Rede zum Johannisempfang der EKD 2026

Bischöfin Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland in der Französischen Friedrichstadtkirche zu Berlin

Die Ratsvorsitzende der EKD, Kirsten Fehrs, hat zu mehr Zusammenhalt und Vertrauen in der Gesellschaft aufgerufen. Beim Johannisempfang der EKD in Berlin betonte sie die Bedeutung von Ehrenamt, demokratischer Resilienz und christlicher Nächstenliebe. Zugleich warnte sie vor Ausgrenzung, Menschenfeindlichkeit und einem Verlust gemeinschaftlicher Bindungen.

Kirsten Fehrs bei ihrer Rede auf dem Johannisempfang 2026

„Wer Gott liebt, überlässt der Verachtung und dem Hass keinen Raum. Lässt nicht zu, andere zu verunglimpfen. Ganz gleich, woher jemand kommt oder wie jemand lebt. In dieser Klarheit des Evangeliums liegt unsere Stärke“

Bischöfin Kirsten Fehrs
Kirsten Fehrs Ratsvorsitzende der EKD
Wortlaut der Rede

Es gilt das gesprochene Wort

Verehrte Gäste, 

Hamburger Elbphilharmonie, am 77. Geburtstag unseres Grundgesetzes. Ein Ehrentag – in jeder Hinsicht. Der Bundespräsident hatte allen Grund dazu, ihn auszurufen. Fast 27 Millionen Menschen ab 14 Jahren engagieren sich in unserem Land ehrenamtlich, das sind 37% der deutschen Bevölkerung (!). Ob beim THW, bei der Feuerwehr, in Sport-, Umwelt- und Schützenvereinen, in der Kommunalpolitik oder in der Geschichtswerkstatt nebenan. 1,5 Millionen davon allein in Diakonie und evangelischer Kirche, in unseren Hospizen, Tafeln, Notfall-und Telefonseelsorge, in Pfadfinderarbeit und Chören, in Johanniterunfallhilfe, internationalen Friedensdiensten und Geflüchteten-Cafés. Um nur Einiges zu nennen. 

Und nun, am 23. Mai zum Ehrentag strömten Tausende dieser Ehrenamtlichen in die Elphi. Die Hamburger Philharmoniker hatten das Publikum dazu eingeladen, die Misa Criolla von Ariel Ramirez gemeinsam mit ihnen aufzuführen, eine lateinamerikanische Session mit fröhlichster Sakralmusik. In Workshops fand man sich zwei Stunden vor Beginn des Konzertes ein, um das Singen und die Percussion zu üben, ob musikalisch und mit Taktgefühl oder ohne. Ergebnis: Ein grandioses Gemeinschaftserlebnis! Mitreißend, 

berührend und zudem – zur Überraschung mancher Profis – ein musikalischer Hochgenuss. Denn man erhob mit Kraft gemeinsam die Stimme. Hörte aufeinander. Fand den Takt im Salsa-Rhythmus. Herrlich divers und inklusiv, kurz: Es waren glückliche Stunden für Menschen, die mit ihrem Ehrenamt sonst anderen Glück schenken, die die Liebe zum Nächsten täglich leben – Liebe in Zeiten des Hasses.

Wir sind ein starkes Land. In dem die Hoffnung lebt. Sie lebt durch herzliche, engagierte Menschen. Durch Gemeinschaft. Kultur, Vereine, Religionsgemeinschaften, durch tägliches Füreinanderdasein und lebendige Initiativen. Wenn das keine Resilienz ist!  Eben jene sinnstiftende Kraft, die innerlich festigt und immunisiert gegen resignatives Schlechtsehen. Die hilft, Stürme und Krisen zu bewältigen. 

Die Empfindungen vieler scheinen derzeit aber genau das Gegenteil widerzuspiegeln: das Gefühl, dass man in einem regelrechten Krisenchaos schwach aufgestellt, ja existentiell gefährdet und der Komplexität der Probleme nicht mehr gewachsen sei. Weltweit erodieren Stabilität und Verlässlichkeit, freier Fall sozusagen. Die Zuversicht scheint schal – worauf soll sie sich richten? Auf die angebliche Stärke derer, die sich in hämischer Abwertung anderer überbieten, die ungehemmt nationalistische und teils sogar nationalsozialistische Parolen brüllen und von Überfremdung schwadronieren? 

