Heute (Freitag, 11.9.2026) beginnt das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana. Vertreter aus Politik und Religion wenden sich gegen Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden in Deutschland.
Die heutige pfälzische Kirchenpräsidentin Wüst besuchte vor 25 Jahren New York, als islamistische Attentäter zwei Flugzeuge in die "Twin Towers" lenkten. Der Terrorakt vom 11. September 2001 sei eine "Perversion der Religion" gewesen, sagt sie.
Nach seiner Reise nach Bosnien und Herzegowina spricht EKD-Auslandsbischof Frank Kopania über Srebrenica, interreligiösen Dialog, Islamfeindlichkeit und die Verantwortung der Religionen für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Christliche und jüdische Jugendverbände warnen nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt vor Folgen für Demokratie und Religionsfreiheit. Kritik üben sie auch an den Plänen der AfD zu Kirchenasyl, Kirchensteuer und kirchlichen Angeboten.
Die braunschweigische Landesbischöfin Christina-Maria Bammel hat die niedersächsische Politik zu Mäßigung und Zusammenhalt in Krisenzeiten aufgerufen. Gegenseitige Schuldzuweisungen und Egoismus gefährdeten demokratische Ordnungen.
Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September ruft Bischof Tilman Jeremias zum Schutz der Menschenwürde auf. Beim Thema Flucht dürften keine Ängste geschürt werden.