Frühere EKD-Präses Katrin Göring-Eckardt wird 60

Die frühere Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Katrin Göring-Eckardt, wird am 3. Mai 60 Jahre alt. Neben ihren führenden Rollen in der evangelischen Kirche prägte sie über Jahrzehnte auch die Bundespolitik – unter anderem als Bundestagsvizepräsidentin, Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin der Grünen.

Göring-Eckhardt

Berlin (epd). Die gebürtige Thüringerin bekleidete über mehr als 20 Jahre Spitzenämter in der Politik, war unter anderem mehrfach Vorsitzende der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Bundestagsvizepräsidentin. Sie gehört auch in dieser Wahlperiode dem Bundestag an, in den sie erstmals 1998 einzog.

Göring-Eckardt, die ab Mitte der 1980er Jahre in Leipzig Theologie studierte, engagierte sich darüber hinaus über viele Jahre in Ämtern der evangelischen Kirche. 2009 wurde sie zur Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt, der sie seit 2003 bis heute angehört. Das Amt ließ sie ruhen, nachdem sie von ihrer Partei zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2013 gewählt wurde. Göring-Eckardt war zudem Präsidentin des Deutschen Evangelischen Kirchentags im Jahr 2011 in Dresden.

Als Bundestagsabgeordnete gehört sie in dieser Legislaturperiode den Ausschüssen für Angelegenheiten der Europäischen Union sowie für Kultur und Medien an. Göring-Eckardt meldet sich aber auch zu anderen gesellschaftspolitischen Fragen öffentlich zu Wort. Sie ist Mutter von zwei Söhnen und hat mehrere Enkelkinder.