Klimaschutz
... ist mehr als Energieeinsparung
Klimaschutz ist weitaus mehr als Umweltschutz. Es geht um die gerechte Teilhabe an den natürlichen Lebensgrundlagen unserer Welt, vor allem für die Menschen des Südens. Es geht um eine menschenwürdige Zukunft, die den kommenden Generationen nicht vorenthalten werden darf. Den Klimawandel erfolgreich zu bekämpfen, ist ein zentraler Prüfstein für eine solidarische Weltgesellschaft.
Die globale Erwärmung verläuft dynamischer und folgenreicher als bisher angenommen. Das wissenschaftliche Gremium der Klimarahmenkonvention (IPCC) rechnet bis 2100 mit einer Zunahme der globalen Durchschnittstemperatur von bis zu 6,4 °C. Ein wesentlicher Auslöser dafür ist der überbordende Verbrauch fossiler Energieträger durch die Industrie- und Schwellenländer. Gleichzeitig haben 1,6 Milliarden Menschen überhaupt keinen Zugang zu modernen Energien. Diese „Energiearmut“ geht einher mit materieller Armut und schlechten Bildungs- und Entwicklungschancen. Diese Menschen werden nun auch zu den Hauptleidtragenden des Klimawandels.
Schwerte, 08.05.2013 | Klima der Gerechtigkeit
Überarbeitete Textversion des Posistionspapiers
Die Unterzeichner der entwicklungspolitischen Plattform "Klima der Gerechtigkeit" haben ihr Positionspapier überarbeitet und veröffentlicht.
Hamburg / Heidelberg, 06.05.2013 | Kirchen für gutes Klima
Im Herbst 2008 hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland beschlossen, den evangelischen Landeskirchen zu empfehlen, bis 2015 eine Reduktion ihrer CO2-Emissionen um 25 Prozent – gemessen am Basisjahr 2005 – vorzunehmen. In der Zwischenzeit haben viele Landeskirchen diesen Beschluss übernommen und in eigene Programme umgesetzt; dabei konnte das Bundesprogramm „Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative genutzt werden.
Hamburg, 02.05.2013 | Was wir brauchen: eine sozial gerechte und umweltverträgliche Energiewende!
Resolution auf dem Kirchentag in Hamburg fast einstimmig verabschiedet
Berlin, 06.03.2013 | Gemeinschaftswerk Energiewende sozial gestalten
klima-allianz veröffentlicht Positionspapier
Auf Initiative der Klima-Allianz Deutschland und unter der Schirmherrschaft des früheren Umweltministers und UNEP-Exekutivdirektors Prof. Klaus Töpfer (CDU) fordert ein breites Bündnis aus Sozial- und Verbraucherschutzverbänden, Umweltorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Parteien zu einem ernsthaften Dialog über die soziale Ausgestaltung des „Gemeinschaftswerks Energiewende“ auf. Als Grundlage für die Gespräche, die unter der Moderation von Prof. Töpfer stattfinden sollen, dient ein gemeinsames Positionspapier der beteiligten Organisationen mit einem 8-Punkte Forderungskatalog.
Heidelberg, 27.11.2012 | Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative 2013
Das Bundesumweltministerium hat kürzlich die neuen Merkblätter der nationalen Klimaschutzinitiative für das Jahr 2013 veröffentlicht. Für kirchliche Antragsteller bleiben die Förderbedingungen ...
Heidelberg, 21.06.2012 | Erfahrungsaustausch kirchliche Klimaschutzkonzepte
Tagungsrückblick
Verschiedene Akteure, die mit der Erstellung kirchlicher Klimaschutzkonzepte befasst sind, trafen sich am 21. Juni 2012 in der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (Heidelberg) zu einem Erfahrungsaustausch. Die Referenten und Referentinnen präsentierten erste Ergebnisse und Möglichkeiten der Umsetzung von landeskirchlichen Klimaschutzkonzepten.
Heidelberg, 05.12.2011 | Förderprogramme des BMU auch für Kirchen
Ab Januar 2012 können kirchliche Antragesteller wieder für drei Monate Anträge an die Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums stellen. Die Förderprogramme wurden im Sommer 2008 erstmalig aufgelegt. In der Zwischenzeit hat sich eine Vielzahl kirchlicher Antragsteller vor allem so genannte Klimaschutzteilkonzepte für Liegenschaften erstellen lassen. In diesen werden neben investiven insbesondere auch nicht-investive Maßnahmen, mit denen Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen in den zuvor ausgiebig untersuchten Liegenschaften deutlich vermindert werden können, dargestellt.
