Denkschriften und Grundlagentexte 1980-1989

Auf dieser Seite finden sie die Denkschriften und Grundlagentexte aus den Jahren 1980-1989.

Cover EKD Texte Gott ist ein Freund des Lebens Herausforderungen und Aufgaben beim Schutz des Lebens

Herausforderungen und Aufgaben beim Schutz des Lebens

Gott ist ein Freund des Lebens

Geht es um den Schutz des Lebens, stehen sich die christlichen Kirchen sehr nahe. Die vorliegende Erklärung wurde vom Rat der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz erarbeitet; alle Gast- und Mitgliedskirchen der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“ (ACK) tragen sie mit. Auf Grundlage biblischer Besinnung und theologischen Nachdenkens beschreibt sie die besondere Würde des menschlichen, auch vorgeburtlichen Lebens. Die aktuellen Herausforderungen werden ethisch durchleuchtet, auch in Hinblick auf Embryonenforschung, „behindertes“ Leben, Organverpflanzung und das Sterben.

EKD, 1989

Cover EKD Texte Das Leben achten

Das Leben achten

Maßstäbe für Gentechnik und Fortpflanzungsmedizin

Ethische Maßstäbe angesichts der wachsenden Möglichkeiten der Gentechnik bieten die in diesem Buch dokumentierten Vorträge, die 1987 vor der EKD-Synode gehalten wurden. Nach einer Einführung benennt Humangenetikerin Traute Schroeder-Kurth „Ethische Probleme in der humangenetischen Beratung“. Theologe Dietrich Ritschl bedenkt die „Menschenwürde als Fluchtpunkt ethischer Entscheidungen in der Reproduktionsmedizin und Gentechnologie“. Ebenfalls enthalten sind Bibelarbeiten des Alttestamentlers Klaus Koch und der Pastorin Christel Meyers-Herwart sowie die „Synodenkundgebung zur Achtung vor dem Leben“.

EKD, 1988

Cover EKD Texte Glauben heute

Glauben heute

Christ werden – Christ bleiben

Wie wird und wie bleibt man heutzutage Christ? 1990 befasste sich die EKD-Synode mit diesen Fragen. Das Ergebnis ist hier dokumentiert. In verständlicher Weise beschreibt der Text, was Christsein bedeutet. Am Ende werden fünf Herausforderungen der Kirche geschildert: Die Bibel soll als "leuchtende Grundlage in den Mittelpunkt" gerückt werden. Die Kirchengemeinden sollen einladender werden. Kirchen und jeder Christ soll den Glauben weitertragen. Diakonie soll als Zeugnis des Glaubens anerkannt werden. Gottesdienste sollen wieder lebendiger werden. Angefügt ist ein Vortrag des Zürcher Theologieprofessors Hans Weder: „Die Entdeckung des Glaubens im Neuen Testament“.


EKD, 1988
 

Cover EKD Texte Bildung und Erziehung

Bildung und Erziehung

Band 4 / 1

Eine Denkschrift

Der Sammelband enthält zahlreiche Texte zum Themenfeld „Bildung und Erziehung“. Am Anfang steht das Dokument „Kirche und Schule“, 1943 in der Bekennenden Kirche entstanden. Es folgen zwei Beschlüsse „zur Schulfrage“ aus dem Jahr 1945 und Entschließungen der EKD-Synode aus den Jahren 1958, 1971 und 1978. Die weiteren Stellungnahmen und Studien aus den Jahren 1958 bis 1983 widmen sich u.a. den Themen Religionsunterricht, Kirchliche Fachhochschulen, Bildungs- und Schulpolitik, Gemeindepädagogik, Erwachsenenbildung und der Bildung muslimischer Kinder und Jugendlicher.

EKD, 1987

Cover EKD Texte Alterssicherung

Alterssicherung

Die Notwendigkeit einer Neuordnung

Eine Denkschrift 

„Vorsorge für das Alter ist mehr als nur eine pragmatische Versorgungsregelung“: Darauf weist der EKD-Ratsvorsitzende Martin Kruse im Vorwort zu dieser Denkschrift hin. Aus evangelischer Sicht entwickelt der Text „ethische Grundsätze für eine verantwortliche Gestaltung der Alterssicherung“. Es folgen zunächst Vorschläge zur „Bewahrung und Verbesserung des bestehenden Sicherungssystems“, dann Impulse zur Lösung „längerfristig zu lösender Aufgaben“. Dabei ist zu beachten: „Die materielle Sicherung ist nur ein Teil der umfassenderen Aufgabe, zu Geborgenheit und Gottvertrauen auch im Alter beizutragen.“ 

EKD, 1987
 

Cover EKD Texte Verantwortung wahrnehmen für die Schöpfung

Gemeinsame Erklärung des Rates der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz

Um die öffentliche Diskussion über den Umweltschutz zu versachlichen und den christlichen Standpunkt einzubringen, hat die EKD zusammen mit der Deutschen Bischofskonferenz diese Erklärung formuliert. Nach der Schilderung der Umweltkrise und ihrer Ursachen sowie bisheriger Lösungsversuche entwickelt sie ethische Orientierung für ökologisches Handeln. Auf der Grundlage der „christlichen Botschaft von Schöpfung, Erlösung und Vollendung der Welt“ stellt sie „Forderungen für ein neues Denken und Handeln“. Kirchen und Christen müssen „entschiedener“ ihren ökologischen Beitrag leisten.

