Energie

Heidelberg, 04.01.2017 | Workshop „Photovoltaik und Solarthermie für kirchliche Gebäude“
Mittwoch, 10.05.2017 – 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Workshop des Projektbüros Klimaschutz der EKD in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement der Ev. Kirche der Pfalz und dem Arbeitsfeld Umwelt- und Klimaschutz der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers



Heidelberg, 17.08.2016 | „Kirchen für gutes Klima“
Fachforum beim Festival zur Zukunft der Umwelt – Umweltpolitik 3.0
Verschiedene Akteure aus Landeskirchen und Bistümern stellen im Rahmen des „Festivals der Zukunft“ zum 30-jährigen Jubiläum des Bundesumweltministeriums am 10. September 2016 auf dem EUREF-Campus in Berlin Schlaglichter der kirchlichen Umwelt- und Klimaschutzarbeit vor.



Insel Vilm, 26.04.2016 | Das Monster strahlt: Supergau, Feuerhöllle, Hoffnung?
Zum 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
Am 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl zum 30. Mal. Der Umweltbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg verbindet die Erinnerung an diesen Jahrestag mit einer Aufforderung: „Atomenergie ist keine Brücke in die Zukunft. Deshalb muss der Ausstieg der Kernenergie schnellstmöglich umgesetzt und die Frage der sicheren Lagerung radioaktiver Abfälle gelöst werden. Gleichzeitig müssen Energieeinsparung und eine klimaschonende Energieversorgung die ungerechten Folgen der weltweiten Klimaveränderungen verringern.“



Hannover, 16.07.2015 | Vom Grünen Gockel zum Energiedienstleistungsgesetz
Bedeutung des neuen Klimaschutz-Gesetzes für kirchliche Einrichtungen
Prof. Dr. Hans Diefenbacher: Im April 2015 wurde mit dem sogenannten Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) die europäische Energieeffizienzrichtlinie (2012/27/EU) in deutsches Recht umgesetzt. Das EDL-G schreibt vor, dass alle Unternehmen, die kein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) sind, Energieaudits entsprechend der europäischen Energieauditnorm (DIN EN 16247-1) durchführen müssen.



Heidelberg, 11.06.2015 | Was bedeutet das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) für kirchliche Institutionen?
Zur Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie in nationales Recht trat am 22. April 2015 das Energiedienstleistungsgesetz in Kraft. Da die kirchlichen Institutionen eine besondere Zielgruppe sind, die von den Anforderungen des Gesetzes durchaus betroffen sein werden, ...



Dortmund, Aachen, Hamburg, 26.03.2015 | Nun online: Klimapilgern.de
So lautet die nun zugängliche Internetadresse des aus der Initiative der Entwicklungspolitischen Klimaplattform "Klima der Gerechtigkeit" hervorgegangenen Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit, der unter dem Motto „Geht doch!“ von Mitte September bis Anfang Dezember 2015 von Flensburg nach Paris führt.



Berlin, 25.03.2015 | Klimaschutzziele dürfen nicht gefährdet werden - Begrenzung der Kohleverstromung ist für den Klimaschutz dringend notwendig
Kirchen zum geplanten Klimabeitrag
Vor dem Hintergrund der heftigen und teils unsachlichen Auseinandersetzungen um das Eckpunktepapier „Strommarkt“ des Bundeswirtschaftsministeriums haben Kirchen und kirchliche Organisationen aus dem Bündnis der Klima-Allianz Deutschland die Regierungsparteien aufgefordert, den geplanten „Klimabeitrag“ für Kohlekraftwerke nicht zu blockieren oder zu verwässern. Ohne ein wirksames und ambitioniertes Klimaschutzinstrument zur Minderung der CO2-Emissionen im Stromsektor werde die Energiewende scheitern.



