Wer entwickelt das neue evangelische Gesangbuch?

Ein aufgeschlagenes Gesangbuch
Ein aufgeschlagenes Gesangbuch

Im Reformationsjubiläumsjahr 2017 haben der Rat der EKD  und die Kirchenkonferenz (die Versammlung aller Leitenden der Landeskirchen) entschieden, dass es ein neues Gesangbuch geben soll. Grund dafür waren die mehr als 1000 neue Lieder, die in den Gemeinden seit Entstehung des jetzigen Gesangbuches verbreitet sind, die neue Ordnung der Lesungstexte (Perikopenrevision) und die Lutherbibel 2017.

Die EKD wurde dann beauftragt, den Prozess zu steuern und hat ein Referat „Evangelisches Gesangbuch“ eingerichtet.

Im Herbst 2019 wurde eine Steuerungsgruppe berufen.

Im Frühjahr 2020 wurde durch den Rat der EKD die Gesangbuchkommission aus Vertreter*innen aller Landeskirchen, Fachverbänden sowie Expert*innen berufen. Sie entscheidet über den Inhalt und die Gestaltung des neuen EGs. Die Arbeit geschieht in thematischen Arbeitsgruppen, die bei der Konsultationstagung der Kommission 2021 eingeteilt werden. Zu den Arbeitsgruppen gehören z.B. die Gruppen für Lieder, Texte und Gebete oder Digitalisierung.

Sie haben bereits jetzt Fragen, Anregungen oder sogar eigene Liedvorschläge zum neuen Gesangbuch? Dann schreiben Sie uns gerne an impulsegesangbuch@ekd.de.

  • Die Steuerungsgruppe

    Die Steuerungsgruppe besteht aus den Vorsitzenden der großen musikalischen Gremien im Bereich der EKD, in denen die KirchenmusikerInnen sämtlicher Landeskirchen organisiert sind.

    Dazu gehören:

    Gunter Kennel

    Prof. Dr. Gunter Kennel, Vorsitzender der Steuerungsgruppe Neues EG und Vorsitzender der Ständigen Konferenz für Kirchenmusik der EKD

    • 1980-1987 Studium der Evangelischen Kirchenmusik an der Hochschule für Musik München und der Evangelischen Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 1985 Diplom Evaneglische Kirchenmusik, 1987 Studienaufenthalt am King’s College London, 1987 Erstes Theologisches Examen
    • 1980 bis 1987 Nebenamtlicher Kirchenmusiker in München-Neuaubing (Adventskirche)
    • 1987 bis 1989 Fortbildungs- und Meisterklasse Orgel an der Hochschule für Musik München, Orgellehrer: Prof. Franz Lehrndorfer, Meisterklassendiplom
    • 1987 bis 1990 Vikar der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) im Gastvikariat in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (München, Himmelfahrtskirche Pasing)
    • 1989 Zweites Theologisches Examen (Theologische Anstellungsprüfung)
    • 1990 Ordination zum Pfarrer durch die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) in Bad Bergzabern
    • 1990 bis 1991 Kirchenmusikalisches Praktikum in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (München, St. Markus)
    • 1991 bis 1992 Doktorandenstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
    • 1994 Promotion zum Dr. theol.
    • 1991 bis 1996 Tätigkeit als Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Hochschule der Künste, Berlin
    • 1992 bis 2002 Kirchenmusiker auf einer A-Stelle (100 %) an der Passionskirche Berlin-Kreuzberg, seit 1995 auch der Kirche Zum Heiligen Kreuz Berlin-Kreuzberg
    • 1994 bis 1998 Kreiskirchenmusikwart (Kreiskantor) im Kirchenkreis Berlin-Kreuzberg
    • 1995 bis 2011 Lehraufträge für Kirchenmusik an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin
    • Seit 2002 Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz, Organist an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin
    • 2006 bis 2011 Präsident der Konferenz der Leiter der kirchlichen und staatlichen Ausbildungsstätten für Kirchenmusik und der Landeskirchenmusikdirektoren in der Evangelischen Kirche in Deutschland
    • Seit 2011 Honorarprofessor für Praktische Theologie (Kirchenmusik) an der Theologischen Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin
    • Seit 2011 Vorsitzender der Ständigen Konferenz für Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche in Deutschland
    • Tätigkeitsschwerpunkte
    • Leitung der Arbeitsstelle Kirchenmusik der EKBO, Fachberatung, Personalia, Vertretung der landeskirchlichen Kirchenmusik in der Öffentlichkeit u. a.
    • Fortbildungen, Kurse, Teilnahme an internationalen Konferenzen und Symposien im Bereich Kirchenmusik, Orgelinterpretation, Hymnologie, Praktische Theologie, Neues Testament
    • Seit 1990 Lehrtätigkeit an Hochschulen und Universitäten. Dozent (Honorarprofessor) an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität der Künste Berlin (Schwerpunkte: Hymnologie, Liturgik, liturgisches Singen, Religion und Kultur)
    • Gottesdienstliches und konzertantes Orgelspiel in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und an anderen Orten in der Evangelischen Kirche Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz
    • Regelmäßige Solokonzerte als Organist im In- und Ausland, Zusammenarbeit mit Gastensembles, Orgelfestival Brandenburg – Berlin u. a.
    • Von 2008 bis 2014 künstlerischer Leiter des Vokalensembles Fanny Hensel Berlin an der Kaiser-Wilhelm Gedächtnis-Kirche Berlin
    • Regelmäßige Durchführung von Chor- und Vokalprojekten mit ausgewählten Ensembles, u.a. den Vokalsolisten der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin
    • Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehgottesdienste
    • Komposition schwerpunktmäßig von Orgel- und Chorwerken

