Mobilfunk und Funktechnologien
... auf dem Kirchturm?
Kirchliche Gebäude, insbesondere Kirchtürme, sind als Standort für Mobilfunksendeanlagen sehr begehrt. Aber wie sollen sich die Kirchengemeinden verhalten, wenn sie zu Risiken des Mobilfunks befragt werden? Angesichts des komplexen technischen Sachverhalts und der bisher ungelösten Frage nach möglichen Gesundheitsrisiken fühlen sich kirchliche Entscheidungsträger häufig überfordert. Hinzu kommt, dass die zum Teil sehr hitzig geführte gesellschaftliche Debatte um mögliche Standorte eine sachliche Beratung stark erschwert.
Inzwischen sind weitere Funkdienste hinzu gekommen, deren gesundheitliche Auswirkungen ebenfalls nicht ausreichend erforscht sind. Hierzu gehören Wireless LAN und verschiedenste Funkdienste, die ebenso wie der Mobilfunk auf Basissendestationen angewiesen sind.
Die kirchlichen Umweltbeauftragten mahnen angesichts der möglichen gesundheitlichen Risiken zur Zurückhaltung bei der Nutzung dieser Funkdienste. Die moderne Kommunikation kann in vielen Fällen auch leitungsgebunden erfolgen
Mobilfunk auf dem Kirchturm?
Publikation
Der Mobilfunk ist im zurückliegenden Jahrzehnt für viele Menschen in unserem Land zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Lebenswelt geworden: Ermöglicht er doch die drahtlose Kommunikation an jedem Ort. Mit der Nutzung dieser Technik wächst allerdings bei vielen auch die Sorge vor unerwünschten Begleiterscheinungen.
Mobilfunk-Anlagen auf kirchlichen Gebäuden
Eine Stellungnahme aus ökologischer Sicht.
Vorgelegt vom Umweltbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der evangelischen Kirchen in Deutschland (AGU) am 22.01.2001
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Eine Übersicht der Entscheidungslage in den evangelischen Landeskirchen sowie den katholischen Diözesen zum Betrieb von Mobilfunkanlagen auf kirchlichen Gebäuden mit Stand von Oktober 2003 geben diese Grafiken
Mobilfunkanlagen auf kirchlichen Gebäuden | PDF 147,4 kB
Upload am: 19.08.2008