Berlin, 02.03.2015 | Menschenkette gegen Kohle
am 25. April am Tagebau Garzweiler bei Köln
Das Jahr 2015 ist entscheidend für die Frage, ob wir unsere Klimaschutzziele erreichen können. Die Bundesregierung entscheidet demnächst, ob die Energiekonzerne ihre CO?-Emissionen mindern und dafür Kohlekraftwerke abschalten müssen. Die NRW-Landesregierung diskutiert eine neue Leitentscheidung zur Braunkohlenpolitik und will den Tagebau Garzweiler verkleinern. Doch die Kohlelobby macht massiv Druck für ihre Interessen. Deshalb rufen wir mit einem starken Bündnis am 25. April zu einer Menschenkette durch den Tagebau Garzweiler II auf. Wir fordern: Bis hierhin und nicht weiter – der Kohleverstromung muss ein Ende gesetzt werden!



Soest , 28.10.2014 | Positionspapier zu umweltschädlichen und risikoreichen Verfahren der Energiegewinnung
Stellungnahme des Landesverbands der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. veröffentlicht
Der konsequente Ausstieg aus der Atomenergie muss verbunden werden mit einem ebenso konsequenten Einstieg in eine nachhaltige, klimaschonende Energieversorgung. Dabei ist der Ausbau von erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Gaskraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplung können den schnellen Übergang zu einer Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien gewährleisten. Die Zeit des Übergangs von fossil auf regenerativ darf jedoch nicht dazu genutzt werden, umweltschädliche und risikoreiche Verfahren der Energiegewinnung, z.B. Fracking, voranzutreiben.



Hannover, 03.02.2014 | Kirche – nachhaltig klimafreundlich unterwegs!
AGU startet Projektseite zur nachhaltigen Mobilität
Veränderung beginnt im Kopf – mit guten Ideen. Damit es nicht nur bei Ideen bleibt, stellt die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (AGU) Projektbeispiele für eine nachhaltige(re) Mobilität auf einer neuen Projektinternetseite zur Verfügung. Die Beispiele zeigen konkrete Möglichkeiten auf, wie Kirchengemeinden, aber auch jeder einzelne im Alltag einen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität leisten können.



Heidelberg, 17.12.2013 | Klimaschutz in kirchlichen Gebäuden
1. Auswertung liegt vor
Seit Herbst 2008 können von kirchlichen Antragstellern im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums Anträge für die Erstellung von Klimaschutz-Teilkonzepten gestellt werden. Inzwischen liegen die Ergebnisse zahlreicher kirchlicher Klimaschutz-Teilkonzepte aus den evangelischen Landeskirchen und den katholischen Bistümern vor. In diesen werden Gebäude aus dem kirchlichen Bereich – darunter Kirchen, Gemeindehäuser/Pfarrheime, Pfarrhäuser/Pastorate und Kindergärten/Kindertagesstätten – auf deren energetischen Zustand untersucht und daraus investive sowie nicht-investive Handlungsempfehlungen abgeleitet.



Düsseldorf, 12.11.2013 | EKD-Synode verabschiedet Beschluss zum Klimaschutz
Zeitgleich mit der Tagung der Synode der EKD findet die Weltklimakonferenz in Warschau statt. Die Synode der EKD bittet den Rat der EKD, die bundesdeutsche Delegation eindringlich darum zu bitten, ihren Beitrag zu leisten, die Weltklimakonferenz nicht scheitern zu lassen; ein energischer Schritt zur Gestaltung eines globalen Fahrplans zur Reduktion der CO2-Emissionen bis zum Jahre 2050 ist jetzt erforderlich. ....



Düsseldorf, 13.11.2013 | EKD-Synode verabschiedet Beschluss zur nachhaltigen Entwicklung
Die Synode dankt dem Rat der EKD für die Einrichtung einer Projektstelle „Diskurs Nachhaltige Entwicklung“. Sie ist eine gute Grundlage, die begonnenen Diskurse über Nachhaltige Entwicklung in der EKD und ihren Gliedkirchen zu vertiefen, den Wissenstransfer und die Zusammenarbeit zwischen den kirchlichen und außerkirchlichen Akteuren zu fördern und im Dialog Positionen zu Zielen und Maßnahmen für eine gesellschaftliche Transformation zu entwickeln. ....



München, Hannover, Schwerte, 21.10.2013 | Kirchliche Umweltbeauftragte für ein Bundes-Klimaschutzgesetz
Damit Leben auf unserer Erde weiterhin lebenswert bleibt, ist es nötig, die Klimaerwärmung zu begrenzen. Viele Landeskirchen haben daher in den letzten Jahren Klimaschutzkonzepte entwickelt. Sie benennen Ziele und Wege, wie Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft beitragen können. In vielen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen gehören Umwelt- und Energiemanagement inzwischen zum Alltag.



