Förderprogramme der Europäischen Union

Servicestelle EU-Förderpolitik/-projekte - Dienststelle Brüssel

Direkt verwaltete Programme

  • ERASMUS+
    • Leitaktion 1: Lernmobilität von Einzelpersonen
    • Leitaktion 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch über bewährte Verfahren
    • Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformen


    Das Programm „ERASMUS+“ ist das EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Es unterstützt Projekte im Bereich der vorschulischen und schulischen, der universitären, der beruflichen Bildung sowie der allgemeinen Erwachsenenbildung. Die Antragstellung in der Leitaktion 1 und einem Teil der Leitaktion 2 erfolgt über die Nationalen Agenturen in den einzelnen Teilnahmeländern. Alle anderen Programme werden von der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) verwaltet.

    Dieses Programm könnte besonders interessant sein für kirchliche oder diakonische Einrichtungen, die mit Partnern aus anderen europäischen Ländern Bildungsprojekte in sehr vielfältigen Themenfeldern durchführen wollen.

  • Kreatives Europa
    • Teilbereich: KULTUR
    • Teilbereich: MEDIA
    • SEKTORÜBERGREIFENDER BEREICH


    Das Programm „Kreatives Europa“ (vormals „Kultur“ und „Media“) richtet sich an den Kulturbereich und die Filmbranche und hat zum Ziel, die Kultur- und Kreativbranche in Europa zu stärken.

    Der Teilbereich KULTUR könnte für kirchliche Einrichtungen interessant sein, die zusammen mit europäischen Partnereinrichtungen Projekte wie länderübergreifende Ausstellungen, Konzerte, Künstleraustausche oder Festivals organisieren wollen.

  • Europa für Bürgerinnen und Bürger
    • Programmbereich 1: Europäisches Geschichtsbewusstsein
    • Programmbereich 2: Demokratisches Engagement und Partizipation


    Das grundlegende Ziel des Programms ist es, die Kluft zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den europäischen Institutionen zu überwinden. Dieses kann sowohl durch Diskussionen über europäische Werte und (Zeit-) Geschichte geschehen wie auch über Projekte zur Stärkung des Interesses der Bürgerinnen und Bürger an europäischer Politik sowie ihrer Teilhabe an den Prozessen geschehen. Für das Programm ist in Deutschland die nationale Kontaktstelle „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ zuständig.

    Das Programm könnte zum einen interessant sein für kirchliche Einrichtungen, die Projekte zum Thema (Zeit-) Geschichte im europäischen Kontext organisieren wollen. Zum anderen könnten Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern aus mehreren europäischen Ländern gefördert werden, insbesondere solche in enger Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen.

  • Rechte, Gleichstellung, Unionsbürgerschaft

    Das Programm „Rechte, Gleichstellung, Unionsbürgerschaft“ umfasst eine ganze Reihe von Themengebieten wie die Umsetzung des Grundsatzes der Nicht-Diskriminierung oder die Vorbeugung und Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jungendliche und Frauen (früher DAPHNE Programm).

    Das Programm könnte besonders interessant sein für kirchliche und diakonische Einrichtungen, die Projekte für den Schutz und die Stärkung von besonders benachteiligten und verwundbaren Zielgruppen durchführen möchten.

  • Justiz

     Das Programm „Justiz“ zielt auf die Weiterentwicklung und Vertiefung des europäischen Rechtsraums ab.

    Das Programm könnte besonders interessant sein für kirchliche und diakonische Einrichtungen, die im Bereich der justiziellen Zusammenarbeit oder im Bereich Drogen(-politik) aktiv sind.

  • Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF)

    Der Asyl-, Migration- und Integrationsfonds (AMIF) dient der Unterstützung der Flüchtlings- und Integrationspolitik der Mitgliedstaaten der EU. In Deutschland können Fördergelder über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beantragt werden.

    Das Programm könnte besonders für kirchliche und diakonische Einrichtungen interessant sein, die Projekte für Personen aus Nicht-EU-Staaten durchführen möchten. Dazu zählen Projekte in den Bereichen „Flüchtlinge“, „Integration“ sowie „Rückkehrunterstützung“.

