Hier finden Sie aktuelle Stellungnahmen, Predigten und Vorträge, sowie Pressemitteilungen der Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union.
Die EKD unterstützt das Ziel, die Qualität der Kindertagesbetreuung bundesweit weiterzuentwickeln und allen Kindern bessere Startchancen zu eröffnen. Höhere Qualitätsanforderungen müssen jedoch vollständig und dauerhaft finanziert werden; konfessionelle und andere freigemeinnützige Träger dürfen bei der Zuweisung zusätzlicher Ressourcen nicht benachteiligt werden.
EKD, Katholisches Büro, Deutscher Caritasverband und Diakonie Deutschland begrüßen, dass der zweite Entwurf zur Neufassung der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung einige ihrer zentralen Anliegen aufgreift. Sie fordern weitere Änderungen, damit gemeinnützige Träger Förderungen auf Grundlage der AGVO tatsächlich im benötigten Umfang nutzen können.
Die EKD begrüßt den Referentenentwurf für ein Suizidpräventionsgesetz. Menschen mit Suizidgedanken stehen oft unter hohem Leidensdruck und brauchen niedrigschwellig und ortsnah erreichbare Hilfen, die Alternativen aufzeigen und Begleitung sicherstellen.
In einer gemeinsamen Stellungnahme unterstreichen die EKD und die katholische Kirche die Bedeutung der Seelsorge in Krisenzeiten. Persönliche Begegnungen, verlässliche Strukturen und eine enge Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen sollen bei künftigen Pandemien stärker berücksichtigt werden.
Eine fraktionsübergreifende Gruppe im Bundestag will die Widerspruchsregelung bei der Organspende einführen. Die EKD sieht die Umkehrung des bisherigen Prinzips kritisch.
Die Kirchen begrüßen das Ziel der Bundesregierung, Tarifautonomie und -bindung zu stärken. Sie fordern jedoch, dass der verfassungsmäßig geschützte „Dritter Weg“ im Tariftreuegesetz gleichberechtigt berücksichtigt wird. Über diesen wird eine fast vollständige Tarifbindung kirchlicher Einrichtungen erreicht.