Hamburg / Heidelberg, 06.05.2013 | Kirchen für gutes Klima
Im Herbst 2008 hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland beschlossen, den evangelischen Landeskirchen zu empfehlen, bis 2015 eine Reduktion ihrer CO2-Emissionen um 25 Prozent – gemessen am Basisjahr 2005 – vorzunehmen. In der Zwischenzeit haben viele Landeskirchen diesen Beschluss übernommen und in eigene Programme umgesetzt; dabei konnte das Bundesprogramm „Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative genutzt werden.



Hannover, 05.03.2013 | Kirchliche Umweltbeauftragte gegen jetzige Zulassung von Fracking
Die Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirchen in Deutschland zeigen sich besorgt über den zwischen Bundesminister Dr. Rösler und Bundesminister Altmaier abgestimmten Vorschlag zur Zulassung des Fracking-Verfahrens in Deutschland. In dem Text heißt es: „Unterschiedliche unabhängige Gutachten kommen im Kern zu dem Ergebnis, dass das Verfahren unter der Voraussetzung eingesetzt werden kann, dass der Schutz des Trinkwassers gewährleistet ist und keine nachteiligen Umweltbeeinträchtigungen eintreten."



Hannover, Berlin und Heidelberg, 19.11.2012 | Anmerkungen zur Energiepolitik nach der Katastrophe von Fukushima
Zwei Mitglieder der Kammer für nachhaltige Entwicklung der EKD, Herr Prof. Dr. Diefenbacher und Herr Meinhold, haben unter dem Titel: „Anmerkungen zur Energiepolitik nach der Katastrophe von Fukushima“ einen Text zur Energiewende erarbeitet, in dem sie auch ausführlich auf die Thematik der Nutzung von fossilen Brennstoffen zur Energieerzeugung eingehen. Der Rat der EKD hat diesen Text positiv aufgenommen. Der Text soll als Überblick über den Hintergrund und die derzeitigen Bedingungen der Energiewende dienen, die die Bundesrepublik Deutschland im September 2011 beschlossen hat. Der Text wurde im Juli 2012 abgeschlossen und im September 2012 noch einmal überarbeitet. Die geradezu stürmische Entwicklung der Energiepolitik macht es jedoch notwendig, den Ausführungen einige Bemerkungen zur aktuellen Diskussion im November 2012 vorauszuschicken.



Bielefeld / Dortmund, 20.12.2012 | Mit Kohle in die Zukunft - Kohleförderung und ihre Folgen in Südafrika und Deutschland
Roll-Up-Ausstellung zum Ausleihen
Die Ausstellung zeigt die Bedeutung und die Folgen des Kohleabbaus und -verbrennung in Südafrika und Deutschland sowie Handlungsmöglichkeiten für eine umweltfreundliche Energieversorgung. Steinkohle ist weltweit ein wichtiger Energieträger. Auch in deutschen Kohlekraftwerken wird Steinkohle verheizt. Diese wird zu ca. 80% importiert, unter anderem aus Südafrika. In Südafrika ist Mpumalanga, die Partnerprovinz von NRW, das Hauptabbaugebiet der Kohle. Mit dem Abbau sind massive Umweltschäden und soziale Probleme verbunden. Der Kohleabbau zerstört die Landschaft, lässt Wasser knapp und sauer werden. Auch die Folgen des Klimawandels, deren Hauptverursacher die Kohleverbrennung ist, sind schon heute spürbar, z.B. wenn Fluten Ernten vernichten. Auf der anderen Seite haben Deutschland und besonders Südafrika große Potenziale für den Ausbau erneuerbarer Energien. Sonne und Wind ermöglichen eine umweltfreundliche Energieversorgung und sind geeignet, um der hohen Energiearmut in Südafrika zu begegnen.