  • EaSI
    • PROGRESS
    • EURES
    • „Mikrofinanzierung und soziales Unternehmertum“


    Das Programm für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI) unterstützt die europäischen Staaten in ihrer Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Es umfasst die Unterprogramme PROGRESS, EURES sowie „Mikrofinanzierung und soziales Unternehmertum“. In seinem Rahmen können unter anderem Projekte gegen Langzeitarbeitslosigkeit, für gute und nachhaltige Beschäftigung oder Maßnahmen gegen Armut und soziale Benachteiligung gefördert werden.

    EaSI könnte interessant sein für kirchliche oder diakonische Einrichtungen, die sich mit diesen Themen in enger Zusammenarbeit mit Behörden und öffentlichen Stellen befassen wollen.

  • Gesundheitsprogramm

    Das Programm „Gesundheit“ richtet sich an nationale Gesundheitsbehörden und an öffentliche und private Einrichtungen des Gesundheitssektors. Das Programm verfolgt unter anderem die Ziele, innovative und nachhaltige Gesundheitssysteme zu entwickeln und besseren Zugang für Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen.

    Das Programm könnte besonders interessant sein für diakonische Einrichtungen, die zusammen mit europäischen Partnern große Projekte im Bereich der Kranken- und Altenpflege durchführen wollen.

  • Horizont 2020

    Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union und dient zur Förderung der europäischen Wissenschaft und Forschung. Es ist durch drei Hauptsäulen strukturiert: Wissenschaftsexzellenz, eine führende Rolle der Industrie in Europa sowie gesellschaftliche Herausforderungen. Es richtet sich an europäische Hochschulen und andere Forschungseinrichtungen sowie forschende Unternehmen.

    Dieses Programm könnte besonders interessant sein für evangelische Hoch- und Fachhochschulen, die zum Beispiel zu Themen wie Gesundheit oder demografischem Wandel arbeiten.

  • LIFE
    • Umwelt
    • Klimaschutz


    Durch das Programm „LIFE“ werden Projekte gefördert, die zur Umsetzung und Weiterentwicklung europäischer Umweltpolitik und europäischen Umweltrechts beitragen. Es besteht aus den beiden Teilbereichen „Umwelt“ und „Klimaschutz“.

    Das Programm könnte besonders interessant sein für kirchliche Einrichtungen, die Projekte durchführen wollen, die zum Beispiel zur Erhaltung der Biodiversität oder zur Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen beitragen sollen. Projekte in diesem Programm sollten über hohen Innovationsgrad und eine überregionale Strahlkraft verfügen.

  • CoSME

    Das „EU Programme for the Competitiveness of Enterprises and Small and Medium-sized Enterprises“ (CoSME) dient der Förderung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelerer Unternehmen (KMU).

    Das Programm könnte vor allem für diakonische Einrichtungen interessant sein, die unternehmensnah organisiert sind und Projekte zum Beispiel besseren Bedingungen von Unternehmensgründungen oder zum Abbau von bürokratischen Hemmnissen durchführen möchten.

  • Urban Innovative Actions

    Das Programm „Urban Innovative Actions“ wurde im Dezember 2015 neu eingeführt. Es hat zum Ziel, die Entwicklung innovativer Ideen für die Lösung städtischer Problemlagen zu fördern und somit die Umsetzung der Europäischen Städteagenda (Urban Agenda) zu unterstützen. Neue und bislang unerprobte Lösungsansätze sollen im Rahmen dieses Programms getestet und evaluiert werden. „Urban Innovative Actions“ bezeichnet sich daher selbst als ein „städtisches Labor für Europa“.

    Dieses Programm könnte besonders für kirchliche und diakonische Einrichtungen interessant sein, die im städtischen Sozialraum tätig sind und daran interessiert sind, hoch innovative Projekte in Zusammenarbeit mit der Stadt umzusetzen.

Indirekt verwaltete Programme

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