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gefunden in:Dies geht auf eine gesetzliche Neuregelung zurück, nach der jede versicherte Person ab 16 Jahren über die Organspende informiert und dazu aufgefordert wird, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden. Dahinter steht die Tatsache, dass in Deutschland viel mehr Spenderorgane gebraucht als gespendet werden.
gefunden in:Dies geht auf eine gesetzliche Neuregelung zurück, nach der jede versicherte Person ab 16 Jahren über die Organspende informiert und dazu aufgefordert wird, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden. Dahinter steht die Tatsache, dass in Deutschland viel mehr Spenderorgane gebraucht als gespendet werden.
Vor der für Donnerstag, 24. September 2026, vorgesehenen ersten Beratung zur Organ- und Gewebespende im Deutschen Bundestag sprechen sich die beiden großen christlichen Kirchen dafür aus, die geltende Einwilligungsregelung weiterzuentwickeln.
gefunden in:Sie unterstützen den Ansatz einer Abgeordnetengruppe um Michael Brand, Lars Castellucci, Ates Gürpinar und Kirsten Kappert-Gonther u. a., mehr Menschen zu einer persönlichen und bewussten Entscheidung über die Organspende zu bewegen und deren Dokumentation deutlich zu erleichtern.
Die Kirchen werben ausdrücklich für die Organspende als Ausdruck von Nächstenliebe und Solidarität.
Kapitel: 5. Die Sorge um die Angehörigen toter Organspender
gefunden in:Sie hören zwar die Mitteilung über den Tod ihres Angehörigen, können sie aber zunächst nicht begreifen und annehmen. Sich in dieser Situation mit der Bitte um Zustimmung zur Organspende auseinanderzusetzen, fällt verständlicherweise schwer und ist für manche Betroffene sogar unmöglich. Andererseits ist der Zeitraum zwischen Tod und Organentnahme begrenzt.
Die beiden großen Kirchen in Deutschland unterstützen das Ziel des Gesetzgebers, mit dem obengenannten Referentenentwurf die Zahl der Organspender in Deutschland zu erhöhen.
gefunden in:Die Lebensqualität und das Überleben tausender schwerkranker Menschen jährlich hängt maßgeblich vom Erhalt eines Spenderorgans ab. Daher stehen die Kirchen der Organspende ausdrücklich positiv gegenüber. Die Organspende ist für Christen eine Form praktizierter Nächstenliebe, auch über den Tod hinaus . [1]
Der Referentenentwurf setzt sich zum Ziel, die Strukturen und Prozesse in den Krankenhäusern bei der Organspende zu verbessern .
Die Evangelische Kirche unterstützt nachdrücklich das Anliegen des Gesetzgebers, in Deutschland die Zahl der Organspenden wirksam zu erhöhen. Der Gesetzentwurf zur „sogenannten doppelten Widerspruchlösung“ wirft aus Sicht der Evangelischen Kirche in Deutschland erhebliche rechtliche, ethische und seelsorgliche Fragen auf.
gefunden in:Demgegenüber schlägt der „Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende“ behutsame Modifikationen im bestehenden System vor, die geeignet sind, das Vertrauen in die Organspende zu erhöhen und Menschen zu befähigen, eine informierte Entscheidung zu treffen.
Eine fraktionsübergreifende Gruppe im Bundestag will die Widerspruchsregelung bei der Organspende einführen. Die EKD sieht die Umkehrung des bisherigen Prinzips kritisch.
gefunden in:Die evangelische Kirche sieht die Widerspruchsregelung kritisch. Man teile das Anliegen, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, sagte die EKD-Bevollmächtigte Anne Gidion. Organspenden könnten Leben retten und seien ein „Akt der Nächstenliebe“. Zugleich bleibe aus ihrer Sicht „entscheidend, dass die Organspende aus einer informierten Entscheidung heraus“ erfolgen muss.
Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeschlagenen Lockerungen für eine Organentnahme stoßen auf Zustimmung und entschiedene Kritik. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) erklärte, die Kirchen wollten auch weiterhin die Bereitschaft zur Organspende wecken und stärken. Eine christliche Verpflichtung zur Organspende gebe es jedoch nicht.
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Die Entscheidung der Parlamentarier, bei einer Zustimmungslösung zu bleiben, setze "ein wichtiges Zeichen für den Erhalt und Schutz grundlegender medizinethischer und grundrechtlicher Prinzipien", auf denen das Wertefundament der Gesellschaft fuße, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Donnerstag nach der Abstimmung im Bundestag.
gefunden in:Das Gesetz gewähre weiterhin eine möglichst große Entscheidungsfreiheit bei der Organspende und treffe dennoch Maßnahmen, die dazu führten, dass die Menschen sich verstärkt mit der Frage der Organspende befassen, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, laut Mitteilung.
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