Durban, 30.11.2011 | Religionsgruppen fordern Klimagerechtigkeit in Durban
Kampagne des ÖRK zur COP17 in Durban
„Unsere Erde ist das einzige Zuhause, das wir haben.“ Mit diesen Worten unterstrich Erzbischof Desmond Tutu die zentrale Bedeutung unseres Planeten, der überleben muss, damit die Menschen überleben können. Bei seinem Auftritt auf einer interreligiösen Kundgebung in Durban appellierte Tutu an die UN-Klimakonferenz COP17, einen fairen, ehrgeizigen und rechtlich bindenden Vertrag auszuarbeiten, um effektive Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ermöglichen.
Berlin, 21.11.2011 | Rösler torpediert Energieeffizienzziele der Bundesregierung und Röttgen schaut schweigend zu
Pressemitteilung zur europäischen Energieeffizienz-Richtlinie vor dem EU-Energieministerrat (24. November 2011)
Mit der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie wird in den kommenden Wochen entschieden, wie ernst die EU und Deutschland die sich selbst gesteckten Effizienzziele nehmen. Das Bundeswirtschaftsministerium verfolgt einen systematischen Blockadekurs bei der Energieeffizienz auf nationaler und europäischer Ebene. Die klima-allianz stellt besorgt fest, dass mit einem "weiter wie bisher" bis 2020 nur die Hälfte des avisierten EU-Energiesparziels erreicht werden kann.
Bonn, 18.11.2011 | Aktuelle Berichte von der Klimakonferenz 2011
Kirchlicher Durban-Klima-Blog ist online
Die internationale Klimadiplomatie steuert auf ihr nächstes Großereignis zu - die 17. Internationale Klimakonferenz steht vor der Tür. Ort des Geschehens ist diesmal Durban in Südafrika. Vom 28. November bis 09. Dezember 2011 steigt der Gipfel. Doch was kommt dabei eigentlich rum? Was wird doch debattiert? Wo gibt es Konflikte? Welche Erwartungen haben kirchliche und zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt an die Klimapolitik. Was tun sie in Durban, um sich Gehör zu verschaffen?
Stuttgart, Wuppertal, Breklum, Aachen, Schwerte und Bonn, 15.11.2011 | Klimafinanzierung - Handlungsoptionen für eine gerechte Klimapolitik
Prinzipien, Instrumente und Handlungsoptionen
Klimafinanzierung ist ein zentrales Thema in den internationalen Klimaverhandlungen, das mitentscheidend für ein zukünftiges Klimaabkommen sein wird. Bei der Klimakonferenz in Durban im Dezember 2011 muss die internationale Staatengemeinschaft dringend wichtige Aspekte der Finanzarchitektur klären. In zwei Publikationen zur Klimafinanzierung diskutiert die entwicklungspolitische Klimaplattform der Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke Prinzipien, Instrumente und Handlungsoptionen.
Magdeburg, 09.11.2011 | Beschluss der Synode zum Klimabericht für die Evangelische Kirche in Deutschland 2011
4. Tagung der 11. Synode der EKD (Magdeburg, 06. bis 09. November 2011)
Der Umweltbeauftragte des Rates der EKD hat den Klimabericht erarbeitet, den der Rat der EKD der Synode vorgelegt. Fie Synode hat den Bericht mit diesem Beschluß akzeptiert.
Dortmund, 08.11.2011 | Bausteine für Gottesdienste und Andachten aus Südafrika zu Klimawandel und Gerechtigkeit
Aus Anlass der Klimaverhandlungen in Durban ist eine kleine Broschüre mit Bausteinen für Gottesdienste und Andachten aus Südafrika zu Klimawandel und Gerechtigkeit erschienen. Dafür wurden Gebete, Fürbitten, eine Predigt übersetzt, die das südafrikanische Netzwerk SAFCEI (Southern African Faith Communities’ Environment Institute) veröffentlicht hat.
