Gemeinsam tragen – zusammen leben.
Plädoyer für einen vitalen Sozialstaat in Krisenzeiten
Ein Zwischenruf der Evangelischen Sozialkommission Deutschland
Der Sozialstaat lebt von einer Gesellschaft, die zusammenhält. Angesichts tiefgreifender Reformdebatten plädieren EKD und Diakonie Deutschland in einem Zwischenruf für eine Renaissance des Gemeinsinns, für gemeinsame Verantwortung und einen fairen Umgang mit begrenzten Ressourcen. Sie treten für einen Sozialstaat ein, der die Verletzlichsten schützt, kommende Generationen im Blick behält und solidarische Strukturen vor Ort stärkt. Reformen müssten ehrlich, gerecht und beteiligungsorientiert gestaltet werden.
Einladung zum Diskurs
Die Publikation benennt zentrale Herausforderungen für einen zukunftsfähigen Sozialstaat: den Schutz von Menschen in prekären Lebenslagen, die Entlastung mittlerer Einkommen, die Verantwortung besonders leistungsfähiger Gruppen und den Abbau von Bürokratie.
Der Zwischenruf versteht sich als Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte über Solidarität, soziale Gerechtigkeit und demokratische Beteiligung in Krisenzeiten.
Für wen ist dieser Text?
Er richtet sich an kirchliche und diakonische Einrichtungen, sozialpolitisch Verantwortliche, Gemeinden, Gremien sowie an alle, die sich mit der Zukunft des Sozialstaats befassen.
Plädoyer für einen vitalen Sozialstaat in Krisenzeiten
Ein Zwischenruf der Evangelischen Sozialkommission Deutschland.
EKD und Diakonie Deutschland, Juni 2026