Thomas Walther Rachel, MdB - Kandidat für die Ratswahl

Thomas Rachel

Parlamentarischer Staatssekretär

Geburtsjahr: 1962
Geburtsort: Birkesdorf (Düren)
Familienstand: verheiratet, 1 Kind
Wohnort: Düren

Landeskirche: Evangelische Kirche im Rheinland

Berufsausbildung / Studium

  • 1992 Magister in Politischen Wissenschaften, Geschichte und Staatsrecht (Bonn)

Beruflicher Werdegang (schwerpunktmäßig)

  • 1992 bis 2004 Angestellter der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Düsseldorf

Tätigkeitsfelder und Ehrenamt innerhalb und außerhalb der Kirche

Derzeit ausgeübte berufliche Tätigkeit

  • ab November 2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages (Wahlkreis Düren)

Wahrnehmung weiterer Aufgaben und Ämter und Ehrenämter innerhalb und außerhalb der Kirche

  • seit 2011 Bezirksvorsitzender der CDU Bezirk Aachen
  • seit 2006 Mitgl. im Kuratorium der Leo-Baeck-Stiftung
  • seit 2006 Vertreter d. Bundesministerin f. Bildung u. Forschung im Kuratorium d. Deutsch-Israelischen Stiftung für wissenschaftliche Forschung und Entwicklung (GIF)
  • seit 2003 Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK)
  • seit 2003 stellv. Mitglied der EKD-Synode
  • seit 2000 Landessynodaler der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR)

Fragen an die Kandidat:innen zur Ratswahl 

Wo sehe ich die zukünftigen Aufgaben und Perspektiven für die Arbeit der EKD?

Unsere Gesellschaft wird bunter, heterogener und auch multireligiöser: Die EKD steht vor der großen und fortwährenden Herausforderung, ihr Profil sowohl nach innen als auch nach außen weiter zu schärfen. Die Festigung der eigenen Identität und die offene Dialogfähigkeit mit anderen Gruppen, Religionen und Weltanschauungen sind für mich dabei untrennbar miteinander verbunden. Der Protestantismus ist immer dann besonders stark, wenn er in der Mitte der Gesellschaft breit aufgestellt ist und auch seinen Auftrag für die Politik ernst nimmt. Für die Zukunftsaufgaben sind die Intensivierung der Kontakte zu den Schwestern und Brüdern, die in politischer Verantwortung stehen und hier einen besonderen Beitrag zu leisten vermögen, unverzichtbar.

Was bringe ich dafür in die Arbeit des Rates mit ein?

Schon seit vielen Jahren wirke ich aktiv an der Schnittstelle von Kirche und Politik. Mein ehrenamtliches wie berufliches Engagement ist vielfältig und mein Themenspektrum - ob nun in der bisherigen Regierungsarbeit, im Parlament oder in der Union - entsprechend breit gefächert: Es reicht von Bildung bis Zuwanderung und von Organspende bis Sterbebegleitung. Sowohl bei meiner bisherigen Arbeit als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung in den vier von Angel Merkel geführten Bundesregierungen als auch seit vielen Jahren an der Spitze des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) sind mir die wichtigen Fragen der Bioethik sowie des interreligiösen Dialoges mit dem Judentum und dem Islam besonders ans Herz gewachsen. Diese unterschiedlichen Erfahrungen beim Brückenbauen zwischen Kirche und Politik würde ich gerne im Rat der EKD einbringen.