Bonn, 08.11.2011 | Klimafinanzierung - Handlungsoptionen für eine gerechte Klimapolitik
Klima der Gerechtigkeit: Plattform mit Forderungen für die Konferenz von Durban 2011
Klimafinanzierung ist ein zentrales Thema in den internationalen Klimaverhandlungen, das mitentscheidend für ein zukünftiges Klimaabkommen sein wird. Bei der Klimakonferenz in Durban im Dezember 2011 muss die internationale Staatengemeinschaft dringend wichtige Aspekte der Finanzarchitektur klären. In zwei Publikationen zur Klimafinanzierung diskutiert die entwicklungspolitische Klimaplattform der Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke Prinzipien, Instrumente und Handlungsoptionen.
Berlin, 25.05.2011 | „Klima-Kollekte“ – ein neues Angebot für den Klimaschutz
Nikolaus Schneider eröffnet kirchlichen CO2-Kompensationsfonds
Klima-Kollekte ist ein kirchlicher Kompensationsfonds über den unvermeidbar anfallende Emissionen von Treibhausgasen ausgeglichen werden können. Der Fonds wird von den Gesellschaftern „Brot für die Welt“, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST Heidelberg) und dem Nordelbischen Missionszentrum (NMZ) getragen. Ziel sei, ein lebensverträgliches Maß an Kohlendioxid-Ausstoß zu erreichen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt über Klimaschutzprojekte der beteiligten kirchlichen Organisationen oder ihrer Partner in Entwicklungsländern und Osteuropa.
Klimawandel als ethische und theologische Herausforderung
Schöpfungstheologie
Im Rahmen des Fernstudiengangs "Energiewende jetzt" entstand ein Studienbrief zu Fragen der Schöpfungstheologie im Zeichen des Klimawandels. ...
Heidelberg, 18.11.2010 | Klimatipps
aus dem Projektbüro Klimaschutz der EKD
Zu den Tätigkeitsschwerpunkten des Projektbüros Klimaschutz der EKD zählt die Unterstützung kirchlicher Antragsteller im Rahmen der Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative. Darüber hinaus informiert das Projektbüro auch über Maßnahmen, die zu einer Reduzierung von CO2-Emissionen beitragen können. Mit dem Flyer „Klimatipps“ wird über verschiedene Themen zum Klimaschutz informiert. ...
Hannover, 09.11.2010 | EKD-Synode fasst Beschlüsse zur Umweltpolitik
Energie-, Klima, Kernenergiepolitik und zum Gesamtkonzept Elbe
Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat auf Ihrer Tagung in Hannover vom 7.-10. November 2010 drei deutliche Beschlüsse zu umweltpolitischen Themen mit großer Mehrheit gefasst.
Breklum, Hannover, Schwerte, 05.11.2010 | AGU bittet Landeskirchen, zur Energiepolitik Stellung zu nehmen
Mit Sorge hat die AGU auf ihrer Herbsttagung die neuen Entwicklungen der Energiepolitik in Deutschland diskutiert. Die AGU bittet die Leitungen der Landeskirchen und Landessynoden, die Geschehnisse aufmerksam zu verfolgen, sich dazu öffentlich zu äußern und die alltägliche Praxis in den Landeskirchen verstärkt am Leitbild eines zukunftsfähigen Umgangs mit Energieträgern auszurichten.
Die Klimaallianz
Angesichts der immensen Herausforderung, die der Klimawandel für Natur und Gesellschaft darstellt, haben sich über 100 Organisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen: der Klima-Allianz. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass jetzt politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine drastische Senkung der Treibhausgase in Deutschland bewirken. Die agu ist Mitglied der Klima-Allianz.
Hannover / Heidelberg, 07.09.2010 | Am Ausstieg aus der Kernenergie festhalten
Ohne Not will die Bundesregierung nun tatsächlich, wie im Koalitionsvertrag angekündigt, die 2001 unter großen Mühen gefundene Konsensvereinbarung zum Atomausstieg rückgängig machen. Die Diskussion der letzten Monate drehte sich jedoch weniger um die Zukunftsfähigkeit unterschiedlicher Energiekonzepte sondern vorrangig um die Aufteilung der Gewinne, die durch eine längere Laufzeit der Atomkraftwerke zu erzielen sind. Die Debatte ist so in Gefahr, an zwei wesentlichen Punkten der Auseinandersetzung um das Für und Wider der Kernkraft vorbeizugehen. ...
