Materialien und Projekte

Referat für Chancengerechtigkeit

Beteiligte Landeskirchen und deren Ansprechpartner*innen

Jetzt geht das Gütesiegel in die Breite, welche Landeskirchen sich beteiligen und wer dort Ansprechpartner*in ist, finden Sie in der pdf.

Logo: Evangelisches Gütesiegel Familienorientierung

Kooperationsprojekt: Evangelisches Gütesiegel Familienorientierung

Das "Evangelische Gütesiegel Familienorientierung", das die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie Deutschland gemeinsam entwickelt haben, wurde am 19. September 2019 erstmals verliehen.

Cover: Einführung des Frauenwahlrechts in den Evangelischen Landeskirchen

Frauenwahlrecht in der Kirche

Ergänzungsband 2 zum Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche in Deutschland, 2019

Die Entwicklung des kirchlichen Frauenwahlrechts steht im Mittelpunkt des 2. Ergänzungsbandes zum "Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche in Deutschland". Die Veröffentlichung will einen ersten Überblick über die Einführung des Frauenwahlrechts in den evangelischen Landeskirchen ab 1919 geben.

Nach einem historischen Abriss über die Debatte um das kirchliche Frauenwahlrecht während des Kaiserreiches finden Sie Tabellen, Diagramme und Karten, die zeigen, dass erst in den 1960er Jahren überall in der EKD Frauen auch in die Landessynoden wählbar waren. Informiert wird außerdem über die Entwicklung der Frauenanteile in den Kirchenparlamenten von 1945 bis in die aktuelle Wahlperiode.


Frauenwahlrecht in der Kirche, Ergänzungsband 2
Cover: Die richtige Person am richtigen Platz

Bewerbungsverfahren transparent und fair gestalten

Die richtige Person am richtigen Platz! Bewerbungsverfahren gestalten
Eine Arbeitshilfe (nicht nur) für Kirchengemeinden, 2018

epd-Dokumentation Cover Bild

Der Begriff „Gender“ polarisiert. Es gibt wohl kaum einen anderen sozial­wissenschaftlichen Fachterminus, der wie dieser zugleich eine Karriere als Reizwort erster Güte aufweist. Auch die evangelische Kirche ist mit der Aus­einandersetzung um „Gender“ konfrontiert. So mehr(t)en sich bei den Gender- und Gleichstellungsreferaten in Landeskirchen und EKD die An­fragen, was es mit Schlagworten und Polemiken wie „Genderwahn“, „Gender-Gaga“ und „Genderismus“ auf sich habe, mit denen auch kirchliche Repräsentant*innen und Funktionsträger zunehmend konfrontiert werden. Aus diesem Anlass haben wir zu einer EKD-weiten Fachtagung eingeladen, die sich der Anti-Gender-Bewegung und den Strategien für den Umgang mit ihr widmete. Daraus entstand die epd-Dokumentation. Das Heft widmet sich der Entstehungsgeschichte, den Hintergründen und den aktuellen Konturen der Front gegen Gender. Im Zentrum steht der bei der Fachtagung in Hamburg gehaltene Vortrag der Theologin Ruth Heß, der für die Schriftfassung noch durch zahlreiche Quellenbelege ergänzt wurde. Diese detaillierte und kenntnisreiche Analyse bietet eine gute Grundlage für die sicher notwendige weitere Befassung mit dem Phänomen.


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Cover Ergänzungsband Gleichstellungsatlas

Gleichstellung im geistlichen Amt

Ergänzungsband 1 zum Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche (2017)
Der Ergänzungsband gibt einen EKD-weiten Überblick über die bisherige Aufarbeitung der Geschichte der Gleichstellung im geistlichen Amt in den Landeskirchen. Der Band informiert über rechtliche Meilensteine wie die Zulassung zu Theologiestudium und Examina, über erste Gesetze zur Anstellung und Zölibatsklauseln, die zum Teil noch bis in die 1970er Jahre galten. Er gibt zudem einen Überblick über die Vielfalt der historischen Entwicklungen zur Gleichstellung im geistlichen Amt. Der Ergänzungsband wurde vom Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie in Kooperation mit der Konferenz der Frauenreferate und Gleichstellungsstellen in den Gliedkirchen der EKD herausgegeben.

Cover 'Reformation für alle*'/„Der verkehrte Junge“, Gemälde von Cornelia Kunert

Reformation für Alle*

Transidentität/Transsexualität und Kirche (2017)
Finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. (dgti e.V.) eine Broschüre herausgegeben, die sich dem Themenfeld Transidentität in der Kirche widmet. Das Heft gibt in einem ersten Teil einen Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand der Behandlung von transsexuellen und transidenten Menschen in den verschiedenen Kontexten von Theologie, Medizin, Recht und Politik. In einem zweiten Teil kommen transsexuelle/transidente Menschen und anderweitig mit der Kirche verbundene Personen zu Wort und teilen ihre persönlichen Thesen zu Kirche, Glauben und Reformation mit.

Die Broschüre "Reformation für Alle* - Transidentität/Transsexualität und Kirche" ist im Rahmen des Projekts "TuR - Trans* und Reformation 2017 (http://tur2017.de/) der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. (dgti e.V.) entstanden.


