mit ohne leben

Raum für Trauer und Erinnerung

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Mit dem Projekt „mit ohne leben“ entstand ein digitaler Ort, an dem Erfahrungen von Verlust in der Schwangerschaft und rund um die Geburt Raum bekommen. Persönliche Geburts- und Abschiedsgeschichten von Eltern und Fachpersonen wurden dort ebenso gesammelt wie Buchtipps, liturgische Texte und Segensworte, um Betroffenen in einer schweren Zeit Orientierung zu geben und Begleitenden hilfreiche Impulse an die Hand zu geben. So konnte ein Angebot geschaffen werden, das Trauer sichtbar macht und Menschen in einer oft stillen Erfahrung nicht allein lässt. 

Über soziale Medien und Chat-Angebote wurde darüber hinaus ein niederschwelliger Zugang zur Erstseelsorge möglich. Viele Betroffene fanden auf diesem Weg einen ersten Ansprechpartner und konnten anschließend an Gemeinden oder Trauergruppen vor Ort weitervermittelt werden. Die große Resonanz hat gezeigt, wie wichtig kirchliche Begleitung in diesem sensiblen Bereich ist. Die Projektinitiatorin bringt diese Arbeit inzwischen auch über ihren weiteren Account @segens_sachen in das ökumenische Netzwerk @ruach.jetzt ein. Darüber hinaus erscheint in diesem Jahr ihr Buch „mit ohne leben – trauern und trösten nach einer stillen Geburt“, das die Erfahrungen und Themen des Projekts in einer weiteren Form aufnimmt und vertieft.

Den Instagram-Kanal zu "mit ohne leben" finden Sie hier! 

Das Projekt wurde mit 1.980 Euro vom Digitalinnovationsfonds gefördert.