Klimaschutz in Kirchen
vom christlichen Auftrag zur Praxis
Der Klimawandel darf uns nicht kalt lassen. Von der weltweiten Staatengemeinschaft erwarten wir globale und tragfähige Lösungen. Aber nachdem bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen das notwendige Ziel nicht erreicht wurde, kommt es darauf an, dass wir alle unsere Kräfte bündeln und dass der Funke überspringt - durch das, was wir tun und wie wir es tun.
Kirchen und Religionsgemeinschaften haben Gewicht und Stimme, sie verfügen über wirksame Netzwerke und über Strukturen, die wir so dringend benötigen. Sie können Beispiel gebend sein, wenn es darum geht, Verantwortung wahrzunehmen, Lebensstile zu hinterfragen, ein neues Bewusstsein zu schaffen und Gewohnheiten zu verändern. ...
München, 17.05.2010 | Zentrum Zukunft auf dem Ökumenischen Kirchentag
Im Zentrum Zukunft, einer riesigen Messehalle, wurde über alle 3 Tage ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Podiumsgästen und Referenten geboten. Mehrere Umweltbeauftragte waren an der Planung und Durchführung des Programms beteiligt. Die Themen spiegelten die drängenden ökologischen Fragen unserer Zeit wider: Klima und Energie, Mobilität, Sicherung der Welternährung, zukunftsfähiger Lebensstil.
München, 15.05.2010 | Resolution zur zukunftsfähigen Mobilität auf dem ÖKT
Im Zentrum Zukunft wurde am 15.05.2010 eine Resolution zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Mobilität zur Reduktion von Energieverbrauch und Senkung des CO2-Ausstoßes verabschiedet.
München, 13.05.2010 | Resolution "Energie für Deutschland" auf dem ÖKT
Im Zentrum Zukunft wurde am 13.05.2010 eine Resolution zur Gestaltung eines verantwortungsvollen Energiekonzepts für die Bundesrepublik Deutschland verabschiedet.
Heidelberg, 31.07.2009 | Zur Ermittlung und Kompensation der CO2-Emissionen bei (Synodal)-Tagungen
- Eine Arbeitsanleitung -
Der Klimawandel ist ein globales Umweltproblem, zu dem wir alle beitragen. Treibhausgase schädigen das Klima unabhängig davon, wo sie entstehen. Fu¨r den Klimaschutz ist es daher unerheblich, wo die Emissionen eingespart werden: Emissionen an einem Ort ko¨nnen durch Klimaschutzmaßnahmen an einem anderen Ort ausgeglichen werden. Selbstverständlich ist der beste Weg, das Klima zu schützen, die Vermeidung von CO2-Emissionen. Doch ein noch so „klimafreundliches“ Verhalten kann nicht alle
CO2-Emissionen vermeiden, solange man die betreffende Aktivität nicht komplett einstellt.
Im Laufe des Jahres 2007 entstand daher die Überlegung, die Tagung der EKD-Synode im November 2007 erstmals möglichst „klimafreundlich“ durchzuführen, um so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Bemühungen bezogen sich dabei von vornherein unter anderem auf die Kompensation der aufgrund der Tagung anfallenden CO2-Emissionen. Nachdem der erste „Testlauf“ positiv bewertet wurde, wurden auch die
CO2-Emissionen der EKD-Synodaltagung in Bremen im November 2008 kompensiert; die beiden Tagungen der EKD-Synode im Jahr 2009 (Würzburg und Ulm) sollen ebenfalls einbezogen werden.
Heidelberg, 12.01.2010 | Zur Ermittlung der CO2-Emissionen in den Landeskirchen
- Arbeitsanleitung (Endfassung) -
Bei der 7. Tagung der 10. Synode der EKD wurde im November 2008 in Bremen einstimmig der Beschluss gefasst, „der Rat der EKD möge den Gliedkirchen vorschlagen, das Ziel anzustreben, im Zeitraum bis 2015 eine Reduktion ihrer CO2-Emissionen um 25% – gemessen am Basisjahr 2005 – vorzunehmen.“ Um dies zu verwirklichen ist es erforderlich, die CO2-Emissionen der Landeskirchen fu¨r das Jahr 2005 und für die kommenden Jahre zu bestimmen. Nur dann kann festgestellt werden, ob dieses im Beschluss der EKD-Synode empfohlene Ziel erreicht wird – beziehungsweise wie weit die Landeskirchen auf diesem Weg vorangekommen sind.