(Titelmotiv: „Der verkehrte Junge“ (2002) von Cornelia Kunert, Psychotherapeutin und Künstlerin)

Screenshot Logo g-code

Projekt g-code - Reformation zum Hören (2017)

Mit dem Projekt „g-code“ (für gender-code) beteiligt sich die Konferenz der Frauenreferate und Gleichstellungsstellen in den Gliedkirchen der EKD am Reformationsjubiläum. In fünf pointierten und munter-forschen Hörbeiträgen diskutieren Katharina von Bora und Martin Luther – als fiktive Personen – über reformatorische Impulse zu verschiedenen gleichstellungsrelevanten Themen.

Der Hörweg, der unter der Federführung des Frauenreferats der Ev. Kirche von Westfalen entstand, besteht aus Roll-ups mit den Konterfeis von Katharina und Martin und QR-Codes, die zu den Audiobeiträgen führen. „Das Weib schweige in der Gemeinde“ heißt z.B. eine Hörstation, bei der es um den Zugang von Frauen zum Pfarramt geht. Unter dem Titel „Herrlich ist dämlich“ geht es um Gottesbilder und die Gleichstellung in der Sprache. Weitere Stationen werfen geschlechtersensible Schlaglichter auf Reformation und Demokratie, auf Familienbilder und auf den Gottesdienst in der Welt.

Cover Broschüre GENDER.ismus?

Gender . ismus? (2016)

Um den Begriff „Gender“ ist es laut geworden, deshalb will das Faltblatt über den Begriff informieren und Hinweise geben, wie mit den neuen Angriffen gegen Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt umgegangen werden kann.

Cover essen.reden.reformieren.

essen.reden.reformieren.

Beitrag der Initiative Frauenmahl zur Reformationsdekade (2016)
Frauenmahle sind mittlerweile fester Bestandteil der Lutherdekade und der Vorbereitungen auf das Reformationsjubiläum 2017. Seit der Gründung der Initiative im Jahr 2011, die an die berühmte Praxis der Tischreden aus dem Hause Luther anknüpft, gab es sie an vielen Orten. Die Veröffentlichung des Studienzentrums möchte einen vertieften Einblick in die Idee, Entstehungsgeschichte, Konzept, Verbreitung und öffentliche Wahrnehmung der Initiative geben.

Folder „Sie ist unser bester Mann“

„Sie ist unser bester Mann!“ Wirklich?

Tipps für eine geschlechtergerechte Sprache (2016)
Sprache ist nicht nur ein Spiegel unseres Alltags und unserer Wertvorstellungen, sondern schafft auch Wirklichkeit. Das Faltblatt, dass in Zusammenarbeit von Evangelischem Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. und Evangelischer Kirche in Deutschland entstanden ist, zeigt mit Beispielen, dass inklusvie Sprache auch ohne unverständliche Wortungetüme und Sprachvorschriften auskommt.

Gleichstellungsatlas, Cover pdf

Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche in Deutschland (2015)

Einen Überblick über die Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche in Deutschland gibt der erste Atlas zur Gleichstellung. Der Atlas dokumentiert Zahlen und Fakten zur Präsenz von Frauen und Männern im kirchlichen Leben, in Haupt- und Ehrenamt und in Leitungspositionen. Der Atlas wurde vom Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie in Kooperation mit der Konferenz der Frauenreferate und Gleichstellungsstellen in den Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland herausgegeben.

Publikation: Hinschauen - Helfen - Handeln

Hinschauen - Helfen - Handeln

Hinweise für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung durch beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende im kirchlichen Dienst

Cover Synode Bad Krozingen

25 Jahre Bad Krozinger Synodenbeschlüsse (2014)

Anlässlich des 25. Jahrestages der Bad Krozinger Synodenbeschlüsse präsentierten die Frauenreferentinnen, Gleichstellungs- und Genderbeauftragten ihre Arbeit bei der 11. Synode (2014) in Dresden. Synodale und Mitglieder der Kirchenkonferenz wurden vor Ort zu den Bad Krozinger Beschlüssen, zu den Aufgaben von Gleichstellungsbeauftragten und zum Thema familienfreundliche Kirche interviewt.

Familienorientierte Personalpolitik, Cover SI aktuell 2012

Familienorientierte Personalpolitik in Kirche und Diakonie

SI aktuell (2012)
Die Förderung einer größeren Familienfreundlichkeit ist aus den verschiedensten Gründen sinnvoll. Die vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Auftrag gegebene Studie untersucht Ausprägung, Gestaltung und betriebswirtschaftliche Effekte familienorientierter Personalpolitik in Kirche und Diakonie. Die Studie bestätigt, dass Familienfreundlichkeit ein wichtiger Faktor „Guter Arbeit“ ist und zu höherer Produktivität beitragen kann. Familienfreundliche Unternehmenskultur hängt stark davon ab, ob sie von Führungskräften vorgelebt wird.

Impulse Lutherdekade

Leporello „in Bewegung bleiben“

Impulse zur Lutherdekade aus der Perspektive der Chancengerechtigkeit (2011)
Die Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum ist Gelegenheit und Herausforderung, aus der Perspektive der Chancengerechtigkeit einen Blick auf die Themenjahre der Lutherdekade zu werfen.

Die Konferenz der Frauenreferate und Gleichstellungsstellen in den Gliedkirchen hat sich dem Thema gewidmet und in Zusammenarbeit mit dem Kirchenamt der EKD das Leporello „in Bewegung bleiben ...“ herausgegeben. Das Leporello führt mit einschlägigen Zitaten in die Jahresthemen ein und wirft Schlaglichter auf reformatorische Impulse und aktuelle Herausforderungen.

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