Kirchen setzen sich für die Ärmsten ein

EKD und Brot für die Welt mahnen Engagement gegen Hunger und Klimawandel an

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und Brot für die Welt mahnen angesichts der weltweiten Krisen und Konflikte, im Engagement für die Ärmsten nicht nachzulassen. „Weltweit leiden 800 Millionen Menschen Hunger. Viele Familien können ihren Kindern nur eine Mahlzeit am Tag bieten. Der Klimawandel trägt dazu bei, dass in vielen Ländern bereits heute die Lebensgrundlagen für Millionen Menschen zerstört werden“, sagt die amtierende EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs. „Es ist so wichtig, dass wir die Armut weltweit im Blick behalten und uns weiter mit Herz und Hand engagieren.“

Traditionell sind die Kollekten in den evangelischen Kirchengemeinden am Heiligabend für Brot für die Welt bestimmt. „Wir fühlen uns getragen von dem Engagement der Menschen in Deutschland und sind dankbar, dass sie unsere weltweite Arbeit unterstützen - gerade zu Weihnachten,“ sagt Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt. „Für die Tradition der Heiligabend-Kollekte sind wir sehr dankbar. Sie zeigt, wie eng Kirche und Entwicklungszusammenarbeit zusammenhängen. Durch unsere Partner können wir die Menschen auch an den entlegensten und ärmsten Orten der Welt erreichen.“

1959 rief die Evangelische Kirche erstmals mit der Aktion Brot für die Welt zu Spenden im Kampf gegen Hunger und Armut auf. Heute ist Brot für die Welt mit seinen rund 1.500 Partnerorganisationen Teil einer globalen Bewegung, die sich für gerechtere und bessere Lebensverhältnisse einsetzt. In 90 Ländern fördert die Organisation Ernährungssicherung, stärkt Bildung und Gesundheit und setzt sich für Menschenrechte und Klimagerechtigkeit ein.

Spendenkonto Brot für die Welt:

IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
BIC: GENODED1KDB
http://www.brot-fuer-die-welt.de/spende

Hannover, 20. Dezember 2023

Pressestelle der EKD
Carsten Splitt