Heidelberg / Hannover, 07.12.2009 | Kirche und Klimaschutz – ein Überblick
von Prof. Dr. Hans Diefenbacher und Dr. Renate Knüppel
In Kürze beginnt der Weltklimagipfel in Kopenhagen. In den letzten Monaten ist zunehmend deutlich geworden, dass der bevorstehende Weltklimagipfel eine große Möglichkeit bietet, die internationale Staatengemeinschaft beim globalen Klimaschutz einen entscheidenden Schritt voranzubringen. Aber es besteht auch die Gefahr, dass diese Chance vertan wird, wenn mit den dort getroffenen Vereinbarungen die Treibhausgas-Emissionen nicht ausreichend oder nicht schnell genug verringert werden. ...
Berlin, 02.12.2009 | Nur Show oder auch Substanz? Der UN-Klimagipfel steht auf der Kippe
Klima-Allianz: Kirche, Gewerkschaft und Umweltorganisation nennen Erfolgskriterien für Kopenhagen
Kurz vor dem Start der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen mahnt die Klima-Allianz mit namhaften Vertretern von Kirchen, Gewerkschaften und Umweltschutzorganisationen eindringlich einen erfolgreichen Abschluss der Konferenz an. ...
Bonn, Stuttgart und Hamburg, 14.08.2009 | Countdown to Copenhagen
Kirchen machen mobil für Klimagerechtigkeit
In wenigen Monaten beginnt der 15. UN-Weltklimagipfel (http://unfccc.int) in Kopenhagen. Dort müssen wesentliche Weichenstellungen für die zukünftige Klimapolitik erfolgen. Wird es gelingen, eine „Umkehr zum Leben“ einzuleiten und die politischen Weichen für eine „Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels“ zu stellen, wie der Rat der EKD in seiner gleichnamigen Denkschrift formulierte?
Hannover / Berlin, 14.07.2009 | Umkehr zum Leben
Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels - Eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise wird am heutigen Dienstag, den 14. Juli, in Berlin eine Denkschrift zu den Herausforderungen des Klimawandels vorgestellt. In seinem Text zur Wirtschaftskrise „Wie ein Riss in einer hohen Mauer“ hatte der Rat erklärt, dass „Krisen diesen Ausmaßes nur durch ein umfassendes Umsteuern“ langfristig bewältigt und verhindert werden können. Dabei genüge es nicht, nur die zutage getretenen Risiken heutigen Wirtschaftens in den Blick zu nehmen. Es sei „vielmehr überlebenswichtig, auch die Risiken für die zukünftigen Generationen, für die armen Länder und für die natürlichen Grundlagen des Lebens als Kern künftiger Krisen zu erkennen.“ Dies führt die heute veröffentlichte Denkschrift des Rates der EKD unter dem Titel „Umkehr zum Leben – Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels“ weiter aus. ...
Bonn / Stuttgart, 13.02.2009 | Energie vom Acker
Wie viel Bioenergie verträgt die Erde?
„Agrotreibstoffe können negative Klima- und Ökobilanzen aufweisen. Durch den Einsatz bereits marktreifer Technologien lassen sich die EU-Klimaschutzziele im Kraftfahrzeugsektor wesentlich effektiver erreichen. Deshalb fordern wir einen Ausstieg aus dem EU-Ziel einer zehnprozentigen Beimischungsquote von Agrotreibstoffen bis 2020, sowie eine schrittweise Rücknahme der derzeitigen Beimischungsquoten,“ sagt Wilfried Steen, Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdienstes, Bonn.
Breklum, 11.12.2008 | Brief der AGU zum Klimagipfel an die Bundeskanzlerin
Aus Anlass des EU-Gipfels zum Klimaschutz am 11. und 12. Dezember 2008 haben sich die Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland an die Bundeskanzlerin gewandt, mit der dringenden Bitte, sich für einen entschiedenen und konsequenten Klimaschutz durch die EU einzusetzen.
Stuttgart, 30.10.2008 | Aktiv für Klimaschutz
Das Weltklima verändert sich schneller als gedacht. Die Konsequenzen unseres heutigen Verhaltens werden vor allem die nächsten Generationen und viele Länder des Südens zu spüren bekommen.
