Materialien und Projekte

Referat für Chancengerechtigkeit

Ratsbeschluss zu geschlechtergerechter Sprache

Der Rat der EKD hat auf seiner Sitzung am 19. Juni 2020 „Empfehlungen für eine geschlechter­gerechte Sprache in schriftlichen Äußerungen der EKD sowie in Normtexten“ beschlossen.
Sprache ist nicht nur ein Spiegel unseres Alltags und unserer Wertvorstellungen, sondern lenkt auch unsere Wahrnehmung. Der Gebrauch von Sprache hat sich stets gewandelt. Gesellschaftlicher Wandel und der Wandel der Sprache beeinflussen sich dabei gegenseitig.
Auch durch den Wandel des Personenstandsrechts, das seit 2018 neben „männlich“ und „weiblich“ mit „divers“ eine dritte Geschlechtskategorie kennt, erhält ein geschlechtergerechter Sprach­gebrauch neue Aufmerksamkeit.

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Cover: Sie ist unser bester Mann!

„Sie ist unser bester Mann!“ Wirklich?

Tipps für eine geschlechtergerechte Sprache (Neuauflage 2020)
Sprache ist nicht nur ein Spiegel unseres Alltags und unserer Wertvorstellungen, sondern schafft auch Wirklichkeit. Das Faltblatt, dass in Zusammenarbeit von Evangelischem Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. und Evangelischer Kirche in Deutschland entstanden ist, zeigt mit Beispielen, dass inklusvie Sprache auch ohne unverständliche Wortungetüme und Sprachvorschriften auskommt.

Cover: Gleichstellungsatlas von Frauen und Männern in der Diakonie

Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Diakonie 2019

Die Diakonie will Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt in ihren Einrichtungen und Diensten stärken. Dazu hat sie eine repräsentative Erhebung unter den diakonischen Einrichtungen und Angeboten sowie Landes- und Fachverbänden durchgeführt.

Logo: Evangelisches Gütesiegel Familienorientierung

Kooperationsprojekt: Evangelisches Gütesiegel Familienorientierung

Das "Evangelische Gütesiegel Familienorientierung", das die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie Deutschland gemeinsam entwickelt haben, wurde am 19. September 2019 erstmals verliehen.

Beteiligte Landeskirchen und deren Ansprechpartner*innen

Jetzt geht das Gütesiegel in die Breite, welche Landeskirchen sich beteiligen und wer dort Ansprechpartner*in ist, finden Sie in der pdf.

Cover: Einführung des Frauenwahlrechts in den Evangelischen Landeskirchen

Frauenwahlrecht in der Kirche

Ergänzungsband 2 zum Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche in Deutschland, 2019

Die Entwicklung des kirchlichen Frauenwahlrechts steht im Mittelpunkt des 2. Ergänzungsbandes zum "Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche in Deutschland". Die Veröffentlichung will einen ersten Überblick über die Einführung des Frauenwahlrechts in den evangelischen Landeskirchen ab 1919 geben.

Nach einem historischen Abriss über die Debatte um das kirchliche Frauenwahlrecht während des Kaiserreiches finden Sie Tabellen, Diagramme und Karten, die zeigen, dass erst in den 1960er Jahren überall in der EKD Frauen auch in die Landessynoden wählbar waren. Informiert wird außerdem über die Entwicklung der Frauenanteile in den Kirchenparlamenten von 1945 bis in die aktuelle Wahlperiode.


Frauenwahlrecht in der Kirche, Ergänzungsband 2
Cover: Die richtige Person am richtigen Platz

Bewerbungsverfahren transparent und fair gestalten

Die richtige Person am richtigen Platz! Bewerbungsverfahren gestalten
Eine Arbeitshilfe (nicht nur) für Kirchengemeinden, 2018

epd-Dokumentation Cover Bild

Der Begriff „Gender“ polarisiert. Es gibt wohl kaum einen anderen sozial­wissenschaftlichen Fachterminus, der wie dieser zugleich eine Karriere als Reizwort erster Güte aufweist. Auch die evangelische Kirche ist mit der Aus­einandersetzung um „Gender“ konfrontiert. So mehr(t)en sich bei den Gender- und Gleichstellungsreferaten in Landeskirchen und EKD die An­fragen, was es mit Schlagworten und Polemiken wie „Genderwahn“, „Gender-Gaga“ und „Genderismus“ auf sich habe, mit denen auch kirchliche Repräsentant*innen und Funktionsträger zunehmend konfrontiert werden. Aus diesem Anlass haben wir zu einer EKD-weiten Fachtagung eingeladen, die sich der Anti-Gender-Bewegung und den Strategien für den Umgang mit ihr widmete. Daraus entstand die epd-Dokumentation. Das Heft widmet sich der Entstehungsgeschichte, den Hintergründen und den aktuellen Konturen der Front gegen Gender. Im Zentrum steht der bei der Fachtagung in Hamburg gehaltene Vortrag der Theologin Ruth Heß, der für die Schriftfassung noch durch zahlreiche Quellenbelege ergänzt wurde. Diese detaillierte und kenntnisreiche Analyse bietet eine gute Grundlage für die sicher notwendige weitere Befassung mit dem Phänomen.