Berlin, 15.10.2012 | Die EEG-Umlage muss auf mehr Schultern verteilt werden
Private Haushalte und Mittelstand entlasten, soziale Ungerechtigkeit bei der Finanzierung der Energiewende beenden
Anlässlich der heutigen Bekanntgabe der EEG-Umlagehöhe für das kommende Jahr appelliert die klima-allianz deutschland an die Bundesregierung, die wahren Kosten von Atom– und Kohlestrom zu berücksichtigen und die unnötige Privilegierung energieintensiver Unternehmen, die nicht unter internationalem Wettbewerbsdruck stehen, zu beenden. Nicht in erster Linie die Erneuerbaren Energien treiben den Preis der EEG-Umlage – sondern die Umlage-Befreiung für mehr als tausend Unternehmen, die diese erhalten. Diese Firmen verbrauchen rund 18 Prozent des deutschen Stroms, zahlen aber nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien. ....



Durban, 30.11.2011 | Religionsgruppen fordern Klimagerechtigkeit in Durban
Kampagne des ÖRK zur COP17 in Durban
„Unsere Erde ist das einzige Zuhause, das wir haben.“ Mit diesen Worten unterstrich Erzbischof Desmond Tutu die zentrale Bedeutung unseres Planeten, der überleben muss, damit die Menschen überleben können. Bei seinem Auftritt auf einer interreligiösen Kundgebung in Durban appellierte Tutu an die UN-Klimakonferenz COP17, einen fairen, ehrgeizigen und rechtlich bindenden Vertrag auszuarbeiten, um effektive Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ermöglichen.



Berlin, 21.11.2011 | Rösler torpediert Energieeffizienzziele der Bundesregierung und Röttgen schaut schweigend zu
Pressemitteilung zur europäischen Energieeffizienz-Richtlinie vor dem EU-Energieministerrat (24. November 2011)
Mit der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie wird in den kommenden Wochen entschieden, wie ernst die EU und Deutschland die sich selbst gesteckten Effizienzziele nehmen. Das Bundeswirtschaftsministerium verfolgt einen systematischen Blockadekurs bei der Energieeffizienz auf nationaler und europäischer Ebene. Die klima-allianz stellt besorgt fest, dass mit einem "weiter wie bisher" bis 2020 nur die Hälfte des avisierten EU-Energiesparziels erreicht werden kann.



Schwerte , 21.11.2011 | Unkonventionelle Erdgasförderung
Eine Arbeitshilfe
In Deutschland, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, werden bedeutende Vorkommen an Schiefergas vermutet. Diese können durch unkonventionelle Erdgasförderung mit Hilfe des sogenannten Fracking erschlossen werden. Aus den USA sind im Zusammenhang mit Fracking zahlreiche Störfälle bekannt. Verunreinigungen von Grund- und vor allem Trinkwasser traten auf. In dieser Arbeitshilfe wird dargestellt, wie Fracking durchgeführt wird und welche Umweltrisiken auftreten können. Die Rechtslage zur Durchführung der unkonventionellen Erdgasförderung wird ebenso beschrieben wie die derzeitige politische Diskussion über Fracking. Ein Überblick stellt die Planungslage in Deutschland und der Europäischen Union dar. Die Sachstandsbeschreibung wird ergänzt durch theologischethische Impulse und die Dokumentation kirchlicher Stellungnahmen zum Thema. ...



Magdeburg, 09.11.2011 | Beschluss der Synode zum Klimabericht für die Evangelische Kirche in Deutschland 2011
4. Tagung der 11. Synode der EKD (Magdeburg, 06. bis 09. November 2011)
Der Umweltbeauftragte des Rates der EKD hat den Klimabericht erarbeitet, den der Rat der EKD der Synode vorgelegt. Fie Synode hat den Bericht mit diesem Beschluß akzeptiert.



Magdeburg, 09.11.2011 | Beschluss zur Endlagersuche und zu weiteren Atommülltransporten nach Gorleben
4. Tagung der 11. Synode der EKD (Magdeburg, 06. bis 09. November 2011)
Auf ihrer Synodaltagung hat die EKD sich auch mit der Standortsuche für ein Atommüllendlager beschäfitgt und einen Beschluss gefasst. ...