Als Christen müssen wir angesichts der gewaltigen Herausforderung nicht resignieren. Wir wollen uns für Gottes Schöpfung und für eine gerechtere Welt engagieren. Was Kirchengemeinden tun können, beschreibt eine Broschüre der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Bielefeld, 10.10.2008 | Klima der Gerechtigkeit
"Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz! Das erklären evangelische Kirchen sowie evangelische und katholische Entwicklungsdienste und Missionswerke in einer gemeinsamen entwicklungspolitischen Klimaplattform, die am 23. Oktober in Düsseldorf vorgestellt wurde. Die drohende Klimakatastrophe lasse sich nur begrenzen, wenn die reichen Staaten auf kurzsichtigen nationalen Egoismus verzichteten. Nur dann hätten die armen Länder eine Chance auf eigene, nachhaltige Entwicklung, heißt es in der Klimaplattform, der sich bis jetzt 18 Landeskirchen und andere Institutionen angeschlossen haben.Sie geben damit einen Anstoß zu Diskussion, Stellungnahme und Zusammenarbeit in Kirche und Gesellschaft. Der vom Menschen ausgelöste Klimawandel sei bereits unumkehrbar. Es gehe nur noch darum, ob die Katastrophe "durch radikale Änderungen des menschlichen Wirtschaftens und Lebens" so abgemildert werden könne, dass sie sich auf ein erträgliches Maß begrenzen lasse. Schon jetzt gehe der enorm ungleiche Energieverbrauch zwischen Reich und Arm, Nord und Süd zu Lasten der Menschen in den armen Ländern des Südens.Mit der Klimaplattform betonen die Autoren, dass die Klimakrise ist nichts anderes sein als ein gigantischer Angriff auf Menschenrechte, Menschenwürde und eine gerechte Weltgemeinschaft. Deshalb setzen Kirchen und Entwicklungsdienste "die Verantwortung für Gottes Schöpfung und das Leben aller Menschen in Würde und gerechter Teilhabe". Sie setzen auf den Druck der weltweiten Zivilgesellschaft auf die politisch Verantwortlichen, "damit wolkige Absichtserklärungen in konkrete Maßnahmen münden".
Die Entwicklungspolitische Plattform, konkretisiert Forderungen der Klimaallianz und reflektiert die Rolle der Kirchen als Akteur in der Umweltt- und Entwicklungspolitik. Sie ist auch ein eindrucksvolles Zeichen der wachsenden Zusammenarbeit zwischen kirchlicher Umwelt- und Entwicklungsarbeit.
Motivieren zum Energiesparen und Klimaschutz
Die Europäische Kommission setzt nun auch beim Energiesparen und dem Klimaschutz auf moderne Medien und spricht so auch weitere Zielgruppen an. ...
Breklum, 20.08.2008 | Umweltbeauftragte in der EKD schließen sich Aufruf zu Klimaschutz-Demonstrationen gegen Kohlekraft an
Aufruf der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (AGU) zur Unterstützung der Klima-Allianz. -„Klima schützen – Kohle stoppen“ ist das Motto der diesjährigen bundesweiten Kundgebungen, die am 13.09.2008 an den Kraftwerken Staudinger/Hessen und Jänschwalde/Brandenburg stattfinden werden. ...
Bielefeld / Berlin, 02.11.2007 | Zeit zu Handeln - Klimaschutz jetzt!
Weltweiter Klima-Aktionstag am 8. Dezember 2007
Evangelische Kirche von Westfalen und Klimaallianz rufen zu Demonstrationen am Braunkohlekraftwerk in Neurath (bei Grevenbroich)
und in Berlin auf. Die Zeit drängt. ...
23.10.2007 | Klimawandel und Kirche
An die Kirchenämter und Synoden der Gliedkirchen der Evangelischen Kirchen in Deutschland
Bielefeld, 12.10.2007 | Klimaallianz: Demonstration und Menschenkette für Klimaschutz am 8. Dezember
Westfälischer Präses: Zeitfenster wird kleiner
Hamburg, 31.05.2007 | Biblische Arche mahnt – die Zeit drängt beim Klimaschutz
„Nach uns die Sintflut“ – das darf nicht unsere Strategie für die Zukunft sein. Die Umweltbeauftragten aus den evangelischen Landeskirchen Deutschlands begrüßen daher den Bau einer neuen „Arche Noah“ auf dem Berg Ararat in der östlichen Türkei durch die Umweltorganisation Greenpeace. Nach Meinung der Umweltbeauftragten ist sie ein Mahnmal für die Gefahr, in der wir durch Menschen verursachten Klimawandel stehen
Hannover, 30.05.2007 | Es ist nicht zu spät für eine Antwort auf den Klimawandel
Ein Appell des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland
Darmstadt, 18.07.2005 | Nachhaltige Entwicklung muss Leitbild bleiben
Erklärung der AGU zur Bundestagswahl 2005
Hannover, 28.02.1995 | Gefährdetes Klima
Unsere Verantwortung für Gottes Schöpfung.