Leider sind Viele anfällig für die demokratiefeindliche Versuchung, in allen gesellschaftlichen Milieus, auch bei uns in der Kirche. Daher hat die EKD jüngst eine Zielgruppenanalyse veranlasst, um ein evidenzbasiertes Bild zu gewinnen, wann und warum bei Menschen, die kirchennah, also grundsätzlich wertegebunden sind, der Kipppunkt eintritt. Welche Emotionen – denn um die geht es letztlich auch und nicht nur um Argumente – welche Emotionen führen dazu, dass Menschen, die gerade kein ideologisch geschlossenes, antidemokratisches Weltbild haben, anfällig sind, sich von allem zu verabschieden, was uns als Gesellschaft zusammenhält? Hochinteressant die Ergebnisse, ich fokussiere mich auf wenige Anstriche:

Wir haben es zuvorderst mit einer Gemeinschafts- und Vertrauenskrise zu tun, die zur Demokratiekrise beiträgt. Vier Emotionslagen sind es, die dabei ineinandergreifen:

  • Verunsicherung „Mir fehlt Orientierung und Stärke, an der ich mich festhalten kann.” Der Kontrollverlust lässt die täglichen Herausforderungen nicht mehr händelbar erscheinen. Daraus folgt weniger Wut, sondern eher verzweifelte Erschöpfung. 
  • Kränkung „Ich werde nicht respektiert und gesehen.” Der Würdeverlust greift tief: dieses Gefühl, immer geliefert zu haben, ohne dass dies Anerkennung erfährt. 
  • Entfremdung „Ich gehöre sowieso nicht dazu, es ist mir egal."  Das Gefühl unbedeutend, nicht mehr Teil eines guten Ganzen zu sein, führt zum Rückzug
  • Und über all dem liegt eine gemeinsame Sehnsucht: das GEMEINWEH, also: Heimweh nach Gemeinschaft. Mehrheitlich haben die Menschen die Befürchtung, dass Gemeinschaft zerbricht. Sie erleben’s in der Familie, im Alltag, in der Politik und auch in der Kirche: Die Verbindlichkeit wird brüchiger, der Geduldsfaden dünner und die Zündschnüre kürzer. 

Und so fühlen sich Menschen wahlweise erschöpft, gekränkt, ohnmächtig oder vereinsamt – und sind anfällig für die angebliche Stärke der einfachen Antworten. Antworten wie die, dass die Liebe zum Nächsten die größte Schwäche der westlichen Welt sei. Antworten mit Laut-Stärke. Mit machohafter Überheblichkeit. Mit Lust an der Vernichtung. Wer so antwortet, verspricht Heilung für die Enttäuschung und den Schmerz – und vertieft die Wunden. Doch offenkundig greift dieses toxisch aufgeladene menschenverachtende Starktun, wenn wir auf die aktuellen Wahlergebnisse bzw. Prognosen blicken.

Das erklärt sich mit aus dem zweiten Ergebnis unserer Analyse: Der gesellschaftliche Kompass folgt nicht mehr unbedingt den Koordinaten Gut-Böse, Falsch-Richtig, worum man gemeinschaftlich ringt, sondern denen von Stark-Schwach. Der verzweifelte Suizid eines Bürgermeisters in Sachsen etwa, den es in seinem Dorf mit zunehmend feindseliger Atmosphäre nicht mehr im Leben gehalten hat, wurde nicht mit Mitgefühl oder einem Aufschrei der Erschrockenen beantwortet, sondern mit der lapidaren Feststellung, er sei halt zu schwach gewesen. 

Glasklar hält die Botschaft des Evangeliums gegen: Wer Gott liebt, überlässt der Verachtung und dem Hass keinen Raum. Lässt nicht zu, andere zu verunglimpfen. Ganz gleich, woher jemand kommt oder wie jemand lebt. Unser Menschenbild verlangt Respekt allen gegenüber. Das ist nicht verhandelbar. In dieser Klarheit des Evangeliums liegt unsere Stärke. Und diese Stärke wird jetzt in unserem Land gebraucht! Empathie ist eben gerade keine Schwäche! Religion trägt vielmehr entscheidend zu persönlicher, aber eben auch zur gesellschaftlichen Resilienz bei: durch Anerkennung, durch Rituale, die das Leben wie das Sterben segnen, durch unbeirrbare Friedensgebete – all dies führt heraus aus dem Gemeinweh. Religion lebt Tradition. Hält daran fest, allem Irrsinn zum Trotz, zu danken, gemeinsam zu loben, zu beten, zu klagen, zu fasten, Brot zu teilen und das Wort. Gar nichts Spektakuläres. Aber Bleibendes. Nicht Nostalgie, sondern Konstanz. Aus ihr speist sich die bisweilen trotzige Hoffnung. Seit Jahrtausenden. 