    Jochen Arnold

    Prof. Dr. Jochen Arnold, Vorsitzender der Liturgischen Konferenz, Direktor des Michaelisklosters Hildesheim

    Prof. Dr. Jochen Arnold, ist evangelischer Pfarrer und A-Kirchenmusiker. Er studierte in Tübingen, Stuttgart und Rom; war Kantor und Vikar in Reutlingen sowie Dozent in der Vikarsausbildung in Württemberg. 2003 theologische Promotion an der Universität Tübingen über das Verhältnis von Gottesdienst und Theologie. Seit 2004 leitet er das Michaeliskloster Hildesheim. Inhaltliche Schwerpunkte liegen im Bereich Theologie der Liturgie, Predigt Gottesdienstgestaltung, Musik im Gottesdienst, Bachforschung. 2008 Habilitation mit einer interdisziplinären Arbeit zu Bachs Kantaten an der Universität Leipzig. Herausgeber der Buchreihe gemeinsam gottesdienst gestalten, Vorsitzender der Liturgischen Konferenz in Deutschland und Liturgieberater der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa.

    Honorarprofessor für Musikvermittlung und Chorleitung an der Universität Hildesheim. Umfangreiche konzertante Tätigkeit mit dem Ensemble Gli Scarlattisti, auch im Zusammenspiel mit Literatur und Tanz.

    Mit diesem Ensemble gibt es 11 CD-Einspielungen mit barocker Vokalmusik, zuletzt mit Werken von Johann Rosenmüller (Carus), jüngst ausgezeichnet mit dem supersonic pizzicato. Zahlreiche sinfonische und oratorische Konzerte sowie Crossover-Projekte mit dem Chor der Universität Hildesheim UNICANTO sowie dem Orchester Collegium Musicum Hildesheim.

    Martin Evang

    Dr. Martin Evang, Vertreter der UEK, Evangelischer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Ökumenisches Liedgut (AÖL)

    • Stv. Leitung und Organisation des Amtsbereichs der UEK im Kirchenamt der EKD
    • Geschäftsführung der Vollkonferenz und des Präsidiums der UEK
    • Theologie und Gottesdienst UEK (Geschäftsführung des Liturgischen Ausschusses)
    • Besondere Zuständigkeit für das Ev. Predigerseminar Wittenberg und den Berliner Dom
    • Geschäftsführung Perikopenrevision (2017-2018)
    • Weitere Tätigkeiten/ Mitgliedschaften
    • Gastmitglied: Vorstand der Liturgischen Konferenz
    • Beiratsmitglied: Vorstand der Luther-Gesellschaft e.V.
    • Gastmitglied: Theologischer Ausschuss der VELKD
    • Mitherausgeber: Liederkunde zum Evangelischen Gesangbuch

