Kernenergie

Insel Vilm, 26.04.2016 | Das Monster strahlt: Supergau, Feuerhöllle, Hoffnung?
Zum 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
Am 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl zum 30. Mal. Der Umweltbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg verbindet die Erinnerung an diesen Jahrestag mit einer Aufforderung: „Atomenergie ist keine Brücke in die Zukunft. Deshalb muss der Ausstieg der Kernenergie schnellstmöglich umgesetzt und die Frage der sicheren Lagerung radioaktiver Abfälle gelöst werden. Gleichzeitig müssen Energieeinsparung und eine klimaschonende Energieversorgung die ungerechten Folgen der weltweiten Klimaveränderungen verringern.“



Hannover, Berlin und Heidelberg, 19.11.2012 | Anmerkungen zur Energiepolitik nach der Katastrophe von Fukushima
Zwei Mitglieder der Kammer für nachhaltige Entwicklung der EKD, Herr Prof. Dr. Diefenbacher und Herr Meinhold, haben unter dem Titel: „Anmerkungen zur Energiepolitik nach der Katastrophe von Fukushima“ einen Text zur Energiewende erarbeitet, in dem sie auch ausführlich auf die Thematik der Nutzung von fossilen Brennstoffen zur Energieerzeugung eingehen. Der Rat der EKD hat diesen Text positiv aufgenommen. Der Text soll als Überblick über den Hintergrund und die derzeitigen Bedingungen der Energiewende dienen, die die Bundesrepublik Deutschland im September 2011 beschlossen hat. Der Text wurde im Juli 2012 abgeschlossen und im September 2012 noch einmal überarbeitet. Die geradezu stürmische Entwicklung der Energiepolitik macht es jedoch notwendig, den Ausführungen einige Bemerkungen zur aktuellen Diskussion im November 2012 vorauszuschicken.



Magdeburg, 09.11.2011 | Beschluss zur Endlagersuche und zu weiteren Atommülltransporten nach Gorleben
4. Tagung der 11. Synode der EKD (Magdeburg, 06. bis 09. November 2011)
Auf ihrer Synodaltagung hat die EKD sich auch mit der Standortsuche für ein Atommüllendlager beschäfitgt und einen Beschluss gefasst. ...



Jülich, 26.10.2011 | „Verzicht auf Castor-Transport nach Gorleben“
Kirchliche Umweltbeauftragte sprechen sich für neue Endlagersuche aus
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der EKD (AGU) begrüßt den nunmehr erreichten Konsens, bis spätestens zum Jahre 2022 alle für die Energiegewinnung genutzten Kernkraftwerke in Deutschland abzuschalten und vom Netz zu nehmen. Es sollte jedoch intensiv geprüft werden, ob nicht ein noch früherer Ausstieg realisiert werden könne, der nach vorliegenden wissenschaftlichen Gutachten möglich wäre. Dies ist das Ergebnis der AGU-Tagung in Jülich, auf der jetzt die erneute Energiewende der Bundesregierung diskutiert wurde.



Dresden, 05.06.2011 | Energie für das Leben
Eckpunkte eines zukunftsfähigen Energiekonzepts für Deutschland
25 Jahre nach Tschernobyl zeigt Fukushima erneut die nicht beherrschbaren Risiken der Atomenergie. Die Atomenergie ist keine Brücke in die Zukunft. Gleichzeitig untergräbt der Klimawandel das Recht von Millionen Menschen und künftiger Generationen auf ein menschenwürdiges Leben. ...



Plau, 20.11.2010 | Bundesregierung soll zum Atomkonsens 2001 zurückkehren
Landessynode der Mecklenburgischen Landeskirche: Bitte an Kirchgemeinden: Energieverbrauch senken und Stromanbieter wechseln
Kirchgemeinden und Einrichtungen der Mecklenburgischen Landeskirche sollten ihren „Energieverbrauch verringern und zu Stromanbietern wechseln, die auf Kernenergie verzichten“. Diese Bitte beschloss heute (20. November 2010) mehrheitlich die in Plau tagende Landessynode. Zugleich beauftragten die Synodalen den Oberkirchenrat, Angebote für einen entsprechenden Energie-Rahmenvertrag einzuholen. Diese Punkte sind Teil einer Synodenerklärung zur aktuellen Diskussion um die Energiepolitik in Deutschland. In der Diskussion waren zuvor unterschiedliche Standpunkte zum Thema deutlich geworden.



Hannover, 09.11.2010 | EKD-Synode fasst Beschlüsse zur Umweltpolitik
Energie-, Klima, Kernenergiepolitik und zum Gesamtkonzept Elbe
Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat auf Ihrer Tagung in Hannover vom 7.-10. November 2010 drei deutliche Beschlüsse zu umweltpolitischen Themen mit großer Mehrheit gefasst.



Breklum, Hannover, Schwerte, 05.11.2010 | AGU bittet Landeskirchen, zur Energiepolitik Stellung zu nehmen
Mit Sorge hat die AGU auf ihrer Herbsttagung die neuen Entwicklungen der Energiepolitik in Deutschland diskutiert. Die AGU bittet die Leitungen der Landeskirchen und Landessynoden, die Geschehnisse aufmerksam zu verfolgen, sich dazu öffentlich zu äußern und die alltägliche Praxis in den Landeskirchen verstärkt am Leitbild eines zukunftsfähigen Umgangs mit Energieträgern auszurichten.