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Cover Ergänzungsband Gleichstellungsatlas

Gleichstellung im geistlichen Amt

Ergänzungsband 1 zum Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche (2017)
Der Ergänzungsband gibt einen EKD-weiten Überblick über die bisherige Aufarbeitung der Geschichte der Gleichstellung im geistlichen Amt in den Landeskirchen. Der Band informiert über rechtliche Meilensteine wie die Zulassung zu Theologiestudium und Examina, über erste Gesetze zur Anstellung und Zölibatsklauseln, die zum Teil noch bis in die 1970er Jahre galten. Er gibt zudem einen Überblick über die Vielfalt der historischen Entwicklungen zur Gleichstellung im geistlichen Amt. Der Ergänzungsband wurde vom Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie in Kooperation mit der Konferenz der Genderreferate und Gleichstellungsstellen in den Gliedkirchen der EKD herausgegeben.

Cover 'Reformation für alle*'/„Der verkehrte Junge“, Gemälde von Cornelia Kunert

Reformation für Alle*

Transidentität/Transsexualität und Kirche (2017)
Finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. (dgti e.V.) eine Broschüre herausgegeben, die sich dem Themenfeld Transidentität in der Kirche widmet. Das Heft gibt in einem ersten Teil einen Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand der Behandlung von transsexuellen und transidenten Menschen in den verschiedenen Kontexten von Theologie, Medizin, Recht und Politik. In einem zweiten Teil kommen transsexuelle/transidente Menschen und anderweitig mit der Kirche verbundene Personen zu Wort und teilen ihre persönlichen Thesen zu Kirche, Glauben und Reformation mit.

Die Broschüre "Reformation für Alle* - Transidentität/Transsexualität und Kirche" ist im Rahmen des Projekts "TuR - Trans* und Reformation 2017 (http://tur2017.de/) der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. (dgti e.V.) entstanden.


(Titelmotiv: „Der verkehrte Junge“ (2002) von Cornelia Kunert, Psychotherapeutin und Künstlerin)

Cover Broschüre GENDER.ismus?

Gender . ismus? (2016)

Um den Begriff „Gender“ ist es laut geworden, deshalb will das Faltblatt über den Begriff informieren und Hinweise geben, wie mit den neuen Angriffen gegen Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt umgegangen werden kann.

Gleichstellungsatlas, Cover pdf

Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche in Deutschland (2015)

Einen Überblick über die Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche in Deutschland gibt der erste Atlas zur Gleichstellung. Der Atlas dokumentiert Zahlen und Fakten zur Präsenz von Frauen und Männern im kirchlichen Leben, in Haupt- und Ehrenamt und in Leitungspositionen. Der Atlas wurde vom Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie in Kooperation mit der Konferenz der Genderreferate und Gleichstellungsstellen in den Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland herausgegeben.

Publikation: Hinschauen - Helfen - Handeln

Hinschauen - Helfen - Handeln

Hinweise für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung durch beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende im kirchlichen Dienst

Cover Synode Bad Krozingen

25 Jahre Bad Krozinger Synodenbeschlüsse (2014)

Anlässlich des 25. Jahrestages der Bad Krozinger Synodenbeschlüsse präsentierten die Frauenreferentinnen, Gleichstellungs- und Genderbeauftragten ihre Arbeit bei der 11. Synode (2014) in Dresden. Synodale und Mitglieder der Kirchenkonferenz wurden vor Ort zu den Bad Krozinger Beschlüssen, zu den Aufgaben von Gleichstellungsbeauftragten und zum Thema familienfreundliche Kirche interviewt.

Cover: Zwischen Autonomie und Angewiesenheit - Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken

Zwischen Autonomie und Angewiesenheit: Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken

Eine Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Juni 2013, Gütersloher Verlagshaus 2013. Bestellungen nur über den Buchhandel

ISBN ISBN 978-3-579-05972-3
Preis 5,99 Euro

Familienorientierte Personalpolitik, Cover SI aktuell 2012

Familienorientierte Personalpolitik in Kirche und Diakonie

SI aktuell (2012)
Die Förderung einer größeren Familienfreundlichkeit ist aus den verschiedensten Gründen sinnvoll. Die vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Auftrag gegebene Studie untersucht Ausprägung, Gestaltung und betriebswirtschaftliche Effekte familienorientierter Personalpolitik in Kirche und Diakonie. Die Studie bestätigt, dass Familienfreundlichkeit ein wichtiger Faktor „Guter Arbeit“ ist und zu höherer Produktivität beitragen kann. Familienfreundliche Unternehmenskultur hängt stark davon ab, ob sie von Führungskräften vorgelebt wird.

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