Kirchenmitgliedschaft mit Leben füllen

Fünf Beispiele aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Drei junge Frauen lachen zusammen
Mitgliedschaft bedeutet auch, in einer Gemeinschaft zu sein.

Getauft, konfirmiert – und dann? Fünf Frauen und Männer aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erzählen, wie sie ihre Kirchenmitgliedschaft mit Leben füllen. Dabei sind es ganz unterschiedliche Menschen: Die einen erfreuen sich an ihrer Zugehörigkeit, andere sind auch ehrenamtlich tätig. Die evangelische Theologin Tabea Kraaz stellt sie per Video vor.

„Ich habe durch Jugendarbeit zum Glauben gefunden“

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Stella engagiert sich seit ihrer Konfirmation ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit ihrer evangelischen Kirchengemeinde. Sie freut sich darüber, wenn die Kinder und Jugendlichen Vertrauen zu ihr aufbauen. In der EKHN – und natürlich auch in den anderen Landeskirchen – gibt es zahlreiche Möglichkeiten, als junger Mensch mitzumachen oder sich ehrenamtlich zu engagieren.

„Musik heißt für mich loslassen“

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Neben Magnus tragen noch viele andere Menschen die Liebe zur Musik in sich – manchmal noch unentdeckt. Um den eigenen musikalischen Schatz zu heben, bietet die Kirche ganz umfangreiche Angebote. Dabei ist sie offen für unterschiedlichste Musikstile und Instrumente: das eher poppig-rockige „Neue geistliche Lied“, Gospelmusik, aber auch klassische Bach-Werke und Orgelmusik.

„Die Taufe war uns wichtig!“

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Wie wunderbar und doch gleichzeitig verletzlich das Leben ist, wird uns durch die Geburt eines Kindes bewusst. Viele Eltern möchten ihrem Kind christliche Werte als Richtlinie für das eigene Leben mitgeben.

„Wir müssen im Dialog bleiben!“

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Auch Kofi Boateng kennt die Mitgliederentwicklung in der evangelischen Kirche. Aber er ist überzeugt: „Man muss gucken, was gut ist. Kirche hat viel Gutes zu bieten und müsste sich besser präsentieren.“ Hoffnung machen ihm die Kinder. Kofi Boateng gehört zum Kirchenvorstand der Evangelisch Reformierten Kirche im Frankfurter Westend. Dort übernimmt auch Verantwortung für Gemeinde-Projekte.

„Der Tod ist oft auch eine Erlösung“

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Dem Sterben oder dem Tod weichen wir lieber aus, wenn wir uns noch fit fühlen. Das sieht Sabine Ahlschwede-Ziegler anders – sie arbeite in einer stationären Pflegeeinrichtung des Evangelischen Vereins für Innere Mission in Nassau (EVIM). Sie hat gelernt, dass „der Tod etwas Wunderschönes sein kann.“ Sie hat bereits vielen Menschen beim Sterben begleitet, hat ihre Hand gehalten. Dann merkt sie, dass „irgendetwas da noch über uns ist.“

Tabea Kraaz / EKHN