    Johannes Goldenstein

    Dr. Johannes Goldenstein, Vertreter der VELKD, Geschäftsführer der Liturgischen Konferenz

    Johannes Goldenstein, Jg. 1967, Dr. theol. Nach dem Vikariat wiss. Mitarbeiter in der Praktischen Theologie. 2006 Pfarramt. Ab 2008 Studienleiter an der Evangelischen Akademie Loccum. Danach Referent im Projektbüro Reformprozess im Kirchenamt der EKD. 2014-2017 Persönlicher Referent des Vorsitzenden des Rates der EKD (Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm), ab 2016 anteilig auch Persönlicher Referent der Präses der Synode der EKD (Bundesministerin a. D. Dr. Irmgard Schwaetzer). Seit 2017 Theologischer Referent für gottesdienstliche Fragen der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) im Kirchenamt der EKD. Seit 2019 auch Geschäftsführer der Liturgischen Konferenz.

    Christiiane Hrasky

    Christiane Hrasky, Nordkirche

    Christiane Hrasky ist ausgebildete Chorleiterin und Kirchenmusikerin. Als Landeskantorin der Nordkirche ist sie für das Chorsingen in allen Altersstufen, für Stimmbildung, Aus- und Weiterbildung sowie Notenpublikationen verantwortlich. Vertretungs-Professuren führten Sie an die Hochschule für Musik Detmold und an die Universität Greifwald. Einen wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet die systematische Herausbildung einer klangschönen, belastbaren Singstimme. Mit ihrem Stimmbildungskonzept „Schöner Singen“ gibt sie Workshops im gesamten Bundesgebiet und war 2019 erstmals als Dozentin auf der „chor.com“ Hannover zu erleben. Sie leitet den Franz-Schubert-Chor Hamburg und das Kammerchor-Projekt „vocanti“, mit denen sie sowohl innovative als auch klassische Projekte erarbeitet und auf die Bühne bringt.

    Gudrun Mawick

    Gudrun Mawick, Oberkirchenrätin Oldenburg, Gottesdienst und Kirchenmusik

    Seit April 2019 leite ich das Dezernat „Gemeindedienst und Seelsorge“ der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg, dazu gehören auch die Arbeitsbereiche Gottesdienst und Kirchenmusik. Vorher war ich 25 Jahre in der Evangelischen Kirche von Westfalen tätig: als Gemeindepfarrerin in Bottrop und Hagen, sowie als Leiterin der Kommunikationsabteilung des Kirchenkreises Unna. Seit 2011 arbeitete ich als Referentin im Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen in Schwerte-Villigst. Hier konnte ich meine Schwerpunkte im Bereich Gottesdienst und Kirchenmusik vertiefen. Auch der Kirchentag gehört zu meinen Leidenschaften, so habe ich an vielen seiner Liederbücher mitgewirkt. Älteren Gesangbuchliedern gilt ebenso meine Liebe, so arbeitete ich bei den Wochenliedern im Rahmen der Perikopenrevision 2017 mit.

     

    Kord Michaelis

    Kord Michaelis, Vorsitzender der Landeskirchenmusikdirektorenkonferenz

    Kord Michaelis wuchs in Hamburg auf, wo er seine erste musikalische Ausbildung auf den Instrumenten Violine, Viola, Klavier und Orgel erhielt.
    Als Absolvent des Albert-Schweitzer-Musikgymnasiums studierte er an der Musikhochschule Detmold in den Hauptfächern Orgel bei Gerhard Weinberger und Gesang bei Hildegard Uhrmacher.

