Kirche und Sport - Aktuelles

Die Evangelische Jugend in Bayern lädt zusammen mit Kirche+Sport zur Deutschen KonfiCup Endrunde - offenes Einladungsturnier (Kleinfeld) am 25. Juni 2022 in Nürnberg ein.

Der KonfiCup findet im Rahmen des Fußballfestes „Bunt ist cool“ statt.
Teilnehmen können alle Konfirmandengruppen aus Deutschland ohne vorherige Qualifizierung. Es können sowohl Mixed-Teams als auch Mädchenmannschaften angemeldet werden. 
Das Mädchenturnier findet bei genügend Anmeldungen parallel statt. Im Mixed- und Mädchenturnier ist die bestplatzierte bayerische Mannschaft auch zugleich bayerischer Landessieger!

Das Fußballfest „Bunt ist cool“ veranstaltet die Evangelische Jugend in Bayern gemeinsam mit dem 1. FC Nürnberg und in Partnerschaft mit dem Bayerischen Fußballverband, Maccabi Nürnberg und der Wilhelm-Löhe Schule Nürnberg. 

Wann?    Samstag, 25. Juni 2022,  09.45 Uhr Offizieller Beginn - 10.30 Uhr Spielbeginn
Wo?        Sportanlage „Am Clubgelände“ des 1. FCN, Valznerweiherstraße 200, 90480 Nürnberg 

Am Fußballfest werden unter der Schirmherrschaft von Dieter Frey, ehemaliger Club-Profi, verschiedene Kleinfeldturniere ausgetragen, bei denen es in erster Linie darum geht, Grenzen zu überwinden und Solidarität zu zeigen. Neben Dieter Frey unterstützen auch der TV-Reporter und Club-Fan Günther Koch und der Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm das Turnier. 

Information und Auskunft: 
Reinhold Schweiger, Amt für Evangelische Jugendarbeit, sport@ejb.de, 0911 4304-252


Ausschreibung KonfiCup

Anmeldung für den KonfiCup und die anderen Kleinfeldturniere im Rahmen von „Bunt ist cool“
 

20.04.2022

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Sein Bestes geben im Schatten des aktuellen Weltgeschehens

Digitaler Gottesdienst mit und für das Team D Paralympics

„Sein Bestes geben“ – war das Motto des digitalen Gottesdienstes am Sonntag, der im Rahmen der paralympischen Winterspiele Peking 2022 gefeiert wurde. Das ökume-nische Seelsorgerteam, Lisa Keilmann und Pastor Christian Bode, sowie die Kollegen der deutschen katholischen und evangelischen Auslandsgemeinden in Peking hatten eingeladen.

Die Paralympics stehen im Schatten des aktuellen Weltgeschehens. Sich voll auf den Sport zu konzentrieren scheint in diesen Tagen kaum möglich. So bot der Gottesdienst für das Team D Paralympics, Freundinnen und Freunde des Parasports bei Worten und Musik eine Möglichkeit zum Durchatmen und Kraft schöpfen, für einen Moment abzuschalten und sich zu besinnen. Präsident Friedhelm-Julius Beucher dankte herzlich für Worte und Musik und schilderte im Anschluss in bewegenden persönlichen Worten von den Eindrücken vor Ort weit über den Sport hinaus.

Für Christian Bode sind es die siebten Paralympics, die er als Seelsorger begleitet. Wie im Vorjahr bei den Sommerspielen in Tokio findet die Betreuung der deutschen Mannschaft in enger Abstimmung mit dem Deutschen Behindertensportverband digital statt. Das Seelsorgerteam ist rund um die Uhr für seelsorgerliches Gespräch erreichbar. Über die Team-App erhalten alle Teilnehmer*innen jeden Morgen einen kleinen Impuls für den Tag in Form von kurzen Texten, Gebeten oder Segensworten.

„Die Sportlerinnen und Sportler hätten eine höhere Aufmerksamkeit für ihre großartigen Leistungen verdient. Uns allen wird in diesen Tagen jedoch bewusst, dass es weit Wichtigeres gibt als den sportlichen Wettbewerb um Gold, Silber und Bronze. Möge trotz der aktuellen Umstände von den Paralympics eine Friedensbotschaft ausgehen und in die Welt getragen werden!“, so Christian Bode.

 

08.03.2022
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Fußball, Fifa und Katar – Fußball als Wirtschaftsmacht in einer globalisierten Welt - Workshop vom 18.-20.03.2022


Am 2. Dezember 2010 fiel die Entscheidung, dass die Fußball-Weltmeisterschaft der Herren 2022 in Katar stattfinden wird.

