Landwirtschaft und Ernährung

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Vielfalt als Gewinn

Fortschreibung der guten Beispiele

Seit heute stehen unter dem bewährten Titel „Vielfalt als Gewinn“ aktualisierte und erweiterte Projektberichte zum Thema „Biodiversität und Kirche“ hier online.

In Gottes Schöpfung finden wir eine wunderbare Artenvielfalt vor. Diese zu erhalten und zu schützen ist mit Blick auf Kirchen, Klöster, Pfarrgärten, Friedhöfe und Pachtflächen in Kirchenbesitz auch eine kirchliche Aufgabe, die häufig gut und gerne wahrgenommen wird. Denn viele Flächen und gerade auch die oft historischen Kirchen bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen hervorragende Lebensräume.

Eine ökumenische Arbeitsgruppe von katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten zeigt deshalb in einer neuen Broschüre anhand ausgewählter Beispiele, wie das Zusammenleben von Mensch und Tier in und um kirchliche Gebäude bestens funktionieren kann und wie das Thema Bewahrung der Schöpfung bereichernd in der Bildungsarbeit aufgegriffen wird. Auch mögliche Schwierigkeiten und Lösungsansätze dazu werden beschrieben.

Die dargestellten Projekte haben sich seit dem ersten Erscheinen der Broschüre im Jahr 2008 weiterentwickelt und neue interessante Beispiele sind hinzugekommen. Dies war Anlass, die häufig nachgefragte Broschüre „Vielfalt als Gewinn“ zu aktualisieren und zu ergänzen, sowie über Langzeiterfahrungen der Projekte zu berichten. Diese Neuauflage der Broschüre, ein dazu stattgefundener Workshop mit kirchlichen Umweltbeauftragten und Projektpartnern sowie die Erarbeitung einer kurzen und handlichen Empfehlung der kirchlichen Umweltbeauftragten zu “Biodiversität und Kirchen“, die ebenfalls hier abrufbar ist, wurden vom Bundesamt für Naturschutz finanziell gefördert und von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg (FEST) koordiniert.

Die Synode der EKD hat im November 2013 einen Beschluss zum Schutz der Biodiversität auf der Grundlage der genannten Empfehlungen der kirchlichen Umweltbeauftragten gefasst, die auch online verfügbar sind.

Essen wir die Welt? - Ernährung der Zukunft

Eine Ausstellung mit Begleitmaterial zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg

"Keine Gentechnik auf Kirchenland"

Die Kampagne "Keine Gentechnik auf Kirchenland" der kirchlichen Umweltbeauftragten führte zu zahlreichen Beschlüssen zum Umgang mit der Gentechnik auf kirchlichem Pachtland. Die jeweils aktuelle Beschlusslage aus EKD und Landeskirchen wird im folgenden dargestellt. 

Gscheit essen - mit Genuss und Verantwortung

Nicht nur Kampagne der Umweltbildung.Bayern, sondern auch Zwei-Jahres-Thema 2012/2013 der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit in der Ev.-Luth. Kirche in Bayern.

niemand isst für sich allein

Eine Milliarde Menschen weltweit hungert, die Hälfte von ihnen sind Kleinbauern. Die Kampagne von Brot für die Welt zeigt auf, wie die Ernährungsunsicherheit im Süden entsteht und mit unseren eigenen Konsumgewohnheiten zusammenhängt. 

Vielfalt säen - Freies Saatgut erhalten

80 Prozent der Lebensmittel auf der Welt werden von Kleinbauernfamilien angebaut, die nur eine kleine Ackerfläche und geringe technische Ausstattung zur Verfügung haben. Die Arbeit dieser Bauernfamilien ist von unschätzbarem Wert für den Großteil der Welternährung und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die vielen Kleinbauern und Kleinbäuerinnen benötigen dafür freien Zugang zu Saatgut. Wer kein Saatgut hat oder wem das freie Saatgut genommen wird, der kann sich nicht selbst ernähren und gerät in Abhängigkeit von Saatgutkonzernen ‒ mit verheerenden Folgen. Doch die internationale Agrarindustrie versucht seit längerem und zunehmend erfolgreich, den Saatgutmarkt zu kommerzialisieren.
 

Lesetipp aus der Ökumene

Die Arbeitsgemeinschaft der Katohlischen Umweltbeauftragten weist auf zwei Publikationen aus der Ökumene hin. Sie bieten weitere Informationen und Anregungungen für die Diskussion: In der Sachverständigengruppe »Weltwirtschaft und Sozialethik« der Deutschen Bischofskonferenz erschien die Studie »Den Hunger bekämpfen. Unsere gemeinsame Verantwortung für das Menschenrecht auf Nahrung« -
Quelle: http://www.dbk-shop.de/de/DBK/Publikation-der-Wissenschaftlichen-Arbeitsgruppe/Den-Hunger-bekaempfen-1519.html

Der Zentralrat der deutschen Katholiken gibt eine Erklärung "Eckpunkte für eine nachhaltige Landwirtschaft" heraus
Quelle: http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/erklaerungen/detail/Eckpunkte-fuer-eine-nachhaltige-europaeische-Landwirtschaft-201W/ 

München, im Juli 2012


Das Jahresthema 2012 von Bildung für Nachhaltige Entwicklung war Ernährung


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Publikationsdatum dieser Seite: Mittwoch, 11. Juli 2018 22:23