Seenotrettung im Mittelmeer

„Menschen ertrinken lassen: Keine Option für Europa“

Schon zu viele Menschen haben auf der Flucht über das Mittelmeer ihr Leben verloren. Dabei ist ein Gebot christlicher Nächstenliebe, Menschen, die aus ihren Heimatländern vor Krieg und Elend fliehen, zu helfen und Menschenleben zu retten.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) unterstützt deshalb im Bündnis United4Rescue die zivile Seenotrettung mit einem kirchlichen Rettungsschiff. Zudem spricht sich der Ratsvorsitzende der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, für verstärkte internationale Anstrengungen bei der Rettung und Aufnahme von Geflüchteten aus.

  • Die Sea-Watch 4 powered by United4Rescue auf ihrer finalen Testfahrt im Juli 2020.

    Das Bündnis United4Rescue hat mit Unterstützung der EKD zusätzliche Schiffe zur Rettung von Ertrinkenden ins Mittelmeer gesendet. Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema.

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  • Logo: United4Rescue

    Die EKD unterstützt im Bündnis United4Rescue die zivile Seenotrettung aus Spenden und Fördermitteln von Personen und Organisationen, die helfen wollen. United4Rescue wird von einem unabhängigen, gemeinnützigen Trägerverein getragen. Viele Mitglieder des Vereins setzen sich bereits seit Jahren für die zivile Seenotrettung ein und unterstützen das Bündnis mit ihrer Expertise und ihren Kontakten.

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  • Heinrich Bedford-Strohm im Gespräch mit der Crew der Sea-Watch3

    Der Film „Wir schicken ein Schiff – Seenotrettung im Auftrag der Kirche“ dokumentiert die kontroversen Entscheidungen rund um das kirchliche Rettungsschiff. Es wird gezeigt, was mit schiffbrüchigen Flüchtlingen auf dem Mittelmeer passiert und wie europäische Behörden in dieser Situation agieren. Gemeinden können den Film kostenfrei bis 30. November 2021 vorführen.

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  • Flüchtlingsboote vor Lampedusa

    Die Hilfsbereitschaft von Städten, Kommunen und Bürgern überall in Europa ist groß. Es fehlt aber an einem europaweiten Verteilmechanismus, die im Mittelmeer geretteten Bootsflüchtlinge in der EU unterzubringen.

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  • Video ''PalermoAppell 2.0 - #Seenotrettung im Mittelmeer'

    „Not, Leid und Verzweiflung haben keine Nationalität. Und Glaube, Liebe und Hoffnung haben auch keine Nationalität“. Vier Monate nach Ihrem gemeinsamen „Palermo-Apell“ haben Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, erneut einen eindringlichen Aufruf an die Regierungen, Parlamente und die Kommission der Europäischen Union gerichtet.

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  • Fluechtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos (Foto vom 28.02.2020).

    Über Monate mussten mehr als 40.000 Menschen auf den ägäischen Inseln ausharren. Auch viele Familien, Kinder und Jugendliche wurden in völlig überfüllten Hotspots untergebracht. Eine Delegation aus Kommunen, EKD und SEEBRÜCKE, die in Griechenland war, hat im Februar 2020 dazu eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht.

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