Die Klima-Allianz
Angesichts der immensen Herausforderung, die der Klimawandel für Natur und Gesellschaft darstellt, haben sich über 100 Organisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen: der Klima-Allianz. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass jetzt politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine drastische Senkung der Treibhausgase in Deutschland bewirken. Die agu ist Mitglied der Klima-Allianz.



Jülich, 26.10.2011 | „Verzicht auf Castor-Transport nach Gorleben“
Kirchliche Umweltbeauftragte sprechen sich für neue Endlagersuche aus
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der EKD (AGU) begrüßt den nunmehr erreichten Konsens, bis spätestens zum Jahre 2022 alle für die Energiegewinnung genutzten Kernkraftwerke in Deutschland abzuschalten und vom Netz zu nehmen. Es sollte jedoch intensiv geprüft werden, ob nicht ein noch früherer Ausstieg realisiert werden könne, der nach vorliegenden wissenschaftlichen Gutachten möglich wäre. Dies ist das Ergebnis der AGU-Tagung in Jülich, auf der jetzt die erneute Energiewende der Bundesregierung diskutiert wurde.



Dresden, 05.06.2011 | Bewahrung der Schöpfung – keine Genehmigung für unkonventionelle Erdgasförderung
Der konsequente Ausstieg aus der Atomenergie muss jetzt verbunden werden mit einem ebenso konsequenten Einstieg in eine nachhaltige, klimaschonende Energieversorgung. Dabei ist der Neubau von Kohlekraftwerken auszuschließen und der Ausbau von erneuerba-ren Energie zu beschleunigen. Gaskraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplung können den schnellen Übergang zu einer Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien gewährleisten. Die Zeit des Übergangs von fossil auf regenerativ darf jedoch nicht dazu ge-nutzt werden, umweltschädliche und risikoreiche Verfahren der Erdgasgewinnung voranzu-treiben. Für die geplante unkonventionelle Erdgasförderung liegen bisher keine belastbaren Erkenntnisse über Risiken und Folgen vor.



Berlin, 25.05.2011 | „Klima-Kollekte“ – ein neues Angebot für den Klimaschutz
Nikolaus Schneider eröffnet kirchlichen CO2-Kompensationsfonds
Klima-Kollekte ist ein kirchlicher Kompensationsfonds über den unvermeidbar anfallende Emissionen von Treibhausgasen ausgeglichen werden können. Der Fonds wird von den Gesellschaftern „Brot für die Welt“, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST Heidelberg) und dem Nordelbischen Missionszentrum (NMZ) getragen. Ziel sei, ein lebensverträgliches Maß an Kohlendioxid-Ausstoß zu erreichen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt über Klimaschutzprojekte der beteiligten kirchlichen Organisationen oder ihrer Partner in Entwicklungsländern und Osteuropa.



Plau, 20.11.2010 | Bundesregierung soll zum Atomkonsens 2001 zurückkehren
Landessynode der Mecklenburgischen Landeskirche: Bitte an Kirchgemeinden: Energieverbrauch senken und Stromanbieter wechseln
Kirchgemeinden und Einrichtungen der Mecklenburgischen Landeskirche sollten ihren „Energieverbrauch verringern und zu Stromanbietern wechseln, die auf Kernenergie verzichten“. Diese Bitte beschloss heute (20. November 2010) mehrheitlich die in Plau tagende Landessynode. Zugleich beauftragten die Synodalen den Oberkirchenrat, Angebote für einen entsprechenden Energie-Rahmenvertrag einzuholen. Diese Punkte sind Teil einer Synodenerklärung zur aktuellen Diskussion um die Energiepolitik in Deutschland. In der Diskussion waren zuvor unterschiedliche Standpunkte zum Thema deutlich geworden.



Hannover, 09.11.2010 | EKD-Synode fasst Beschlüsse zur Umweltpolitik
Energie-, Klima, Kernenergiepolitik und zum Gesamtkonzept Elbe
Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat auf Ihrer Tagung in Hannover vom 7.-10. November 2010 drei deutliche Beschlüsse zu umweltpolitischen Themen mit großer Mehrheit gefasst.



