Kerstin Griese, MdB - Kandidatin für die Ratswahl

Kerstin Griese

Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales

Persönliche Daten

Geburtsjahr: 1966
Geburtsort: Münster
Familienstand: ledig
Wohnort: Ratingen

Landeskirche: Evangelische Kirche im Rheinland

Berufsausbildung / Studium

  • Magister Artium (M.A.) in den Fächern Neuere Geschichte / Osteuropäische Geschichte / Politikwissenschaft

Beruflicher Werdegang (schwerpunktmäßig)

  • 1987–2000 freie und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in Düsseldorf
  • 2009–2010 Vorstand Sozialpolitik des Diakonischen Werkes der EKD
  • Mitglied des Deutschen Bundestages 2000 bis 2009 und seit 2010
  • seit 14.03.2018 Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales

Tätigkeitsfelder und Ehrenamt innerhalb und außerhalb der Kirche

Derzeit ausgeübte berufliche Tätigkeit

  • Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales

Wahrnehmung weiterer Aufgaben und Ämter und Ehrenämter innerhalb und außerhalb der Kirche

Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland – EKD (seit 2003)
stellvertretendes Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland

  • Mitglied im Stiftungsrat der Kindernothilfe
  • Mitglied im Vorstand der Vereinigung Gegen Vergessen – Für Demokratie 
  • Mitglied im SPD-Bundesvorstand
  • Sprecherin des Arbeitskreises Christinnen und Christen in der SPD (gemeinsam mit Wolfgang Thierse)

Fragen an die Kandidat:innen zur Ratswahl 

Wo sehe ich die zukünftigen Aufgaben und Perspektiven für die Arbeit der EKD?

Die EKD soll die vernehmbare und engagierte Stimme des Protestantismus in Deutschland sein, sowohl zu den grundsätzlichen Fragen der Zeit als auch zu den Fragen und Anforderungen der Menschen an ihren Glauben. 

Gerade jetzt, wo die Corona-Pandemie so viele Menschen erschöpft hat, wünsche ich mir, dass die Kompetenz der Kirche in der Seelsorge wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. Es bleibt für mich wichtige Aufgabe der EKD, die Stimme für die Schwachen und Benachteiligten zu erheben. 

Ich wünsche mir eine evangelische Kirche, die offen ist für alle Menschen und in der sie sich zu Hause fühlen, in der sie voneinander und miteinander lernen und ihren Glauben leben.

Was bringe ich dafür in die Arbeit des Rates mit ein?

Engagement, Überzeugungen, Kommunikationsfähigkeit, Gesprächsbereitschaft, ein Herz für das Ehrenamt, Offenheit, Geschichtsbewusstsein, Erfahrung und Neugier auf Neues, Zuversicht.

Konkret: zehn Jahre aktiv in der Evangelischen Jugendarbeit, berufliche Erfahrungen in der historisch-politischen Bildungs- und der Gedenkstättenarbeit, langjährige politische Erfahrung auf Bundesebene besonders in der Familien- und Jugendpolitik sowie der Arbeits-,Sozial- und Inklusionspolitik, fundierte Kenntnisse in kirchlicher Gremienarbeit und der Diakonie, deutsch-israelisch-palästinensische Kontakte.

Und sechs Jahre Erfahrung mit der guten Zusammenarbeit im Rat, die Lust auf mehr macht, unsere Kirche für die Zukunft gut zu gestalten.