Landwirtschaft und Ernährung

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Stoppt Patente auf Pflanzen und Tiere!

Wir demonstrieren für unser Lieblingsgemüse! - Gemeinsamer Aufruf - 29. Juni 2016, 11 Uhr – 14 Uhr Europäisches Patentamt in München, Bob van Benthem Platz 1

Die europäischen Patentgesetze verbieten es, Pflanzensorten und Tierarten sowie die konventionelle Züchtung von Pflanzen und Tieren zu patentieren. Das Europäische Patentamt (EPA) unterläuft diese Verbote vollständig und immer wieder. In den letzten Monaten haben rund 800.000 Menschen aus ganz Europa die verantwortlichen Politiker/innen mit ihrer Unterschrift aufgefordert, endlich dafür zu sorgen, dass das EPA die Gesetze achtet! Am 29. Juni 2016 werden wir diese Unterschriften dem EPA übergeben. Und wir bringen unser Lieblingsgemüse wie Tomaten, Gurken, Salat, Zwiebeln, Bohnen, Karotten und Kohl mit, um es vor Ort zu präsentieren. Unser Gemüse darf nicht von Konzernen wie Bayer und Monsanto patentiert werden!

800.000 Unterschriften und unser Lieblingsgemüse senden eine klare Botschaft: Die Konzerne dürfen keine Kontrolle über unsere Lebensmittel bekommen!

Am 29. Juni 2016 trifft sich in München am Europäischen Patentamt der Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation (EPO). Dieses Gremium, in dem die Delegierten der 38 Vertragsstaaten der EPO sitzen, kann die unhaltbare Praxis des Patentamtes stoppen. Denn der Verwaltungsrat entscheidet, wie die Patentgesetze ausgelegt werden.

Bitte kommen auch Sie am 29. Juni 2016, 11 Uhr – 14 Uhr zum Europäisches Patentamt in München, Bob van Benthem Platz 1!

Konzerne wie Monsanto, Bayer und Syngenta verschaffen sich immer mehr die Kontrolle über Saatgut, Landwirtschaft und Lebensmittel! Wir müssen verhindern, dass eine Handvoll Konzerne darüber entscheidet, was gezüchtet wird, was Bauern und Gärtner anbauen und was wir alle in Zukunft essen werden.

Call for public action:
Stop patents on plants and animals!
We need to protect our favourite vegetables!

29 June 2016, 11 a.m. – 2 p.m.
European Patent Office, Bob van Benthem Platz 1, Munich

European patent laws say that patents cannot be granted on plant and animal varieties or on the conventional breeding of plants and animals. At present, the European Patent Office (EPO) is completely undermining these prohibitions. Within last months, we have collected about 800.000 signatures from people all over Europe on a petition calling for politicians to take action and properly enforce EU law. On 29 June 2016, we will be handing these signatures over to the EPO at the above venue. To emphasise our point and as a visible reminder, we will be carrying our favourite vegetables with us - tomatoes, cucumbers, lettuces, onions, beans, carrots and cabbage and so on .... We will be sending a very clear message: Protect our vegetables from patents held by seed giants such as Bayer and Monsanto!

800.000 signatures and our favourite vegetables are sending out a very clear message: We will not let the big companies take control of our daily food!

The Administrative Council of the EPO will be meeting on 29 June 2016. Its members are the delegates from the 38 contracting states of the European Patent Convention. They can stop the EPO from granting further patents on plants and animals derived from conventional breeding: This is the decision-making body for the interpretation of the current prohibitions in patent law. Please join us! Companies such as Monsanto, Bayer and Syngenta are gaining more and more control of seeds, agriculture and food! We cannot leave a few big companies to decide what can be bred, what farmers can grow, and what we will all eat in future.

Essen wir die Welt? - Ernährung der Zukunft

Eine Ausstellung mit Begleitmaterial zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg

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Die Kampagne "Keine Gentechnik auf Kirchenland" der kirchlichen Umweltbeauftragten führte zu zahlreichen Beschlüssen zum Umgang mit der Gentechnik auf kirchlichem Pachtland. Die jeweils aktuelle Beschlusslage aus EKD und Landeskirchen wird im folgenden dargestellt. 

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80 Prozent der Lebensmittel auf der Welt werden von Kleinbauernfamilien angebaut, die nur eine kleine Ackerfläche und geringe technische Ausstattung zur Verfügung haben. Die Arbeit dieser Bauernfamilien ist von unschätzbarem Wert für den Großteil der Welternährung und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die vielen Kleinbauern und Kleinbäuerinnen benötigen dafür freien Zugang zu Saatgut. Wer kein Saatgut hat oder wem das freie Saatgut genommen wird, der kann sich nicht selbst ernähren und gerät in Abhängigkeit von Saatgutkonzernen ‒ mit verheerenden Folgen. Doch die internationale Agrarindustrie versucht seit längerem und zunehmend erfolgreich, den Saatgutmarkt zu kommerzialisieren.
 

Lesetipp aus der Ökumene

Die Arbeitsgemeinschaft der Katohlischen Umweltbeauftragten weist auf zwei Publikationen aus der Ökumene hin. Sie bieten weitere Informationen und Anregungungen für die Diskussion: In der Sachverständigengruppe »Weltwirtschaft und Sozialethik« der Deutschen Bischofskonferenz erschien die Studie »Den Hunger bekämpfen. Unsere gemeinsame Verantwortung für das Menschenrecht auf Nahrung« -
Quelle: http://www.dbk-shop.de/de/DBK/Publikation-der-Wissenschaftlichen-Arbeitsgruppe/Den-Hunger-bekaempfen-1519.html

Der Zentralrat der deutschen Katholiken gibt eine Erklärung "Eckpunkte für eine nachhaltige Landwirtschaft" heraus
Quelle: http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/erklaerungen/detail/Eckpunkte-fuer-eine-nachhaltige-europaeische-Landwirtschaft-201W/ 

München, im Juli 2012


Das Jahresthema 2012 von Bildung für Nachhaltige Entwicklung war Ernährung


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Publikationsdatum dieser Seite: Sonntag, 3. Juni 2018 10:53