Die vorliegende Studie ist das Ergebnis einer ebenso intensiv wie kooperativ und kontrovers geführten Diskussion im Beirat des Beauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für Umweltfragen. Der Beirat hat der Neigung zu "einfachen Antworten" und Patentrezepten widerstanden und auf die komplexe Vernetztheit der Probleme hingewiesen.
Über die unser Leben bedrohende ernste Gefahr einer Klimakatastrophe und über das Ziel einer Verringerung der Emission klimagefährdender Gase bestand im Beirat Übereinstimmung. Auch über die Wege zu diesem Ziel war der Beirat weitgehend einig.
Hannover, 30.04.1990 | Energieeinsparung - Umrisse einer umweltgerechten Politik im Angesicht der Klimagefährdung
Ein Diskussionsbeitrag des Wissenschaftlichen Beirats des Beauftragten für Umweltfragen des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD-Text 31, 1990
Im Januar 1989 wandten sich 31 Unterzeichner aus dem Raum der evangelischen Kirche in einem brieflichen Appell an den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie forderten darin den Rat auf, "knapp, eindeutig und in öffentlich-unüberhörbarer Form" zu erklären, "daß die Fortführung der bisherigen Atomenergiepolitik in der Bundesrepublik nicht mehr zu rechtfertigen ist". Der Rat hat daraufhin den Wissenschaftlichen Beirat seines Beauftragten für Umweltfragen um ein beratendes Votum gebeten. Dieses Votum ist vom Wissenschaftlichen Beirat - nach einem Zwischenbericht im Mai 1989 - im März 1990 vorgelegt worden. Es geht von der Überzeugung aus, daß ein Votum zur Atomenergiepolitik nur im Kontext von Energiepolitik und Umweltproblematik insgesamt formuliert werden kann.
Weitere Informationen
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Sammlung von Links zur Konferenz von Durban im Dezember 2011
Vom 28. November bis 09. Dezember 2011 findet die 17.
UN-Weltklimakonferenz in Durban/Südafrika statt.
Hintergrundinformationen, Stellungnahmen, Diskussionspapiere von
Aprodev, dem Netzwerk protestantischer Entwicklungswerke in Europa,
sowie Weblinks finden sich beim EED
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Klima der Gerechtigkeit
Der Klimawandel gehört zu den „unbequemen Wahrheiten“, die wir mit
sehenden Augen nicht sehen und hörenden Ohren nicht hören (Mt.13.13),
die wir verdrängen wollen. Doch das darf die Perspektive nicht sein! Die
Erhaltung der Lebensgrundlagen auch für nachfolgende Generationen und
eine lebensdienliche, wirtschaftliche Entwicklung bedingen einander. Das
eine darf nicht gegen das andere ausgespielt werden.
Als Kirchen und kirchliche Organisation sehen wir uns in der
Verantwortung für Gottes gute Schöpfung. Gleichzeitig treten wir für ein
Leben in Würde und gerechter Teilhabe aller Menschen ein.
Landeskirchen, kirchliche Entwicklungsdienste, Missionswerke und
kirchliche Verbände haben deshalb gemeinsame Forderungen an die Politik,
aber auch an die Kirchen selbst in der entwicklungspolitischen
Klimaplattform formuliert.
Die Website informiert über kirchliche Positionen und Engagement für Klimagerechtigkeit.
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http://www.countdowntocopenhagen.de/
Kirchen, evangelische Entwicklungswerke und ökumenische Initiativen wollen gegenüber den politisch Verantwortlichen im Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen verdeutlichen, dass in den Industrieländern deutliche Emissionsminderungen nötig sind und dass es eine Verpflichtung gibt, die Entwicklungsländer bei der Anpassung an den Klimawandel und bei deren Reduktionsanstrengungen finanziell und technologisch zu unterstützen
Engagieren Sie sich, mobilisieren Sie Andere, unterschreiben Sie den "Kopenhagen-Aufruf der Kirchen", um die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft daran zu erinnern, dass es keinen wirksamen Klimaschutz ohne globale Gerechtigkeit, Armutsbekämpfung und die Respektierung der Menschenrechte gibt.