So lange schon ist in unserem Land die Kirche im Dorf respektive in der Stadt. Sie ist Kita und Pflegeheim, Seelsorge am Gartenzaun. Sie ist der Ort, an dem Menschen getauft, getröstet und begraben werden. Sie bleibt. Kleiner, gewiss, aber mit ureigener Kraft. Und in diesen Tagen, in denen tiefe Angst die Menschen ergriffen hat, dass wir als Gesellschaft auseinanderfallen, spüre ich genau diese Sehnsucht nach einer bleibenden Stadt, nach Vertrauen und Zugehörigkeit, die uns bei allen Erschütterungen im Innersten zusammenhält. 
Christliche Glaubenspraxis vermittelt von jeher genau dies: Furcht ist nicht in der Liebe. Nicht der Ohnmacht also das Feld überlassen oder den Wahlprognosen! Nein, vergewissern wir uns, selbstbewusst, worauf es im Glauben ankommt. Nämlich: Im Namen Jesu einstehen für den Nächsten. Und für die Gerechtigkeit. Einstehen für unser Grundgesetz, das die Verantwortung vor Gott und den Menschen und den Schutz der Menschenwürde zum obersten Prinzip erhebt. Jeder ist jemand. Das gilt es stark zu machen, gerade denen gegenüber, die behaupten: mancher ist niemand! Und mir geht dabei nach, was wir in der Begegnung mit dem Zentralrat der Juden vor einem Monat gehört haben, lieber Abraham Lehrer: Der horrende Anstieg des Antisemitismus in diesem Land. Daran dürfen wir uns nicht gewöhnen, die Gesellschaft nicht, und wir als Kirche erst recht nicht!

Und zugleich gilt: Lassen wir uns in Zeiten des Hasses unser Gottvertrauen nicht nehmen. Lassen wir uns aber mitnehmen von den alten Worten des Chorals „Zieh ein zu deinen Toren“, geschrieben von Paul Gerhardt, dessen 350. Todestag wir in diesem Jahr begehen und der uns heute schon zum lebendigsten Singen gebracht hat. Er ist ein Sprachmeister des Gottvertrauens; trotz furchtbarer Schicksalsschläge. 1653,  er hat die Grauen des 30-jährigen Krieges noch vor Augen und betrauert den Tod seiner Frau und vier seiner fünf Kinder, wirft er Gott sein zerrissenes Herz hin, dass der die zutiefst versehrte, zertrennte Welt zusammenhalte:

Du bist ein Geist der Liebe, ein Freund der Freundlichkeit
Willst nicht, dass uns betrübe Zorn, Zank, Hass Neid und Streit.
Der Feindschaft bist du feind, willst dass mit Liebesflammen
sich wieder tun zusammen, die voller Zwietracht seind
Erhebe dich und steu´re dem Herzleid auf der Erd
Bring wieder und erneu´re die Wohlfahrt deiner Herd
Lass blühen wie zuvor die Länder so verheeret
Die Kirchen so zerstöret durch Krieg und Feuerszorn.

Bring wieder und erneu´re die Wohlfahrt deiner Herd“, dass „sich wieder tun zusammen, die voller Zwietracht seind“…

Die Wohlfahrt erneuern, das lenkt 2026 unmittelbar den Blick auf eine der größten Transformationen, die derzeit zu bewältigen sind: den Umbau des Sozialstaates. Zu Recht wird ja auf den demographischen Wandel hingewiesen, auf das Bedürfnis nach Generationengerechtigkeit – und das bei steigenden Verteidigungsausgaben und geringerer Wirtschaftskraft. Alle wissen: Es muss etwas geschehen. Doch die Debatte ist verhärtet und verzerrt: auf der einen Seite die Bedürftigen, denen die sozialen Leistungen womöglich gar nicht zustehen, auf der anderen Seite die, die zahlen und die alleinige Last tragen. Wobei völlig aus dem Blick gerät, dass man es früher oder später auch selbst sein kann: angewiesen. Also: krank, arbeitslos, eingeschränkt, pflegebedürftig oder selbst pflegend!

Ich erinnere an die soziale Energie der Singenden in der Elphi, an die 27 Millionen einfühlsamen und aktiven Gemeinsinn-Menschen, die es ja gibt! Wie können wir daran anknüpfen? Denn wir drohen hier zu einer Gesellschaft zu werden, die sich nicht mehr mag.  Der Sozialstaat aber braucht – so haben wir es in einem Zwischenruf von Diakonie und EKD just gemeinsam formuliert – eine starke Gemeinschaft, die ihn trägt. Und diese Gemeinschaft und die in ihr verankerte Solidarität darf nicht weiter erodieren. Wir müssen gemeinsam einen Weg finden, die Gemeinschaftskrise unserer Gesellschaft zu überwinden. Es ist dabei eine dringende, gemeinsame Aufgabe von Politik und Zivilgesellschaft, das Bewusstsein dafür zu stärken, dass über Nacht Gebende zu Nehmenden werden können. Und dass der Sozialstaat das Ziel hat, Menschen durch Bildung und Arbeit zu befähigen, dass sie selbstständig leben können.

