Erntedankfest

Gottes Schöpfung feiern

Mit dem Erntedankfest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt. Termin für Erntedank ist in der Regel der erste Sonntag im Oktober. Mit der Bitte des Vaterunsers „unser tägliches Brot gib uns heute“ wird zugleich an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde erinnert. Im christlichen Verständnis gehören das Danken und Teilen zusammen. Erntedank-Gottesdienste sind daher oft mit einer Solidaritätsaktion zugunsten notleidender Menschen verbunden.

  • Landschaftsaufnahme
    Basiswissen Glauben
    Die Schöpfung

    Die Bibel spricht von der Welt als „Schöpfung“. Die Schöpfungsberichte im 1. Buch Mose beschreiben die Erde als Werk Gottes. Der Mensch ist Teil der Schöpfung – und gleichzeitig für sie verantwortlich. Das ist der Grund dafür, dass Christen sich zu einem verantwortungsbewussten, nachhaltigen Lebensstil aufgerufen fühlen.

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  • Vincent van Gogh, Ernte in der Provence, Bilsausschnitt

    Den ewigen Kreislauf des Säens und Erntens kannten auch die Menschen in biblischen Zeiten. Die Erntezeit beginnt in Palästina schon im April. Bei der Getreideernte schnitt man mit einer Sichel die Ähren ab und ließ die Halme stehen. Um das Korn von der Spreu zu befreien, wurden die gedroschenen Ähren in den Wind geworfen.

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  • Gemälde  „Adam und Eva“ von Lucas Cranach dem Älteren

    Der Spätsommer ist die Zeit vieler Früchte. Äpfel und Birnen, Himbeeren, Brombeeren und Holunder werden reif. Verlockende Früchte spielten aber auch schon in der Bibel eine wichtige Rolle. Dem ersten Schöpfungsbericht zufolge schuf Gott die fruchttragenden Bäume am dritten Tag.

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  • KInder mit einer Erntekrone

    Erntedank ist ein Fest im Kirchenjahr, das gerne mit Kindern gefeiert wird – und Kinder feiern auch gerne mit. Auf der Website kinderkirche.de gibt es eine Sammlung an Arbeitshilfen um das Thema mit Gebeten, Aktionen und in Gottesdiensten zu gestalten.

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  • Nachhaltigkeit
    Schwerpunkt
    Nachhaltigkeit

    Zu den Aufgaben des Referats gehören die Vertiefung des Diskurses und Profilierung der Stimme der EKD zur Nachhaltigkeit in Kirche, Gesellschaft und Politik, die Vernetzung mit Gliedkirchen, Werken und Initiativen sowie die Weiterentwicklung des Umweltmanagements im Kirchenamt der EKD.

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  • Biobäuerin Ajju Devi (r) und die Frauengruppe aus dem Dorf Pora bei Purola (Uttarakhand, Indien), Navdanya-Projektdorf Gundiyat Gaon am Rande des Himalaya
    Themenseite
    Brot für die Welt

    In über 90 Ländern auf der Welt hilft „Brot für die Welt“ den Menschen ihre Lebenssituation zu verbessern. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Ernährungssicherung. Aber auch Bildung und Gesundheit, die Stärkung der Demokratie und der Zugang zu Wasser gehören zu den Aufgaben der Hilfsorganisation.

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