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EZW-Pressemitteilung Nr. 3/2010 vom 14.07.10
Seine Stimme wird uns fehlen. Zum Tod von Michael Nüchtern (1949-2010)
Der evangelische Pfarrer, Oberkirchenrat und Professor für Praktische Theologie Michael Nüchtern verstarb am 7. Juli im Alter von 60 Jahren in Karlsruhe. mehr...
Reinhard Hempelmann
50 Jahre Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen
(in: EZW-Texte 210/2010, S. 9-11)
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Reinhard Hempelmann
Den eigenen Glauben kennen - den fremden Glauben verstehen
50 Jahre Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen
(in: MDEZW 6/2010, S. 205-216)
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Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) ist die zentrale wissenschaftliche Studien-, Dokumentations-, Auskunfts- und Beratungsstelle der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die religiösen und weltanschaulichen Strömungen der Gegenwart. mehr ...
So finden Sie den Weg zu uns:
Wegbeschreibung, Lagepläne (pdf-Datei, 253 KB)
Reinhard Hempelmann (Hg.)
Religionsdifferenzen und Religionsdialoge
Festschrift - 50 Jahre EZW
Die Augustausgabe behandelt u.a. folgende Themen:
Evolutionsbiologie, Szientismus, Kreationismus -
eine wissenschaftstheoretische Sicht
Neue Glaubensartikel und alte Geschichte
Quo vadis, Neuapostolische Kirche?
Hausverbot im Friedensreich
Zu Besuch beim Universellen Leben
Die Fußball-WM ist in den Augen vieler Brasilianer nicht nur ein sportliches, sondern ein missionarisches Ereignis. Gläubige Fußballer werden von Vertretern einer „Wohlstandstheologie“ als „Superchristen“ und Vorbilder präsentiert. Ist in Brasilien die Religion ein Teil aller Lebensbereiche, gilt sie im säkularisierten Europa als Privatsache. Glaubensbekenntnisse brasilianischer Fußballer werden hier kritisch gesehen. mehr...
Die moderne Welt ruft apokalyptische Ängste hervor. Der Theologe Ulrich H.J. Körtner untersucht die Apokalyptik als eine Form der Gegenutopie, in der sich Angst vor dem Untergang der Welt und Hoffnung auf eine neue Welt verbinden. Körtner legt dar, wie sich christlicher Glaube als Mut zum fraglichen Sein vom apokalyptischen Versuch der Krisenbewältigung unterscheidet. mehr...
Emmerichs jüngster Katastrophenfilm greift die in esoterischen Kreisen kursierende Theorie vom bevorstehenden Weltuntergang bzw. einer Welttransformation im Jahr 2012 auf. Bei Emmerich wird die Welt durch Naturkatastrophen zerstört. Nur wenige Privilegierte und die wagemutigen Protagonisten des Films können sich in dem Rettungsprogramm „Arche“ in Sicherheit bringen. Religion spielt in der Perspektive des Films keine Rolle mehr. mehr...
Die Existenz satanischer Netzwerke und Gruppen, die „rituelle Gewalt“ vor allem in Form von sexuellem Missbrauch ausüben, ist stark umstritten. Im November 2009 fand in Trier eine Tagung für Psychotherapeuten zu diesem Thema statt. Die Veranstalterinnen gehen von der Existenz solcher Täternetzwerke aus. Matthias Neff würdigt in seinem Tagungsbericht, dass auch kritische Stimmen bei der Tagung zu Wort kamen. mehr...
Im Film „Legion“ führt Gott selbst die Apokalypse herauf. Nur die Geburt eines Kindes von einer ledigen, hochschwangeren Frau kann die Menschheit vor dem Untergang bewahren. Es beginnt ein Kampf himmlischer Mächte um diese Frau. Eine Armee von Untoten befehligt vom Erzengel Gabriel versucht, die Geburt des Kindes zu verhindern. Erzengel Michael, unterstützt von einer kleinen Schar Menschen, verteidigt die Frau. mehr...
Im Dokumentarfilm “David wants to Fly” erzählt David Sieveking mit Selbstironie von seinen Erfahrungen mit der Transzendentalen Meditation. Sieveking lässt sich vom amerikanischen Kultregisseur David Lynch die Vorzüge von TM schildern. Zunehmend kommen ihm aber Zweifel. Letztlich vermutet er hinter TM eher ein erfolgreiches Geschäftsmodell als eine Technik der Weltverbesserung. mehr...
Beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München waren wieder Vertreter religiöser Randgruppen aktiv und versuchten, ihre Druckerzeugnisse zu verteilen. Darunter waren adventistische Splittergruppen, die „Zwölf Stämme“, kaum evangelistische Gruppen, dafür zahlreiche missionierende Einzelkämpfer, auch die in Nigeria beheimatete pfingstlerisch geprägte „Christ Embassy“ sowie Vertreter aus dem Randbereich katholischen Glaubens. mehr...
In Berlin war eine Ausstellung „Meisterwerke islamischer Kunst“ zu sehen aus der Kunstsammlung von Karim Aga Khan IV. Dieser wird von den Ismaeliten als Imam und direkter Nachkomme des Propheten Mohamed verehrt. Karim Aga Khan IV. versucht den Dialog zwischen der muslimischen und der westlichen Welt zu fördern. Seine Autorität als Mittler und Sprachrohr für den Islam scheint allerdings begrenzt zu sein. mehr...
Erneut hat die Neuapostolischen Kirche das Erscheinen des ursprünglich für 2008 in Aussicht gestellte neue Katechismus verschoben. Das auch von der Basis der NAK erwartete Werk wird nicht, wie angekündigt, 2010 erscheinen, sondern frühestens 2012, heißt es bei der NAK. Änderungen bei den neu präsentierten Glaubensartikeln scheinen rein äußerlich. Hinter der Verzögerung sind ungelöste Konflikte zwischen Reformern und Konservativen zu vermuten. mehr...