Konferenz Kirchlicher Werke und Verbände in der EKD (KKWV)

Ordnung

Logo KKWV1. Name

Die Konferenz führt den Namen "Konferenz kirchlicher Werke und Verbände in der Evangelischen Kirche in Deutschland (im folgenden "Konferenz").

2. Mitgliedschaft

2.1 Mitglieder der Konferenz können kirchliche Werke und Verbände werden, die EKD-weit tätig sind.

2.2 Bestehende Mitgliedschaften werden durch die Zugehörigkeit zur Konferenz nicht berührt.

2.3 Die Mitglieder entrichten Mitgliedsbeiträge. Sie dienen der Finanzierung der Aufgaben der Konferenz. Ihre Höhe wird von der Delegiertenversammlung festgelegt.

2.4 Die Mitgliedschaft in der Konferenz kann zum Ende eines Kalenderjahres beendet werden.

3. Aufgaben

3.1 Die Konferenz dient der Verbesserung der Koordination und Kooperation zwischen den in der EKD tätigen Werken und Verbänden, insbesondere durch Förderung des Informationsaustausches und der gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung.

3.2 Die Konferenz wirkt bei der Wahrnehmung der Gemeinschaftsaufgaben der EKD mit.

3.3 Die Konferenz ist zu Beratung und Stellungnahme gegenüber den Organen der EKD bereit. Sie erstrebt eine angemessene Vertretung und Mitwirkung in den Organen der EKD, ihren Kammern, Kommissionen und Ausschüssen.

4. Organe der Konferenz

Organe der Konferenz sind:
4.1 die Delegiertenversammlung

4.2 der Vorstand.

5. Delegiertenversammlung

5.1 Die Mitglieder der Konferenz bilden die Delegiertenversammlung.

5.2 Stimmberechtigt ist je ein/e persönlich benannte/r Delegierte/r jeder Mitgliedsorganisation bzw. deren benannte/r Stellvertreterin oder Stellvertreter. Ein/e Vertreter/in des Kirchenamtes der EKD (Hannover) und der/die Vertreter/in der Dienststelle des Bevollmächtigten des Rates der EKD werden zu den Sitzungen der Delegiertenversammlung eingeladen. Sie haben kein Stimmrecht.

5.3 Die Delegiertenversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Sie verhandelt über alle Themen, die die Konferenz betreffen, insbesondere über Fragen der Aufgabenstellung, der Mitgliedschaft und der Organisation.

5.4 Die Delegiertenversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Delegierten. Stimmrechtsübertragung ist nicht zulässig. Beschlüsse, die die Änderung der Ordnung betreffen, bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der Anwesenden.

6. Vorstand

6.1 Der Vorstand besteht aus bis zu fünf Mitgliedern, darunter mindestens zwei Frauen. Die Delegiertenversammlung wählt ihn aus ihrer Mitte für die Dauer von drei Jahren. Auf die gleiche Weise wählt sie in weiteren Wahlgängen aus der Mitte der Vorstandsmitglieder eine Vorsitzende und einen Vorsitzenden. Die Geschäftsverteilung zwischen den beiden Vorsitzenden und die Außenvertretung werden im Vorstand geregelt. Auf eine ausgewogene Beteiligung beider Geschlechter ist zu achten.

6.2 Der Vorstand nimmt die laufenden Geschäfte der Konferenz wahr. Er sorgt für die Durchführung der von der Delegiertenversammlung getroffenen Beschlüsse.

6.3 Der/Die Vertreter/in des Kirchenamtes der EKD und der/die Vertreter/in der Dienststelle des Bevollmächtigten des Rates der EKD nehmen an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teil.

7. Inkrafttreten

Die vorstehende Ordnung tritt mit dem Tage der Verabschiedung am 27. April 2012 in Kraft.

 



erweiterte Suche