Seelsorge

Beistand und geistliche Begleitung

Seelsorge geschieht mitten im Leben an vielen Orten und in unterschiedlichen Zusammenhängen: in privaten und beruflichen Krisen, in der Konfrontation mit Leid und Tod, in existienziellen Notlagen oder rund um schöne Anlässe von großer persönlicher Bedeutung. An Wendepunkten des Lebens und in schwierigen Situationen sind Seelsorgerinnen und Seelsorger da und lassen ihr Gegenüber spüren, dass es nicht alleine ist. Seelsorge reicht vom Lebensanfang bis zum Lebensende. Sie wurzelt im Glauben und kann von jedem in Anspruch genommen werden – weil Gott sich allen Menschen zuwendet.

  • Portrait Till Martin Wisseler, Polizei- und Notfallseelsorger

    Als Beauftragter für Notfallseelsorge im hessischen Main-Kinzig-Kreis war Till Martin Wisseler auch beim Anschlag in Hanau am 19.02.2020 im Einsatz. Im Interview spricht er über den Alltag, die Möglichkeiten und Grenzen der Notfallseelsorge. 

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  • Flughafenpfarrerin Bettina kluenemann sitzt im Kirchenraum der evangelischen Kirche am Flughafen

    85.000 Menschen arbeiten am Frankfurter Flughafen. Dieser ist wie eine eigene Welt, in der an sieben Tagen in der Woche, rund um die Uhr, gearbeitet wird. Bettina Klünemann begleitet seit Oktober 2018 als Seelsorgerin die Mitarbeitenden ebenso wie die Fluggäste. Im Gespräch erzählt sie von der Härte im Arbeitsalltag der Menschen und wie sie als Seelsorgerin unterstützt.

     

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  • Zu sehen ist Pfarrer Lutz Neumeier. Er sitzt in seiner Alltagskleidung in der Kirchenbank. In der rechten Hand hält er sein weißes Smartphone

    Lutz Neumeier ist seit sechs Jahren Netzpfarrer der EKHN. Er betreut deren Kanäle, generiert Inhalte und gibt Schulungen für Gemeinden. Doch er ist auch Seelsorger. Im Gespräch erzählt er von den Chancen und Risiken von Social Media, von der Härte im Netz und wie er als Online-Seelsorger helfen kann. 

     

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  • Kirsten Fehrs
    Fehrs zum Germanwings-Gedenktag
    „Wir verbinden uns im Gebet“

    EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs sichert den Hinterbliebenen der Germanwings-Flugkatastrophe von vor zehn Jahren weiter Unterstützung zu. „Dort, wo Ängste und Nöte der Seele ungehört bleiben, wollen wir ihnen damals wie heute Raum geben“, sagte sie dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Wir verbinden uns mit ihnen im Gebet, dass Frieden in die Herzen aller Trauenden einziehen möge.“

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  • Germanwings Absturz Gedenktafel

    Zehn Jahre nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen ist die Notfallseelsorge weiterhin die Angehörigen für der Opfer da. Seit der Katastrophe am 24. März 2015 bietet die Stiftung Notfallseelsorge den Hinterbliebenen Austausch und Unterstützung. Inzwischen haben viele Angehörige auf unterschiedliche Weise gelernt, mit dem Verlust weiterzuleben.

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  • WDR Podcast Germanwings

    Eine unvorstellbare Katastrohe reißt im März 2015 Lücken in zahlreiche Familien: Germanwings-Flug 9525 stürzt ab – 150 Menschen sterben. Wie machen Familien weiter, wenn geliebte Menschen plötzlich fehlen? Davon erzählt der WDR-Podcast von Justine Rosenkranz. Sie hat Angehörige zehn Jahre lang begleitet.

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