Breklum, Hannover, Schwerte, 05.11.2010 | AGU bittet Landeskirchen, zur Energiepolitik Stellung zu nehmen
Mit Sorge hat die AGU auf ihrer Herbsttagung die neuen Entwicklungen der Energiepolitik in Deutschland diskutiert. Die AGU bittet die Leitungen der Landeskirchen und Landessynoden, die Geschehnisse aufmerksam zu verfolgen, sich dazu öffentlich zu äußern und die alltägliche Praxis in den Landeskirchen verstärkt am Leitbild eines zukunftsfähigen Umgangs mit Energieträgern auszurichten.



Rendsburg, 24.09.2010 | Nordelbische Synode bezieht eindeutig Stellung
Gegen Laufzeitverlängerung für AKWs
Auf der Nordelbischen Synode stimmten am 24. September die Synodalen einem Initiativantrag zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke zu. Der Antrag wurde eingebracht vom Leiter des Amts für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Kirche, Michael Stahl und Pastorin Antje Hanselmann sowie von weiteren Synodalen.



Hannover / Heidelberg, 07.09.2010 | Am Ausstieg aus der Kernenergie festhalten
Ohne Not will die Bundesregierung nun tatsächlich, wie im Koalitionsvertrag angekündigt, die 2001 unter großen Mühen gefundene Konsensvereinbarung zum Atomausstieg rückgängig machen. Die Diskussion der letzten Monate drehte sich jedoch weniger um die Zukunftsfähigkeit unterschiedlicher Energiekonzepte sondern vorrangig um die Aufteilung der Gewinne, die durch eine längere Laufzeit der Atomkraftwerke zu erzielen sind. Die Debatte ist so in Gefahr, an zwei wesentlichen Punkten der Auseinandersetzung um das Für und Wider der Kernkraft vorbeizugehen. ...



Kiel / Hamburg, 01.05.2010 | Nordelbische Kirche stellt neue Ökostrom-Broschüre vor
Für mehr Klimaschutz
Ihre schon vor einigen Jahren erschienene Broschüre zum Grünen Strom hat die Klimakampagne der Nordelbischen Kirche neu herausgebracht. Damit will die Kampagne noch mehr Gemeinden und Einrichtungen der Kirche, aber auch Gemeindeglieder bewegen, Ihre Stromversorgung künftig klimaneutral zu gestalten.



München, 17.05.2010 | Zentrum Zukunft auf dem Ökumenischen Kirchentag
Im Zentrum Zukunft, einer riesigen Messehalle, wurde über alle 3 Tage ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Podiumsgästen und Referenten geboten. Mehrere Umweltbeauftragte waren an der Planung und Durchführung des Programms beteiligt. Die Themen spiegelten die drängenden ökologischen Fragen unserer Zeit wider: Klima und Energie, Mobilität, Sicherung der Welternährung, zukunftsfähiger Lebensstil.



München, 15.05.2010 | Resolution zur zukunftsfähigen Mobilität auf dem ÖKT
Im Zentrum Zukunft wurde am 15.05.2010 eine Resolution zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Mobilität zur Reduktion von Energieverbrauch und Senkung des CO2-Ausstoßes verabschiedet.



München, 13.05.2010 | Resolution "Energie für Deutschland" auf dem ÖKT
Im Zentrum Zukunft wurde am 13.05.2010 eine Resolution zur Gestaltung eines verantwortungsvollen Energiekonzepts für die Bundesrepublik Deutschland verabschiedet.



Klimaschutz in Kirchen
vom christlichen Auftrag zur Praxis
Der Klimawandel darf uns nicht kalt lassen. Von der weltweiten Staatengemeinschaft erwarten wir globale und tragfähige Lösungen. Aber nachdem bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen das notwendige Ziel nicht erreicht wurde, kommt es darauf an, dass wir alle unsere Kräfte bündeln und dass der Funke überspringt - durch das, was wir tun und wie wir es tun. Kirchen und Religionsgemeinschaften haben Gewicht und Stimme, sie verfügen über wirksame Netzwerke und über Strukturen, die wir so dringend benötigen. Sie können Beispiel gebend sein, wenn es darum geht, Verantwortung wahrzunehmen, Lebensstile zu hinterfragen, ein neues Bewusstsein zu schaffen und Gewohnheiten zu verändern. ...



