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Guten Tag,
bedrängte Christinnen und Christen im Iran, eine Frau, die Hoffnung auf ein neues Syrien hat und junge Menschen, die im Konfi-Camp über Glauben und Zweifel sprechen: Diese Ausgabe verbindet internationale Perspektiven mit Impulsen aus Gemeinden und kirchlicher Praxis.
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Herzlich,
Ihre EKD-Newsletter-Redaktion
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EKD-Auslandsbischof Kopania warnt vor wachsendem Druck auf christliche Gruppen im Iran
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© EKD / DK |
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Der evangelische Auslandsbischof Frank Kopania sieht religiöse Minderheiten im Iran durch die militärische Eskalation besonders gefährdet. Christliche Gruppen mit internationalen Kontakten könnten schnell unter Generalverdacht geraten.
Kopania ruft zu Deeskalation auf und betont, dass der Schutz der Zivilbevölkerung und politische Lösungen jetzt Vorrang haben müssen.
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„Ich möchte, dass es ein Syrien für alle wird“
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© Katja Buck |
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Luban ist 21, studiert Architektur in Damaskus und engagiert sich seit Jahren in der Sonntagsschularbeit ihrer Gemeinde. Nach dem Machtwechsel in Syrien dachte sie zunächst ans Weggehen – heute sieht sie gerade im Bleiben eine Aufgabe.
Die junge Christin hofft auf ein Land, in dem Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion gemeinsam leben können. Christinnen und Christen, sagt sie, könnten dazu beitragen, dass Syrien wieder ins Gleichgewicht kommt.
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1.500 Euro Starthilfe für innovative Familienideen
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© Unsplash / ckturistando |
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Mit dem Ideenkarussell „Familie leben!“ unterstützt die EKD neue Projektideen, die Familien im Alltag stärken. Evangelische Initiativen, Gemeinden und Organisationen können sich noch bis 30. April bewerben. Gefördert werden neun Vorhaben mit 1.500 Euro Starthilfe und einem begleitenden Online-Beratungskurs im Herbst 2026.
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Ratsvorsitzende besucht Konfi-Camp am Ratzeburger See
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© Melanie Köhne / Nordkirche |
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Mehr als 80 Konfirmandinnen und Konfirmanden kamen im Konfi-Camp der Lübecker Domgemeinde am Ratzeburger See zusammen. Neben Gemeinschaft und Freizeit am See stand vor allem der Austausch über Glauben, Zweifel und persönliche Fragen im Mittelpunkt.
Bei einer Gesprächsrunde mit der EKD-Ratsvorsitzenden Kirsten Fehrs nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, um sehr grundsätzliche Fragen zu stellen. Fehrs zeigte sich beeindruckt von der Offenheit und Hoffnungskraft der jungen Menschen.
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EKD-Synodenpräses Anna-Nicole Heinrich: Kirche muss junge Menschen ernst nehmen
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© EKD_Michael McKee |
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Anna-Nicole Heinrich steht seit 2021 an der Spitze der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland – und war mit 25 Jahren die jüngste Präses in der Geschichte der EKD. Im Interview spricht sie über ihren ungewöhnlichen Weg, ihr Aufwachsen in einfachen Verhältnissen und ihre Vision für die Kirche.
Heinrich betont, dass Kirche offen für neue Perspektiven sein müsse, wenn sie für junge Menschen relevant bleiben wolle. Gleichzeitig plädiert sie dafür, gesellschaftliche Debatten differenziert zu führen – etwa über Frieden, Verantwortung und den Dienst in der Bundeswehr.
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Kirche und Digitalisierung
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„Send a Saint“: Heiligenbild digital verschicken und spenden
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© https://www.send-a-saint.com/ |
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Die Kirchengemeinde St. Peter-Ording und Tating hat mit „Send a Saint“ eine neue digitale Form des Spendens entwickelt. Gegen eine Spende kann ein Heiligenbild ausgewählt und an einen anderen Menschen verschickt werden – als Zeichen von Unterstützung, Mut oder Segen.
Die Plattform verbindet kirchliche Tradition mit digitaler Technik: Die Motive sind online auswählbar, teilweise auch als NFT erhältlich. 90 Prozent der Einnahmen fließen in nachhaltige Projekte, ausgewählt vom Kirchengemeinderat.
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