Mobiltät verändern

Stuttgart, 04.06.2015 | Bahn-Tagesreisen
2 Jahrhunderte: 1840 - 2040
Moderne Verkehrsmittel ver­kürzen den zur Raumüberwindung er­forderlichen Zeitaufwand. Gemes­sen in Zeiteinheiten 'schrumpft' der Raum. Dieses Schrumpfen kann durch sogenannte "Zeitkarten" sichtbar gemacht werden.



Aktionstag „Mobil ohne Auto“ Veranstaltung nachhaltige Mobilität
Bewusstmachen der Zusammenhänge von Verkehr und Umweltbelastung, Möglichkeiten des Verzichtes auf das Auto entdecken, Sichtbar machen der täglichen Abhängigkeit vom Auto, Erarbeitung von Alternativen zum Auto ohne Einschränkung der Mobilität.



Sattelfest mit Gottes Segen - Segen zu Fahrradtour etc
Zum Start einer Rad-Tour, einer Sternfahrt etc. bietet es sich an, die Gruppen mit einem speziellen "Fahrrad-Segen" starten zu lassen.



Thematische Fahrradtour
Mit Hilfe von Fahrradtouren als Instrument zum Erleben von Schöpfungsthemen ganz real, soll die Beziehung zwischen dem Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen und der Gemeinschaft eine spürbare beziehung hergestellt werden. Erlebnisse ermöglichen die emotionale Wahrnehmung der Chncen und Potentiale die Schöpfung zu bewahren. Konkrete Themenfelder für eine Erlebnistour können sein: ...



Kaufberatung Elektrofahrrad
Die Veranstaltung motiviert zum Umstieg vom Fahrrad oder Auto aufs Elektrofahrrad, baut Hemmnisse ab und schafft Vertrauen zur neuen Technik. Motivatoren sind der Klimaschutz, die Bewegungsmöglichkeit, die Bequemlichkeit. Alle Teilnehmenden sollten eine Testfahrt absolvieren können, wissen, wie man den Akku auflädt und über Kosten informiert sein. Ein oder zwei örtlicher Fahrradhändler sollten bei der Veranstaltung alle Fragen beantworten können und vor allem Elektrofahrräder und Fahrradhelme für kleine Testfahrten dabei haben. Ein kundiges Mitglied des VCD oder ADFC wird bei der Gestaltung des Abends gerne behilflich sein. Die Kirchengemeinde demonstriert mit der Veranstaltung, dass sie Klimaschutz und Lärmvermeidung ernst nimmt. Die eingeladenen Fachleute sollten in der Lage sein, auch etwas zur Ökobilanz der Elektrofahrräder zu sagen und einen Vergleich mit anderen Verkehrsträgern herzustellen.



60 + mobil per Bahn und Bus
Die ältere Generation hat Autofahren noch als eine Errungenschaft im Sinne von Freiheit, Abenteuer und Ablegen enger Mobilitätsbegrenzungen kennen gelernt. Autofahren ist in dieser Bevölkerungsgruppe tendenziell positiv besetzt. Dementsprechend haben viele kaum Erfahrungen in der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Das kann zu Unsicherheiten führen, die davon abhalten, sich auf eine Bahnfahrt einzulassen, erst Recht, wenn dann auch noch die Kombination Bus – Bahn erforderlich wird. Die Benutzung eines Fahrkartenautomaten kann für Menschen, die nicht wissen, was eine Menüführung ist, ein echtes Hindernis sein. Die Veranstaltung(en) setzt einen Schwerpunkt auf die Benutzung von Online-Auskünften und Online-Buchung von Fahrkarten, einen anderen, vor allem für Menschen ohne PC-Kenntnisse, auf die Funktionsweise eines Fahrkartenautomaten der DB. Ein kundiges pro Bahn- oder VCD-Mitglied wird sicherlich gerne bereit sein, bei den Veranstaltungen zu helfen.



60+ fürs Radfahren noch lange nicht zu alt
Mit einer Veranstaltung, bei der die Gelegenheit besteht, altersgerechte Fahrräder auszuprobieren, kann Mut gemacht werden, den eigenen Drahtesel wieder flott zu machen oder sich einen neuen zu leisten und vor allem zu nutzen. Optimal wäre es, wenn in einer gemeinsamen „Fahrradwerkstatt“ alle TeilnehmerInnen ihre Räder mitbringen und gemeinsam reparieren oder pflegen könnten. Eine solche „Fahrradwerkstatt“ kann auch zum festen Programm einer Kirchengemeinde werden (z. B. im Frühjahr und Herbst), vorausgesetzt, es findet sich ein geeigneter Raum und ein(e) passionierte(r) SchrauberIn, der/die gerne und geduldig anderen hilft. Radfahren kann (fast) jede(r), und man hat ja auch eins im Keller stehen. Aber es ist doch ein wenig unbequem und außerdem ist das Licht kaputt. Also nimmt man schnell das Auto. Dabei wäre die typische Kurzstrecke mit dem Rad fast genauso schnell oder sogar schneller zurückgelegt. Fitness und ein paar Pfunde weniger gibt es bei regelmäßiger Benutzung gratis.




Das Portal Mobilität wurde für 2015 vom Rat für nachhaltig Entwicklung als Projekt der Werkstatt-N ausgezeichnet. Dieses Projekt der AGU gibt Anregungen und Impulse zum Mitmachen. Der Start erfolgte im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit 2014 des Rates für nachhaltige Entwicklung 


Tourism Watch bei Brot für die Welt engagiert sich gemeinsam mit ökumenischen Partnern für einen nachhaltigen, sozial verantwortlichen und umweltverträglichen Tourismus in Entwicklungsländern und gibt den Informationsdienst TourismWatch heraus.


 Der VCD e.V. macht sich seit 1986 als gemeinnützige Organisation für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität stark.


 Der ADFC ist ein bundesweiter, gemeinnütziger Verein mit mehr als 140.000 Mitgliedern. Er ist die Interessenvertretung der Alltags- und Freizeitradler und arbeitet in den Schwerpunkten:

* Verkehrsplanung
* Verkehrspolitik
* Tourismus
* Umweltschutz
* Verkehrspädagogik
* Technik/Sicherheit
* Verbraucherschutz
* Gesundheitsvorsorge
* Fahrraddiebstahlschutz
* Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln


Angesichts der immensen Herausforderung, die der Klimawandel für Natur und Gesellschaft darstellt, haben sich über 110 Organisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen.

Mehr Mobilität und weniger Verkehr – unter diesem Motto setzt sich der BUND für eine nachhaltige Mobilität ein. 


In seinem Grundsatzprogramm Verkehr beschreibt der NABU die Folgen des motorisierten Verkehrs und nennt gleichzeitig Auswege für eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilität in Deutschland und Europa.


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Publikationsdatum dieser Seite: 26.09.2017 21:46