"Countdown to Copenhagen" ist eine internationale Kampagne getragen von ökumenischen Entwicklungswerken, dem Weltkirchenrat, Kirchen und deren Partnerorganisationen in Europa, Afrika, Asien und Amerika.
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Klimagipfel ein Angebot der Kliamallianz
Die Zeit drängt – wir brauchen endlich internationale Verpflichtungen für einen gerechten und effektiven Klimaschutz. Doch die Aushandlung eines weltweiten Klimaabkommens verläuft bisher sehr schleppend. Öffentlicher Druck ist notwendig, um der Staatengemeinschaft in Kopenhagen auf die Sprünge zu helfen. Gruppen und Institutionen aus dem gesamten gesellschaftlichen Spektrum sind bereits aktiv – aber es müssen noch mehr werden! Die Seite Klimagipfel2009.de gibt eine Übersicht über die Menge und Vielfalt der bisher geplanten Vorhaben und versteht sich als Informationsplattform für alle, die aktiv werden wollen oder schon aktiv sind.
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http://www.die-klima-allianz.de/
Angesichts der immensen Herausforderung, die der Klimawandel für Natur und Gesellschaft darstellt, haben sich über 100 Organisationen, darunter die AGU, zu einem Bündnis zusammengeschlossen: der Klima-Allianz. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass jetzt politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine drastische Senkung der Treibhausgase in Deutschland bewirken
Projekte
25.07.2010 | „Eine Welt – meine CO2-Bilanz“
CO2 Rechner Klimagerechtigkeit für Jugendliche
Wie viele CO2-Emissionen verursache ich durch meinen täglichen Weg zur Schule oder Arbeit? Wie hat meine Ernährungsweise Einfluss auf das Erdklima? Warum ist es besser, T-Shirts aus Europa zu kaufen oder Lebensmittel auf dem Wochenmarkt? Und wie stehe ich letztlich mit meiner CO2-Bilanz gegenüber einem Jugendlichen aus Peru oder Indien da?
Der von KATE-Stuttgart in Zusammenarbeit mit KlimAktiv entwickelte CO2-Rechner soll Jugendliche sensibilisieren und zum nachdenken und diskutieren anregen. Anhand des Alltags von Jugendlichen sollen sie an ganz lebensnahen Beispielen zur Reflexion über die globale Klimagerechtigkeit motiviert werden. Der CO2-Rechner ermittelt die Emissionen des täglichen Lebens von Jugendlichen in Deutschland aufgegliedert nach ihren typischen Lebensbereichen Lifestyle, Unterwegs und zu Hause. Zentraler Ansatzpunkt sind die eigenen Handlungsmöglichkeiten von Jugendlichen im Klimaschutz und der direkte Bezug zur Situation im Süden.
Anschaulich illustriert mit Karikaturen von Marlene Pohle fragt der Rechner das tägliche Verhalten Jugendlicher ab und gibt gleichzeitig Hintergrundinformationen über dessen Auswirkungen und Zusammenhänge sowie Tipps für klimaschonenderes Verhalten. Vor allem der Zusammenhang zwischen Klimaschutz und globaler Gerechtigkeit wird an konkreten Beispielen bewusst gemacht und mit Handlungsansätzen verknüpft.
Das Projekt entstand in Kooperation mit der BUNDJugend Baden-Württemberg, der Evang. Fachschule für Sozialpädagogik in Stuttgart-Botnang und mit finanzieller Unterstützung des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed), des Katholischen Fonds, InWent und der Europäischen Kommission. Vor allem die Qualifizierung Jugendlicher als MultiplikatorInnen stand im Mittelpunkt sowie die gemeinsame Erarbeitung von jugendorientierten neuen Medien im Internet.“ Wir möchten zu einer breiteren gesellschaftlichen Debatte beitragen, die Mut macht für weltweite Klimagerechtigkeit, alternative Entwicklungsmodelle und ein zukunftsfähiges Deutschland“, betont Sabine Dietrich, Projektleiterin bei KATE. ...
Potsdam, 10.06.2010 | Ökostrom und Anbieterwechsel
Eine Aktion der der aej in der EKBO
Die aej der EKBO hat ein Heft mit hintergrundinformationen zum Anbieterwechsel beim Strom herausgegeben. ...