    • Von 1991 bis 1993 war er Kantor in Rheinfelden (Baden) und Bezirkskantor in Lörrach
    • ab 1993 war er Kirchenmusikdirektor an der Stadtkirche Celle
    • Seit 2001 ist Kord Michaelis als Nachfolger von Rolf Schweizer Landeskantor der Badischen Landeskirche in Pforzheim und in dieser Funktion auch Kantor und Organist an der Stadtkirche Pforzheim sowie Leiter des Motettenchors Pforzheim, der Jugendkantorei Pforzheim, des Bachorchesters Pforzheim sowie des Oratorienchors Pforzheim
    • Seit Januar 2013 ist er Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Landeskirche in Baden
    • Seit Mai 2011 ist Kord Michaelis Präsident der Direktorenkonferenz Evangelische Kirchenmusik
    • Zudem ist er Vizepräsident des Landesmusikrates Baden-Württemberg.

  • Die Gesangbuchkommission

    •    Dr. Ilsabe Alpermann, Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
    •    Peter Ammer, Fachverband: Verband evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der EKD
    •    Lukas Bauer, Kirchenmusikstudent
    •    Beate Besser, Expertin Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
    •    Katharina Betz, Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck
    •    Wolfgang Böhm, Ev.-Luth. Kirche in Bayern
    •    Meike Davids, Ev.-Ref. Kirche
    •    Frieder Dehlinger, Ev. Landeskirche in Württemberg
    •    David Dehn, Fachverband: Chorverband in der Evangelischen Kirche in Deutschland
    •    Prof. Frank Dittmer, Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland
    •    Maria Döhler, Fachverband: Ev. Posaunendienst in Deutschland
    •    Arthur Engel, Theologiestudent
    •    Cornelia Ewald, Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
    •    Dr. Elisabeth Fillmann, Ev. Kirche im Rheinland
    •    Christian Finke, Fachverband: Chorverband in der Evangelischen Kirche in Deutschland
    •    Anne Gidion, Expertin
    •    Leonie Grüning, Ev. Kirche von Westfalen
    •    Dr. Angela Hager, Ev.-Luth. Kirche in Bayern
    •    Peter Hamburger, Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck
    •    Matthias Hanke, Ev. Landeskirche in Württemberg
    •    Dr. Constance Hartung, Ev. Kirche in Mitteldeutschland
    •    Martina Hergt, Expertin Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
    •    Rüdiger Hille, Fachverband: Ev. Posaunendienst in Deutschland
    •    Luisa Ibanez, Diakonin und Gemeindemusikerin
    •    Volker Jänig, Lippische Landeskirche
    •    Ingrid Kasper, Ev.-Luth. Kirche in Bayern
    •    Heike Kieckhöfel, Ev.-Luth. Landeskirche in Braunschweig
    •    Christa Kirschbaum, Expertin Ev. Kirche in Hessen und Nassau
    •    Johanna Klee, Ev.-Luth. Landeskirche in Braunschweig
    •    Nora Köhler, Bremische Evangelische Kirche
    •    Paula Kokel, Kirchenmusikstudentin
    •    Matthias Krampe, Ev. Kirche in Österreich
    •    Prof. Stephan Lennig, Fachverband: Direktorenkonferenz Kirchenmusik - Ausbildungsleiter 
    •    Helena Lindner, Theologiestudentin
    •    Thomas Lotz, Ev. Kirche in Hessen und Nassau
    •    Prof. Dr. Martin-Christian Mautner, Ev. Landeskirche in Baden
    •    Heike Messerschmitt, Ev. Kirche der Pfalz
    •    Frank Mühring, Bremische Evangelische Kirche 
    •    Lars Müller-Marienburg, Ev. Kirche in Österreich
    •    Prof. Hartmut Naumann, Fachverband: Popularmusik-Konferenz
    •    Thomas Nowack, Fachverband: Popularmusik-Konferenz
    •    Ulf Pankoke, Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers
    •    Barbara Pfalzgraff, Fachverband: Chorverband in der Ev. Kirche in Deutschland
    •    Philipp Popp, Ev. Kirche in Mitteldeutschland
    •    Elisabeth Rabe-Winnen, Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers
    •    Katharina Reibiger, Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
    •    Christian Richter, Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe
    •    Katrin Rouwen, Fachverband: Kindergottesdienst-Verband
    •    Dr. Susanne Schenk, Ev. Landeskirche in Württemberg
    •    Thomas Schmidt, Ev. Kirche im Rheinland
    •    Arnd Schomerus, Deutscher Evangelischer Kirchentag
    •    Johannes Seule, Experte Ev. Landeskirche in Württemberg