Die notwendige Reform des Sozialstaates braucht also einen klugen Umgang mit veränderten Rahmenbedingungen und Ressourcen – und sie fordert Ehrlichkeit, und zwar von allen Seiten. In der Ehrlichkeit liegt Stärke! Nicht darin, nur die eigenen Interessen zu vertreten. Sondern in der ruhigen Souveränität, die Interessen auch der anderen hören zu wollen, um von Extrempositionen herunter und wirklich zu Lösungen zu kommen.

Evangelische Kirche und Diakonie wollen gern daran mittun. Es kann nützen, so der Zwischenruf unserer Evangelischen Sozialkommission, wenn man vermehrt „von unten her“, also nicht zentral gesteuert, sondern sozialraumbezogenen und der Vielfalt der Regionen entsprechend den Wohlfahrtspluralismus stärkt. Denn vor Ort ereignet sich Gemeinschaft. In den Kommunen, dem Stadtteil, im Dorf, in den konkreten persönlichen Beziehungen – eben in der Zugehörigkeit! – entsteht die entscheidende soziale Kraft, die es möglich macht, einander Nächste zu sein.  

Und so ist mit Paul Gerhardt allen in der Politik und im Land zu wünschen:

Beschirm die Obrigkeiten, richt auf des Rechtes Thron,
steh treulich uns zur Seiten, schmück wie mit einer Kron,
die Alten mit Verstand, mit Frömmigkeit die Jugend,
mit Gottesfurcht und Tugend das Volk im ganzen Land.

Politik also mit Jesus – geht das? Und wenn ja, wie, jetzt in diesen Zeiten mit einer so verwundbaren Demokratie? Das fragte mich vor einiger Zeit im Hamburger Schauspielhaus Lukas Bärfuss, der Schweizer Schriftsteller. Ich war zu einer Diskussion mit ihm buchstäblich auf offener Bühne eingeladen, Titel: Demokratie stärken. Und welche Texte denn dazu von den Schauspielern vorgetragen werden sollten? Spontan sagte ich: die Bergpredigt und das Grundgesetz. Und das tat man dann – die 19 Grundrechtsartikel samt Präambel und später dann drei lange Kapitel Bergpredigt. Seligpreisungen, vom Töten, Ehebrechen, Schwören, Feindesliebe, Beten, Schätze sammeln, Richten und so fort. 

Am Ende sagte jemand im Publikum, man müsste eigentlich vor jeder Tagesschau beide Texte einmal hören, um dankbar zu verinnerlichen, in was für einem freien und offenen Land wir leben. Weil sie klare Rede sind, die unsere Gedanken positiv nach vorn lenken, dahin, wie es sein soll. Die würdigen statt kritisieren:  Selig sind, die Frieden stiften. Liebet eure Feinde. Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt, nichts weniger – alles Zumutungen im wahrsten Sinne: Mut steckt darin. Ermutigung. Ja, Ermächtigungen. Weil der Mensch dazu in der Lage ist, Mitmensch zu sein! Danke, dass Sie, liebe verehrte Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kirche, sich täglich genau dafür einsetzen.
  
Und ja, selig sind, die Frieden stiften, sie werden Gottes Kinder heißen. Danke, Herr Bundesminister, lieber Herr Wadephul, dass Sie wie viele andere sich mit unserer Friedensdenkschrift auseinandergesetzt haben – angeregt und kritisch zugleich. So war es gedacht, von allem Anfang an: Friedensethische Anregungen zum Nachdenken, wie wir in einer verwundeten Welt den Schutz des Lebens, der Freiheit und des Völkerrechts gewährleisten können. Was wie abzuwägen gilt, wenn Frieden werden soll – inmitten von Konflikt und Krieg und Gefahr. Dass es wegen dieser Friedensdenkschrift innerhalb unserer protestantischen Familie die wohl heftigste Debatte seit langem gibt, hat Gründe – und auch über die wird heftig debattiert…  Zugleich finde ich besonders, dass es immer wieder gelingt, den Gesprächsfaden zu halten – und beieinander zu bleiben, uns gerade nicht zu zertrennen in diesen Zeiten. Eint uns alle doch zutiefst: unser Friedenssehnen. Dona nobis pacem.

Noch einmal mit Paul Gerhardt, der einst 1648 ein sehr berührendes Lied schrieb, als der Westfälische Friede tatsächlich besiegelt und beschlossen war – er beschließt auch diese Rede:

Gott Lob! Nun ist erschollen
Das edle Fried- und Freudenwort,
Daß nunmehr ruhen sollen
Die Spieß und Schwerter und ihr Mord.
Wohlauf und nimm nun wieder
Dein Saitenspiel hervor,
O Deutschland, und sing Lieder
Im hohen vollen Chor.
Erhebe dein Gemüte
Zu deinem Gott und sprich:
Herr, deine Gnad und Güte
Bleibt dennoch ewiglich!

 
Bleiben Sie behütet – und gestärkt in all Ihrem Tun.

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