Heidelberg / Hannover, 07.12.2009 | Kirche und Klimaschutz – ein Überblick
von Prof. Dr. Hans Diefenbacher und Dr. Renate Knüppel
In Kürze beginnt der Weltklimagipfel in Kopenhagen. In den letzten Monaten ist zunehmend deutlich geworden, dass der bevorstehende Weltklimagipfel eine große Möglichkeit bietet, die internationale Staatengemeinschaft beim globalen Klimaschutz einen entscheidenden Schritt voranzubringen. Aber es besteht auch die Gefahr, dass diese Chance vertan wird, wenn mit den dort getroffenen Vereinbarungen die Treibhausgas-Emissionen nicht ausreichend oder nicht schnell genug verringert werden. ...



Berlin, 02.12.2009 | Nur Show oder auch Substanz? Der UN-Klimagipfel steht auf der Kippe
Klima-Allianz: Kirche, Gewerkschaft und Umweltorganisation nennen Erfolgskriterien für Kopenhagen
Kurz vor dem Start der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen mahnt die Klima-Allianz mit namhaften Vertretern von Kirchen, Gewerkschaften und Umweltschutzorganisationen eindringlich einen erfolgreichen Abschluss der Konferenz an. ...



Hannover / Berlin, 14.07.2009 | Umkehr zum Leben
Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels - Eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise wird am heutigen Dienstag, den 14. Juli, in Berlin eine Denkschrift zu den Herausforderungen des Klimawandels vorgestellt. In seinem Text zur Wirtschaftskrise „Wie ein Riss in einer hohen Mauer“ hatte der Rat erklärt, dass „Krisen diesen Ausmaßes nur durch ein umfassendes Umsteuern“ langfristig bewältigt und verhindert werden können. Dabei genüge es nicht, nur die zutage getretenen Risiken heutigen Wirtschaftens in den Blick zu nehmen. Es sei „vielmehr überlebenswichtig, auch die Risiken für die zukünftigen Generationen, für die armen Länder und für die natürlichen Grundlagen des Lebens als Kern künftiger Krisen zu erkennen.“ Dies führt die heute veröffentlichte Denkschrift des Rates der EKD unter dem Titel „Umkehr zum Leben – Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels“ weiter aus. ...



Bonn / Stuttgart, 13.02.2009 | Energie vom Acker
Wie viel Bioenergie verträgt die Erde?
„Agrotreibstoffe können negative Klima- und Ökobilanzen aufweisen. Durch den Einsatz bereits marktreifer Technologien lassen sich die EU-Klimaschutzziele im Kraftfahrzeugsektor wesentlich effektiver erreichen. Deshalb fordern wir einen Ausstieg aus dem EU-Ziel einer zehnprozentigen Beimischungsquote von Agrotreibstoffen bis 2020, sowie eine schrittweise Rücknahme der derzeitigen Beimischungsquoten,“ sagt Wilfried Steen, Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdienstes, Bonn.



Breklum, 20.08.2008 | Umweltbeauftragte in der EKD schließen sich Aufruf zu Klimaschutz-Demonstrationen gegen Kohlekraft an
Aufruf der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (AGU) zur Unterstützung der Klima-Allianz. -„Klima schützen – Kohle stoppen“ ist das Motto der diesjährigen bundesweiten Kundgebungen, die am 13.09.2008 an den Kraftwerken Staudinger/Hessen und Jänschwalde/Brandenburg stattfinden werden. ...



Bielefeld / Berlin, 02.11.2007 | Zeit zu Handeln - Klimaschutz jetzt!
Weltweiter Klima-Aktionstag am 8. Dezember 2007
Evangelische Kirche von Westfalen und Klima-Allianz rufen zu Demonstrationen am Braunkohlekraftwerk in Neurath (bei Grevenbroich) und in Berlin auf. Die Zeit drängt. ...