Rendsburg, 24.09.2010 | Nordelbische Synode bezieht eindeutig Stellung
Gegen Laufzeitverlängerung für AKWs
Auf der Nordelbischen Synode stimmten am 24. September die Synodalen einem Initiativantrag zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke zu. Der Antrag wurde eingebracht vom Leiter des Amts für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Kirche, Michael Stahl und Pastorin Antje Hanselmann sowie von weiteren Synodalen.



Hannover / Heidelberg, 07.09.2010 | Am Ausstieg aus der Kernenergie festhalten
Ohne Not will die Bundesregierung nun tatsächlich, wie im Koalitionsvertrag angekündigt, die 2001 unter großen Mühen gefundene Konsensvereinbarung zum Atomausstieg rückgängig machen. Die Diskussion der letzten Monate drehte sich jedoch weniger um die Zukunftsfähigkeit unterschiedlicher Energiekonzepte sondern vorrangig um die Aufteilung der Gewinne, die durch eine längere Laufzeit der Atomkraftwerke zu erzielen sind. Die Debatte ist so in Gefahr, an zwei wesentlichen Punkten der Auseinandersetzung um das Für und Wider der Kernkraft vorbeizugehen. ...



Keine trockene Sache
Atommülllagerung im ehemaligen Salzbergwerk Asse II
In den letzen Monaten des Jahres 2008 hat die Presse von Flensburg bis Garmisch Partenkirchen über die erheblichen Unregelmäßigkeiten im Atommülllager Asse II berichtet. Im Höhenzug Asse, 20 Kilometer südöstlich von Braunschweig, liegt nahe der Ortschaft Remlingen im Landkreis Wolfenbüttel das ehemalige Salzbergwerk Asse II. Nachdem die Salzförderung Mitte der 60-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts eingestellt wurde, erwarb das Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF) als Mitglied der Helmholtzgemeinschaft das Salzbergwerk mit dem Ziel, die Möglichkeit der trockenen Lagerung radioaktiver Stoffe im Medium Salz zu erforschen. Ab 1967 wurden über 11 Jahre hinweg 125.000 Fässer mit schwachradioaktiven und 1.300 Fässer mit mittelradioaktivem Material eingelagert. Immer wieder haben Wissenschaftler darauf hingewiesen, dass die Standortsicherheit mangelhaft sei und Wassereinbrüche wahrscheinlich seien. Die benachbarten Salzbergwerke Asse I und Asse III waren schon vor Jahrzehnten abgesoffen. Seit 1988 fließen täglich 12.000 Liter Flüssigkeit in das Bergwerk, ohne dass bis heute die Herkunft geklärt und der Zufluss gestoppt werden konnte.



Hannover, 25.11.2009 | Synodenwort zur Kernenergienutzung und Endlagerstandortsuche der hannoverschen Landeskirche
Die Landessynode hat bei ihrer Tagung am Freitag, 27. November 2009 mehrheitlich ein Wort zur weiteren Kernenergienutzung und Endlagerstandortsuche verabschiedet. In dem Bericht, eingebracht von Christa Dierks (Göhrde) aus dem Umwelt- und Bauausschuss, bedauern die Synodalen, dass die neue Bundesregierung die Laufzeiten von Kernkraftwerken verlängern und den Salzstock in Gorleben alternativlos weiter erkunden will. Die Landessynode hält die Atomtechnologie für zu risikoreich und akzeptiert sie auch nicht als Brückentechnologie, zumal es für den bereits jetzt angefallenen radioaktiven Abfall keine sichere Entsorgung gibt. ...



Goslar, 14.11.2009 | Braunschweigische Landessynode fordert die Übernahme von Verantwortlichkeit für zukünftige Generation
Anfang Oktober hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bei einer Veranstaltung drei Optionen zur Schließung von Asse II vorgestellt, die technisch machbar sind und mit Gutachten untermauert werden konnten. Damit ist die Suche nach der besten Art der Stilllegung des Atommülllagers Asse II in die entscheidende Phase gegangen. Unabhängig davon, für welche der angedachten Varianten sich nun bis Ende des Jahres das BfS entscheiden wird, hat die Synode der Braunschweigischen Landeskirche den Beschluß gefaßt.



Breklum, 09.07.2008 | Stellungnahme zum Forschungsbergwerk Asse
Pressemitteilung der agu
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der Evangelischen Kirche in Deutschland (agu) nimmt die Informationen zum Umgang mit dem eingelagerten Atommüll in der Asse II zum Anlass für eine Stellungnahme.



20.03.2006 | Tschernobyl darf sich niemals wiederholen!
Zum 20. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl



Iserlohn, 12.10.2005 | Stellungnahme zu einem Endlager für hochradioaktive Abfälle



Essen wir die Welt? - Ernährung der Zukunft

Eine Ausstellung mit Begleitmaterial zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg

Mobilität

Für die Deutschen Aktionstage der Nachhaltigkeit im Juni 2014 stehen vielfältige Aktionsmöglichkeiten für die Arbeit in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen und Gruppen zur Verfügung.

Kontakt

Die AGU erreichen Sie über die AnsprechpartnerInnen in den Landeskirchen oder den Vorstand.


Copyright © 2017 Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) | Impressum
Publikationsdatum dieser Seite: 05.06.2017 21:52