    •    Harald Sieger, Ev. Kirche von Westfalen
    •    Hans-Stephan Simon, Ev. Landeskirche Anhalts
    •    Dr. Alwine Slenczka, Ev. Landeskirche in Baden
    •    Ute Springer, Ev. Kirche von Westfalen
    •    Ursula Starke, Ev. Kirche in Hessen und Nassau
    •    Uwe Steinmetz, Experte
    •    Jochen Steuerwald, Ev. Kirche der Pfalz
    •    Prof. Dr. Nicola Stricker, Ev. Kirche im Rheinland
    •    Nico Szameitat, Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
    •    Dr. Tamás Szöcs, Experte Ev. Kirche von Westfalen
    •    Dr. Martin Teubner, Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
    •    Martin Tuchscherer, Fachverband: Gnadauer Verband
    •    Kathrin Väterlein, Theologiestudentin
    •    Christian Verwold, Experte Konfirmandenarbeit
    •    Dr. Fabian Vogt, Ev. Kirche in Hessen und Nassau
    •    Birgit Wendt-Thorne, Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
    •    Majka Wiechelt, Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers
    •    Antje Wissemann, Expertin Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland
    •    Hans-Jürgen Wulf, Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland
    •    Christoph Zschunke, Experte: Ev. Hochschule für Kirchenmusik

  • Das Projektbüro

    Das Projektbüro „Gesangbuch“ des Kirchenamtes besteht aus zwei Stellen. Eine davon teilen sich Susanne Hasselhoff und Dr. Julia Koll als Referentinnen, die zweite Stelle hat Vanessa Schwill als Sachbearbeitung inne. Alle drei bilden gemeinsam die Geschäftsführung für Steuerungsgruppe und Kommission, begleiten die Ausschüsse in ihrer Arbeit und sorgen für den Kontakt zu den Landeskirchen bis in die Gemeinden.

    Foto Susanne Hasselhoff

    Susanne Hasselhoff

    Seit 2019 arbeitet Susanne Hasselhoff als Projektreferentin für die Revision des Evangelischen Gesangbuches. Nach dem Theologiestudium in Bochum, Padua und Wuppertal war sie nach mehreren ökumenischen Praktika in der Türkei, Israel und England Gemeindepfarrerin in der Rheinischen Kirche. In dieser Zeit machte sie eine Ausbildung als Gemeinde- und Organisationsberaterin mit Schwerpunkten in Projektmanagement und Konflitberatung. Ihre Liebe zum Gesangbuch begann als das jetzige EG eingeführt wurde und mit viel Engagement neue Lieder einstudiert wurden, aber eben noch nicht die neuesten Lieblingslieder der Gemeinde. „Neues und Altes zu verbinden und für alle ein gut zugängliches Produkt zu schaffen, dass ihre gemeinsame vielfältige evangelische Identität in einer noch vielfältigeren Welt zum Ausdruck bringt, das ist der nicht geringe Anspruch, der mich zu dieser Aufgabe im Zusammenspiel der vielen Landeskirchen, ökumenischen Interessen und gemeindlichen Herausforderungen motiviert.“

    Zuständigkeiten/Schwerpunkte im Projektbüro:
    - Ansprechpartnerin für Steuerungsgruppe, Ausschuss 3 "Digitales" und Ausschuss 4 "Konzeption und Gestaltung", Landeskirchen sowie Kontaktperson zur Kirchenmusikstelle des Kirchenamtes (ab 1.1.2023)
    - Themen: „Digitales“, „Design/Layout“, „Rechte“ und „Finanzen“

    Foto Julia Koll

    PD Dr. Julia Koll

    Seit 1. August gibt es noch ein (nicht ganz) neues Gesicht im Projektbüro: Julia Koll (47) teilt sich künftig die Stelle der Projekteferentin mit Susanne Hasselhoff. Zuvor hatte sich die Pastorin der hannoverschen Landeskirche und Privatdozentin für Praktische Theologie zwei Jahre lang als Mitglied der Steuerungsgruppe im Gesangbuchprozess engagiert.

