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Mittwoch, 24. Dezember 2025

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Guten Tag,

noch ein paar Stunden, dann streifen die Engel ihre Flügel über. Die Hirten malen sich Bärte an, Maria versteckt eine Babypuppe unter ihrem Umhang und Josef setzt sich Opas Hut auf. Improvisiert wird das aussehen – wie in beinahe jedem Krippenspiel.

Gerade darin liegt der Zauber, denn auch Jesus kam nicht unter perfekten Bedingungen zur Welt: in einem Stall, umgeben von Ochs und Esel. Kleiner konnte sich Gott nicht machen. Er tat es aus Liebe, um uns nah zu sein. Und echte Nähe entsteht nirgendwo besser als im Unvollkommenen.

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Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest
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Weihnachten

Weihnachtsbotschaft 2025 der EKD-Ratsvorsitzenden Kirsten Fehrs

Kirsten Fehrs Weihnachten 2025

Weihnachten ist ein Geschenk. Weil Menschen miteinander Zeit verbringen, weil der Alltag eine Pause macht, weil wir uns erinnern dürfen: Gott liebt die Welt und ihre Menschen so sehr, dass er in einem schutzbedürftigen und verletzlichen Kind mitten in unser Leben kommt. In unsere bedrohte und bedrohliche Welt. Mit all seiner Menschenliebe, seiner ganzen Freundlichkeit und seinem Frieden.

Weihnachten ist ein Geschenk. Weil Gott in einem Stall zur Welt kommt und damit die Schwachen und Schwächsten in den Blick rücken: Die viel zu vielen Kinder, die in Deutschland in Armut leben. Die Familien, die keine Wohnung finden. Die Opfer all der Gewalt, die an so vielen Orten Alltag ist. Damals war es Herodes, heute haben die Gewaltherrscher andere Namen. Das Leben bedrohen sie damals wie heute.

Weihnachten ist ein Geschenk, weil der Frieden Mensch wird und zu uns kommt, um Frieden zu ermöglichen. Das ist die große Weihnachtshoffnung. Frieden, den wir doch alle zutiefst ersehnen? Es soll endlich Frieden werden zwischen Völkern und Nationen, damit all die Zerstörung und das Töten enden. Die Tränen der verwundeten und all der verwaisten Kinder und Eltern, die Angst und die schlaflosen Nächte sollen ein Ende haben.

Weihnachten ist ein Geschenk, weil Gott als Kind in die Welt kommt. Frieden beginnt im Kleinen und mit dem Kleinen. Friedenstüchtig werden wir inmitten der Kleinigkeiten unseres Alltags. Die kleine Schwester des großen Friedens ist die Freundlichkeit im Alltag. In der Familie. In der Nachbarschaft. Im Verein. Am Arbeitsplatz. Weihnachten wird, wenn wir nicht nur uns selbst sehen.

Weihnachten wird, wenn wir wollen, dass es auch unseren Mitmenschen gut geht. Es macht unser Leben so viel besser, reicher, wenn wir freundlich miteinander umgehen! Zuhören, helfen, zusammen etwas bewegen zum Wohle aller. Das sind wichtige Schritte auf dem Weg der Friedenstüchtigkeit. Jede und jeder kann dazu beitragen. Du kannst gleich damit anfangen. Damit es Weihnachten wird in unserem Land.

Ihnen und Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Zum Video der Weihnachtsbotschaft

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