Digitale Gremien-Zusammenarbeit
Die Corona-Pandemie hat Gemeinden zu Veränderungen gezwungen. Im Kirchenkreis Aachen wurden neben Gottesdienstübertragungen auch Presbyteriumssitzungen und Ausschüsse in den digitalen Raum verlegt. Aus zunächst rein digitalen (Zoom-)Veranstaltungen entwickelten sich nach und nach hybride Sitzungen. Damit begannen jedoch neue Herausforderungen: Hybride Formate mussten so umgesetzt werden, dass gutes Hören und Sehen für alle gewährleistet ist.
In der Flächengemeinde in der Diaspora im Südwesten Nordrhein-Westfalens werden hybride Sitzungen regelmäßig genutzt. Rund 4.500 evangelische Christinnen und Christen leben verteilt auf 120 kleine Städte, Dörfer und Weiler – in einer Region mit katholischer Mehrheit. Zugleich soll Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht vor Ort sein können, eine digitale Teilnahme ermöglicht werden, etwa bei Krankheit, fehlender Mobilität, Ausbildung an einem anderen Ort, unzureichender Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr oder aus Kostengründen.
Das Projekt wird mit 2.000 Euro vom Digitalinnovationsfonds gefördert.