    Nach Studien- und Berufszeiten in Marburg, Berkeley, Stade und Uelzen bildeten sich die Themen Gottesdienst, Kirchenmusik und Kirchenentwicklung immer mehr als roter Faden heraus: So habilitierte sich Koll 2015 an der Georg-August-Universität Göttingen mit einer Arbeit über Religion, Musik und Gruppe am Beispiel Posaunenchor. Weitere Expertise im Feld der empirischen Religionsforschung sammelte sie 2018/19 als wissenschaftliche Leiterin der EKD-Kirchgangsstudie. Darüber hinaus ist sie u.a. Mitglied im Vorstand der Liturgischen Konferenz, Herausgeberkreis der Zeitschrift „Musik und Kirche“ sowie im Theologischer Ausschuss des Ev. Posaunendienstes in Deutschland (EPiD).

    Nach einer Zeit als Studienleiterin an der Ev. Akademie Loccum (2014 bis 2019) war Julia Koll zuletzt als Gemeindepastorin im Kirchenkreis Uelzen tätig. Auch dort lagen ihre Schwerpunkte im Bereich Gottesdienst- und Kirchenentwicklung und – wie sollte es anders sein – in der Gestaltung kirchenmusikalischer Highlights.

    Mit großer Freude blickt Julia Koll, die privat gerne Trompete spielt und in Seen schwimmt, nun auf die neue Aufgabe: „In fünf Jahren soll es ein tolles neues Gesangbuch in gedruckter und digitaler Form geben. Das ist eine ebenso wichtige wie anspruchsvolle Aufgabe. Ich bin dankbar über die Möglichkeit, an so zentraler Stelle daran mitzuwirken.

     

    Zuständigkeiten/Schwerpunkte im Projektbüro:
    Ansprechpartnerin für Steuerungsgruppe, Ausschuss 1 "Lieder", Ausschuss 2 "Texte" und Ausschuss 5 "Vermittlung und Begleitpublikationen", Landeskirchen sowie Liturgische Konferenz
    - Themen: „Gesangbuchjubiläum“, „Gesamtaufbau und Gottesdienstlichkeit“ sowie die „Erprobungsphase des Gesangbuches“

    Foto Vanessa Schwill

    Vanessa Schwill

    Bereits im Januar 2022 hat Vanessa Schwill (25) ihre Arbeit als Sachbearbeiterin im Projektbüro zum neuen evangelischen Gesangbuch, trotz aller anfänglichen Schwierigkeiten durch die Covid-19-Pandemie, aufgenommen.

    Schon früh wurde sie durch die musikalischen Aktivitäten ihrer Eltern entsprechend geprägt, lernte die verschiedensten Musikrichtungen kennen und lieben. Sie erhielt Unterricht auf der Blockflöte, der Querflöte, der Trompete und auf dem Klavier. Neben Aktivitäten im Rahmen der Musikschule, nahm sie auch an Proben verschiedener kirchlicher Ensembles teil. So spielte die gebürtige Nienburgerin zunächst in diversen Posaunenchören in und um ihre Heimatgemeinde und sang in Vokalchören mit.

    Die Leidenschaft zur Musik blieb bestehen, sodass sich Schwill nach ihrem Abitur zu einem Studium im musikalischen Bereich entschied. Das Bachelorstudium mit den Fächern Musik-wissenschaft und Empirische Sprachwissenschaft schloss sie erfolgreich an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) in Kiel ab. Anschließend führte ihr Weg sie an die Hochschule für Musik in Karlsruhe, an der sie ihr Masterstudium in der Musikwissenschaft im September 2022 abschloss. 

    Sowohl die Erfahrungen durch das private Engagement in verschiedenen Ensembles als auch die fachliche Ausbildung bilden eine gute Grundlage für die Arbeit am neuen Gesangbuch.

     

    Zuständigkeiten/Schwerpunkte im Projektbüro:
    - Sachbearbeitung, Organisation und Logistik (insb. Tagungen, Protokolle, Materialien, Newsletter und Homepage)
    - Wei
    tere Bereiche: Arbeisgemeinschaft für ökumenisches Liedgu(AÖL) und das Projekt Gesangbuch-Jubiläum 2024