Projekte

25.07.2010 | „Eine Welt – meine CO2-Bilanz“
CO2 Rechner Klimagerechtigkeit für Jugendliche
Wie viele CO2-Emissionen verursache ich durch meinen täglichen Weg zur Schule oder Arbeit? Wie hat meine Ernährungsweise Einfluss auf das Erdklima? Warum ist es besser, T-Shirts aus Europa zu kaufen oder Lebensmittel auf dem Wochenmarkt? Und wie stehe ich letztlich mit meiner CO2-Bilanz gegenüber einem Jugendlichen aus Peru oder Indien da? Der von KATE-Stuttgart in Zusammenarbeit mit KlimAktiv entwickelte CO2-Rechner soll Jugendliche sensibilisieren und zum nachdenken und diskutieren anregen. Anhand des Alltags von Jugendlichen sollen sie an ganz lebensnahen Beispielen zur Reflexion über die globale Klimagerechtigkeit motiviert werden. Der CO2-Rechner ermittelt die Emissionen des täglichen Lebens von Jugendlichen in Deutschland aufgegliedert nach ihren typischen Lebensbereichen Lifestyle, Unterwegs und zu Hause. Zentraler Ansatzpunkt sind die eigenen Handlungsmöglichkeiten von Jugendlichen im Klimaschutz und der direkte Bezug zur Situation im Süden. Anschaulich illustriert mit Karikaturen von Marlene Pohle fragt der Rechner das tägliche Verhalten Jugendlicher ab und gibt gleichzeitig Hintergrundinformationen über dessen Auswirkungen und Zusammenhänge sowie Tipps für klimaschonenderes Verhalten. Vor allem der Zusammenhang zwischen Klimaschutz und globaler Gerechtigkeit wird an konkreten Beispielen bewusst gemacht und mit Handlungsansätzen verknüpft. Das Projekt entstand in Kooperation mit der BUNDJugend Baden-Württemberg, der Evang. Fachschule für Sozialpädagogik in Stuttgart-Botnang und mit finanzieller Unterstützung des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed), des Katholischen Fonds, InWent und der Europäischen Kommission. Vor allem die Qualifizierung Jugendlicher als MultiplikatorInnen stand im Mittelpunkt sowie die gemeinsame Erarbeitung von jugendorientierten neuen Medien im Internet.“ Wir möchten zu einer breiteren gesellschaftlichen Debatte beitragen, die Mut macht für weltweite Klimagerechtigkeit, alternative Entwicklungsmodelle und ein zukunftsfähiges Deutschland“, betont Sabine Dietrich, Projektleiterin bei KATE. ...



Potsdam, 10.06.2010 | Ökostrom und Anbieterwechsel
Eine Aktion der der aej in der EKBO
Die aej der EKBO hat ein Heft mit Hintergrundinformationen zum Anbieterwechsel beim Strom herausgegeben. ...



Mobilität

Für die Deutschen Aktionstage der Nachhaltigkeit im Juni 2014 stehen vielfältige Aktionsmöglichkeiten für die Arbeit in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen und Gruppen zur Verfügung.

Klimaschutzkonzepte in Landeskirchen

Im Rahmen der Förderprogramme der nationalen Klimschutzinitative wird die Erstellung von integrierten Klimaschutzkonzepten gefördert. In diesen Konzepten werden die Bereiche Liegenschaften, Mobilität und Beschaffung ausführlich untersucht und Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen erarbeitet. Eine aktuelle Übersicht findet sich beim Projektbüros Klimaschutz der EKD

Kernpunkte für ein nachhaltiges Energiekonzept

Aufgrund eines Beschlusses der Landessynode hat die Evangelische Kirche im Rheinland 2012 ein Diskussionspapier zur Energiepolitik vorgelegt. Dafür wurden fachliche Beiträge zur C02-Reduktion, zur Energiewende und zum Ausstieg aus der Kernenergie aufgearbeitet. Das Diskussionspapier dient als Grundlage, um sich an der kirchlichen und öffentlichen Diskussion zu Klimaschutz und Energiewende angemessen beteiligen zu können. Die "Kernpunkte für ein nachhaltiges Energiekonzept" wurden u.a. auf zwei Tagungen in der Evangelischen Akademie Bonn und bei einer Regionalsynode einiger Kirchenkreise zu Energie vorgestellt und diskutiert.  


in 2009 war Energie das Jahresthema des Portals Bildung für Nachhaltige Entwicklung. 


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Publikationsdatum dieser Seite: 05.06.2017 21:52