EKD, 1985

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Cover EKD Texte Frieden politisch fördern: Richtungsimpulse

Frieden politisch fördern: Richtungsimpulse

Sechs Expertenbeiträge für die Evangelische Kirche in Deutschland

Um der Friedensdiskussion neue Impulse zu geben, lud die EKD Politikwissenschafter und Juristen zu Vorträgen, die hier dokumentiert sind. Nach Klaus Ritters „Anmerkungen zur Friedensdiskussion“ denkt Klaus von Schubert über die „Problematik der Denkfigur ‚Abschreckung‘“ nach. Klaus von Beyme erkundet „Handlungsspielräume im Ost-West-Konflikt“. Karl Kaiser fragt: „Einfrieren und Nichterstgebrauch von Kernwaffen – Wege in der Gefahr?“ Rainer Tetzlaff analysiert „Nord-Süd-Konflikte und ihre Ursachen“ und Jost Delbrück die „internationale Friedensordnung als rechtliche und politische Gestaltungsaufgabe“.

EKD, 1985

Cover EKD Texte Weltbevölkerungswachstum als Herausforderung an die Kirchen

Weltbevölkerungswachstum als Herausforderung an die Kirchen

Eine Studie

Die Zahl der Menschen auf der Welt wächst heute so stark wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Die „Bevölkerungsexplosion“ löst bei einigen Ängste aus, andere warnen vor einer Dramatisierung. Diese Studie möchte die Folgen des Weltbevölkerungswachstums offen benennen und erörtern. Lösungen will und kann sie nicht präsentieren, auch maßt sie sich nicht an, Christen und Kirchen in der „Dritten Welt“ Ratschläge zur Bewältigung zu erteilen. Ziel ist es, durch sachliche Analysen die vielschichtigen Zusammenhänge zu erklären. Mit Denkanstößen aus evangelischer Sicht befähigt sie zu eigener Urteilsbildung.  

EKD, 1984
 

Cover EKD Texte Menschengerechte Stadt

Menschengerechte Stadt

Aufforderung zur humanen und ökologischen Stadterneuerung

Die Verstädterung nimmt weltweit zu; die Folgen betreffen den Lebens- und Arbeitsbereich vieler Menschen. Das hat Vorteile, aber auch problematische Folgen: Hektik, Anonymität, soziale Isolation, Einsamkeit, Umweltverschmutzung. Die Kirche trägt Mitverantwortung für die menschengerechte Entwicklung und Gestaltung von Städten. Die nimmt sie mit dieser Studie wahr. Sie plädiert für eine „überschaubare, offen gegliederte Stadt" mit vielen Begegnungsmöglichkeiten als Gegengewicht zur funktional durchrationalisierten Stadt. Auch die für Großstadtkirchen entstehenden Herausforderungen werden benannt.

EKD, 1984

Chancen, Gefahren, Aufgaben verantwortlicher Gestaltung, EKD 1985

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Cover EKD Texte Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Wachsen und Weichen, Ökologie und Ökonomie, Hunger und Überfluß
Landwirtschaft im Spannungsfeld

Eine Denkschrift

Die Beschäftigungskrise, die Gefährdung der Natur und der Nord-Süd-Konflikt: Auch die Landwirtschaft ist von diesen Problemen betroffen. Sie sucht ihren Standort im Spannungsfeld von Wachsen und Weichen, Ökonomie und Ökologie, Hunger in der Dritten Welt und Überfluss bei uns. Diese Denkschrift wendet sich an Landwirte, aber auch an Agrarpolitiker, Verbraucher und Umweltschützer. Sie will die Diskussion versachlichen– auf dem Hintergrund, dass der christliche Glaube den Auftrag zum rechten Umgang mit der Schöpfung und zur solidarischen Hilfe für die notleidenden Mitmenschen dieser Erde einschließt.

EKD, 1984

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Cover EKD Texte Grundsätze zur Weiterentwicklung der Rentenversicherung und Altersversorgung in der Bundesrepublik Deutschland

Grundsätze zur Weiterentwicklung der Rentenversicherung und Altersversorgung in der Bundesrepublik Deutschland

Eine Denkschrift

Der tiefgreifende gesellschaftliche Wandel führt auch dazu, dass die Altersversorgung nicht mehr Sache der Familie ist, sondern in die Verantwortung der Gesellschaft als Solidargemeinschaft übergeht. Mit dieser Denkschrift schaltet sich die EKD mit sozialethischen Thesen in die Diskussion um die anstehende Rentenreform ein. Sie stellt drei zentrale Forderungen: die „Durchsetzung der Gleichbehandlung von Mann und Frau“; „Ehe- und Familienfreundlichkeit“ sowie die „angemessene Anerkennung von Pflege- und Erziehungszeiten der Eltern für ihre Kinder“.

EKD, 1982