feiern“ eine ökumenische Arbeitshilfe für die Gestaltung von Gottesdiensten zur Biologischen Vielfalt.



Heidelberg, 03.06.2008 | Vielfalt als Gewinn. Kirchengemeinden und Biodiversität
Broschüre "Vielfalt als Gewinn" mit Beispielen erfolgreicher Projekte zum Schutz der Artenvielfalt in Kirchengemeinden, die von einer Arbeitsgruppe evangelischer und katholischer Umweltbeauftragter kürzlich herausgegeben wurde. ...



Projekte

Stuttgart / Bad Urach, 23.04.2010 | Fledermäuse finden neues Zuhause in Kirchengemeinden
Artenschutzaktion erfolgreich
Mehr als 80 Kirchengemeinden haben sich an der Artenschutzaktion der Evangelischen Landeskirche in Württemberg beteiligt. Das berichtete der Umweltbeauftragte Hans-Hermann Böhm bei einer Tagung zum UN-Jahr der Artenvielfalt in Bad Urach. Dabei ging es darum, entweder eine vom Aussterben bedrohte Baumart, die Elsbeere, zu pflanzen oder einen Nistkasten für die ebenfalls vom Aussterben bedrohte Fledermausart aufzuhängen. Böhm zeigte sich mit dem Verlauf der Aktion zufrieden: „Dadurch wird ein Zeichen gegen den rapiden Verlust der Artenvielfalt gesetzt“. ...



Handeln für die Schöpfung

Natur und Umwelt rund um den Kirchturm

Unsere Erde ist schön. Als Lebensraum von Menschen, Tieren und Pflanzen ist sie abwechslungsreich und vielseitig, voll von Wundern im großen und im kleinen. Aber sie ist in dieser Schönheit und Vielseitigkeit gefährdet. Der Mensch zerstört Lebensräume. Die Welt gerät aus ihrem Gleichgewicht. Alle, und insbesondere wir Christen, sind daher aufgerufen, "Verantwortung zu übernehmen, damit die Erde, die Gottes Schöpfung ist, eine Zukunft hat". (aus dem einführenden Blatt 1 der Materialmappe)

Mit Bildungsangeboten und einer Materialmappe unterstützt die Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA)  Kirchengemeinden in ihren Bemühungen für Natur und Umwelt rund um den Kirchturm. Dazu gibt es u.a eine Materialmappe.

Lebendiger Friedhof

 Das Projekt von Kirchengemeinden und NABU im Oldenburgerland hat sich dem Artenschutz auf dem Friedhof verschrieben.

Lebensraum Kirchturm

Der Naturschutzbund initiierte die Aktion "Lebensraum Kirchturm". Die Lippische Landeskirche hat dies aufgegriffen und fördert die Kontakte zwischen den örtlichen Arbeitsgruppen des NABU und den Kirchengemeinden. Aber auch in Gemeinden der Nordkirche und in vielen anderen Regionen geschieht ähnliches.

Fledermäuse finden neues Zuhause in Kirchengemeinden

Artenschutzaktion erfolgreich

Mehr als 80 Kirchengemeinden haben sich an der Artenschutzaktion der Evangelischen Landeskirche in Württemberg beteiligt. Das berichtete der Umweltbeauftragte Hans-Hermann Böhm bei einer Tagung zum UN-Jahr der Artenvielfalt in Bad Urach. Dabei ging es darum, entweder eine vom Aussterben bedrohte Baumart, die Elsbeere, zu pflanzen oder einen Nistkasten für die ebenfalls vom Aussterben bedrohte Fledermausart aufzuhängen. Böhm zeigte sich mit dem Verlauf der Aktion zufrieden: „Dadurch wird ein Zeichen gegen den rapiden Verlust der Artenvielfalt gesetzt“.

Weitere Informationen ....


Copyright © 2014 Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) | Impressum
Publikationsdatum dieser Seite: 16.12.2014 16:46