Im Februar 2021 berichtete die britische Tageszeitung The Guardian von 6.500 Toten auf Katars Baustellen seit Vergabe der WM. Wie kam es dazu, dass ein Land, das Menschenrechte missachtet, Homosexualität unter Strafe stellt und die Rechte der Frauen mehr als nur einschränkt, ein Prestigeprojekt wie eine Fußball-Weltmeisterschaft zugesprochen bekommt? Was können wir dagegen tun und wer trägt hier welche Verantwortung?

Gemeinsam mit Expert*innen wollen wir über die Verschränkungen von Menschenrechten, machtpolitischen Interessen und dem Wirtschaftsfaktor Sport diskutieren.

Der Workshop ist eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie der Pfalz. Zur Teilnahme eingeladen sind alle Interessierten zwischen 15 und 26 Jahren.

 

Zur Anmeldung

03.03.2022

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Neustart: Vorstand des Arbeitskreises Kirche und Sport in Würzburg

Zu einer ersten Klausur traf sich der im November 2021 neue Vorstand des Arbeitskreises Kirche und Sport der EKD Anfang Februar 2022 in Würzburg. Dem Vorstand gehören mit Thomas Weber (Gevelsberg) und Christian Bode (Osnabrück) die beiden Olympia- bzw. Paralympic-Pfarrer an, außerdem Saskia von Münster von der Universität Erlangen-Nürnberg, Diakonin Inga Rohoff aus der Landeskirche Hannover, Pfr. DDr. Peter Noss vom Zentrum Ökumene der EKHN/EKKW in Frankfurt, Diakon Henrik Struve von der Evangelischen Sportbewegung/dem EJW mit Sitz in Stuttgart und als Vertreter des CVJM Klaus Schmidt (Würzburg).

Auf der Agenda stand neben dem ersten intensiven Kennenlernen und persönlichem Austausch die gemeinsame Arbeit in der kommenden Zeit. Die Themenbereiche lassen sich in eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, eine intensivere Zusammenarbeit mit den Landesarbeitskreisen, dem katholischen Arbeitskreis Kirche und Sport und weiteren Verbänden und Organisationen sowie Projekten auf Bundesebene aufgliedern. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Studienkurs in Sils Maria, der vom 19.02.-26.02.22 unter dem Thema „Was tut uns gut? Nachhaltigkeit nach Corona als Aufgabe für Kirche und Sport“ steht.

Im Focus stand auch die Frage nach der neuen Sportbeauftragung durch den Rat der EKD. Hier wünscht sich der Vorstand eine kontinuierliche Fortsetzung, nachdem die intensive Zusammenarbeit mit dem hessischen Kirchenpräsidenten Dr. Volker Jung mit der letzten Ratsperiode auslief. Deutlich wurde in diesem Zusammenhang der große Stellenwert, den die Arbeitskreise und Aktivitäten auf den verschiedenen Ebenen für die Kirchen und die verschiedenen Bereiche des Sports haben.
 

14.02.2022

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Mehr als Du läufst - ein Hoffnungsfilm zum Frankfurter Mainova Marathon 2021

Ökumene-Pfarrer Peter Noss, begeisterter Sportler und Vorstandsmitglied im Arbeitskreis „Kirche und Sport“ der EKHN, der sonst am Vorabend des Laufes einen ökumenischen Gottesdienst  mitgestaltet und interreligiöse Staffeln für Frieden und Verständigung organisiert, hat nun einen Hoffnungs-film gedreht. Motto: „Mehr als du läufst...!“. Er macht deutlich, was Laufen individuell und für die Gemeinschaft bedeutet, was die spirituelle Dimension ist, warum es eine gute Perspektive gibt. Der Geschäftsführer des Veranstalters, Jo Schindler, kommt ebenso zu Wort wie EKHN-Kirchenpräsident und EKD-Sportbeauftragter Dr. Volker Jung, der sagt:„Laufen ist für mich Lebenselexier.“ Dabei habe das Laufen auch eine geistliche Seite: „Das fängt damit an, dass ich beim Laufen dankbar bin, dass ich laufen und mich bewegen kann. Das ist ein so großartiges Gefühl – und das ist schon der erste Kontakt zu Gott.“ 

Zum Film

Mehr zu den Kirchenmeisterschaften

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Auf der 2. Tagung der 13. Synode der EKD (im November 2021) wurde ein Beschluss zur Einhaltung der Menschenrechte als Bedingung für die Vergabe von sportlichen Großveranstaltungen getroffen.

Beschluss